ICD-10-GM: Version für 2018 veröffentlicht

Die Grundlage für die Codierung der Behandlungsdiagnosen ist aktualisiert worden.

Die Version 2018 der ICD-10-GM trat zum 1. Januar 2018 in Kraft und ist in den Praxisverwaltungssystemen hinterlegt. Die vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) herausgegebene Version für 2018 enthält einige neue ICD-Codes. Zudem wurden redaktionelle Anpassungen, Klarstellungen und Streichungen vorgenommen.

Grundlage für die Überarbeitung der ICD-10-GM waren Änderungen durch die Weltgesundheitsorganisation sowie Vorschläge von Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Krankenhäusern und Krankenkassen für die ICD-10-GM.

Einzelne wichtige Änderungen der Version 2018 gegenüber der Vorjahresversion finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Codieren mit ICD-10-GM

Alle Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten sind seit dem Jahr 2000 gesetzlich verpflichtet, jede Behandlungsdiagnose so genau wie möglich zu codieren, zum Beispiel auf Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Abrechnungsunterlagen. Die Codierung erfolgt nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, ICD-10-GM.

Die exakte Verschlüsselung der Behandlungsdiagnosen ist wichtig, um die Morbidität in Deutschland möglichst genau bestimmen zu können. Sie ist ein entscheidendes Kriterium dafür, wie viel Geld die gesetzlichen Krankenkassen für die ambulante medizinische Versorgung zur Verfügung stellen müssen.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung