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NOAK-Verordnung in verschiedenen Stadien der Niereninsuffizienz

K. Hahn, K. Kröger - Die Komorbidität von nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) und chronischer Niereninsuffizienz steigt altersabhängig an. Eine adäquate Antikoagulation bei Vorhofflimmer-Patienten wird dabei durch das immanente Schlaganfall- und systemische Thromb­embolierisiko bei Niereninsuffizienz zusätzlich notwendig, aber auch durch das urämiebedingte Blutungsrisiko erheblich erschwert. Eine therapeutische Einstellung mit Vitamin-K-Ant­agonisten (VKA) ist bei Niereninsuffizienz zunehmend schwierig und der Vitamin-K-Antagonismus triggert über seinen Wirkmechanismus Gefäß- und Weichteilkalzifizierungen dieser generell schon maximal kardiovaskulär kompromittierten Patientenpopulation. Hingegen konnten die Nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagu­lanzien (NOAKs) gerade bei niereninsuffizienten Patienten gegenüber VKA bei gleich guter Effektivität in der Schlaganfall-Prophylaxe ihre Überlegenheit hinsichtlich schwerer Blutungen beweisen. Dennoch müssen auch diese Substanzen mit ihrer Dosis an eine eingeschränkte Nierenleistung angepasst werden. Hierzu sind korrekte und regelmäßige Kontrollen der Nierenfunktion und die Einhaltung der Dosisreduktionskriterien unabdingbar. Ziel dieser Übersicht ist es, die verschiedenen NOAKs mit ihren spezifischen Besonderheiten und Datenlagen in unterschiedlichen Bereichen der Nierenfunktionseinschränkung darzustellen und dadurch dem klinisch tätigen Arzt die Entscheidung für ein bestimmtes Präparat im Einzelfall zu erleichtern.


Wenn Sie online teilnehmen, werden Ihre Punkte direkt an die Ärztekammer gemeldet.

www.der-niedergelassene-arzt.de bietet Ihnen hier die Möglichkeit, Fortbildungspunkte im Rahmen der Fortbildungverpflichtung zu erwerben, wie sie das GKV-Modernisierungsgesetz den Vertragsärzten und seit dem 1. Januar 2006 auch den im Krankenhaus tätigen Fachärzten vorschreibt.

Jede Online-Fortbildung besteht aus einem Artikel und einer Lernerfolgskontrolle mit 10 Fragen. Sie können bis zu 3 cme-Punkte erhalten.

Ihre Punkte werden automatisch an die Bundesärztekammer gemeldet. Diese gibt die Meldung an die Landesärztekammern weiter. Bis zur Gutschrift kann es daher etwas dauern, darauf haben wir jedoch keinen Einfluss.

Wir stellen jede Fortbildung online, sobald die Zertifizierung vorliegt. In manchen Fällen erhalten wir die Zertifizierung erst einige Zeit nach dem Erscheinen des gedruckten Heftes. In diesem Fall besuchen Sie bitte die Seite später erneut.  

Bitte beachten Sie, dass die Fortbildungssatzung/ -ordnung einen Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an anerkannten Fortbildungen gegenüber der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung vorschreibt. Stellenweise werden seitens der zuständigen Institutionen stichprobenartige Kontrollen der Punktekonten durchgeführt – daher können Sie im Einzelfall aufgefordert werden, Fortbildungszertifikate zu Überprüfungszwecken einzureichen.  Aus diesem Grund möchten wir Sie dringend darum bitten, Fortbildungszertifikate mindestens ein Jahr nach Abschluss des jeweiligen Fünfjahreszeitraumes persönlich aufzubewahren. Als Fortbildungsanbieter übermitteln wir lediglich die Daten über Ihre erfolgreiche Teilnahme elektronisch an die zuständige Ärztekammer und können Ihnen leider kein Zertifikat ausstellen.

Für Teilnehmer aus Österreich: E-Learning-Fortbildungen aus Deutschland sind 1:1 für das österreichische DFP (Diplom-Fortbildungsprogramm) anrechenbar.


Hinweis

Durch eine technische Umstellung werden Ihre Fortbildungsteilnahmen bis Januar 2018 leider nicht mehr angezeigt. Die Fortbildungen können Sie bei Ihrer Ärztekammer einsehen.


 

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