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Differentialdiagnosen und Therapiestrategien beim Ulcus cruris

J. Dissemond - Die Ursachen für ein Ulcus cruris können sehr vielfältig sein und stellen eine enorme interdisziplinäre und interprofessionelle Herausforderung für verschiedene medizinische Fachdisziplinen dar. Auch wenn ca. 80 % der Patienten mit chronischem Ulcus cruris in Deutschland an einer chronischen venösen Insuffizienz (CVI) und/oder peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) leiden, gibt es viele andere Erkrankungen wie beispielsweise Vaskulitis, Livedo-Vaskulopathie, Pyoderma gangraenosum, Necrobiosis lipoidica, Kalziphylaxie, Neoplasien und kutane Artefakte, die als Differentialdiagnosen in Betracht gezogen werden sollten. Darüber hinaus existieren viele Kofaktoren wie Adipositas, Lymphödem oder arterielle Hypertonie, die meist nicht direkt die Wunden verursachen, aber den Wundheilungsprozess beeinflussen. Viele Patienten werden auf das Symptom chronisches Ulcus cruris reduziert und dann ausschließlich symptomatisch behandelt. Eine dauerhaft erfolgreiche Therapie ist jedoch nur auf der Basis einer entsprechenden Diagnostik mit kausal orientierten Therapien möglich. Die Kompressionstherapie ist bei fast allen Patienten mit Ulcus cruris und Ödemen sehr wichtig. Darüber hinaus kann eine moderne feuchte Wundtherapie die Wundheilung unterstützen und Komplikationen vermeiden. Neben der Heilung ist die Verbesserung der Lebensqualität ein wesentlicher Bestandteil der komplexen Therapiekonzepte für Patienten mit chronischem Ulcus cruris.


Wenn Sie online teilnehmen, werden Ihre Punkte direkt an die Ärztekammer gemeldet.

www.der-niedergelassene-arzt.de bietet Ihnen hier die Möglichkeit, Fortbildungspunkte im Rahmen der Fortbildungverpflichtung zu erwerben, wie sie das GKV-Modernisierungsgesetz den Vertragsärzten und seit dem 1. Januar 2006 auch den im Krankenhaus tätigen Fachärzten vorschreibt.

Jede Online-Fortbildung besteht aus einem Artikel und einer Lernerfolgskontrolle mit 10 Fragen. Sie können bis zu 3 cme-Punkte erhalten.

Ihre Punkte werden automatisch an die Bundesärztekammer gemeldet. Diese gibt die Meldung an die Landesärztekammern weiter. Bis zur Gutschrift kann es daher etwas dauern, darauf haben wir jedoch keinen Einfluss.

Wir stellen jede Fortbildung online, sobald die Zertifizierung vorliegt. In manchen Fällen erhalten wir die Zertifizierung erst einige Zeit nach dem Erscheinen des gedruckten Heftes. In diesem Fall besuchen Sie bitte die Seite später erneut.  

Bitte beachten Sie, dass die Fortbildungssatzung/ -ordnung einen Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an anerkannten Fortbildungen gegenüber der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung vorschreibt. Stellenweise werden seitens der zuständigen Institutionen stichprobenartige Kontrollen der Punktekonten durchgeführt – daher können Sie im Einzelfall aufgefordert werden, Fortbildungszertifikate zu Überprüfungszwecken einzureichen.  Aus diesem Grund möchten wir Sie dringend darum bitten, Fortbildungszertifikate mindestens ein Jahr nach Abschluss des jeweiligen Fünfjahreszeitraumes persönlich aufzubewahren. Als Fortbildungsanbieter übermitteln wir lediglich die Daten über Ihre erfolgreiche Teilnahme elektronisch an die zuständige Ärztekammer und können Ihnen leider kein Zertifikat ausstellen.

Für Teilnehmer aus Österreich: E-Learning-Fortbildungen aus Deutschland sind 1:1 für das österreichische DFP (Diplom-Fortbildungsprogramm) anrechenbar.


Hinweis

Durch eine technische Umstellung werden Ihre Fortbildungsteilnahmen bis Januar 2018 leider nicht mehr angezeigt. Die Fortbildungen können Sie bei Ihrer Ärztekammer einsehen.


 

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