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Allgemein- & Innere Medizin, Gefäßmedizin, Gefäßchirurgie, CME, Medizin, Phlebologie Gefäßmedizin, Allgemein- & Innere Medizin CME
Fortbildung

Diagnose und Therapie der Thrombose in der Hausarztpraxis

Bei akutem Beinschmerz sind Hausärztin oder Hausarzt meist der erste Anlaufpunkt zum Ausschluss oder zur Bestätigung einer Thrombose. Dieser CME-Beitrag beschreibt das diagnostische und therapeutische Vorgehen in der Hausarztpraxis.


04.11.2025 - 03.11.2026
E. Mendoza
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3 CME-Punkte
Schlüsselwörter: Venen, Thrombose, Beinschmerz, Differentialdiagnose, Lungenembolie, Duplexsonographie, Antikoagulation

Hausarztpraxen sind meist der erste Anlaufpunkt bei akutem Beinschmerz, denn häufig haben Patienten Angst vor einer Beinvenenthrombose. Dies ist einerseits sinnvoll, um den potenziell fatalen Folgen der Erkrankung vorzubeugen, auf der anderen Seite kann die Angst davor Menschen dazu veranlassen, mit jedem Beinschmerz zum eiligen Arztbesuch aufzubrechen. 

Die frühzeitige Diagnose einer Thrombose kann jedoch nicht nur eine lebensgefährliche Lungenembolie vermeiden, sondern auch die lebenslange Belastung durch ein Postthrombotisches Syndrom. Dies führt zu einer Gratwanderung für Hausärztinnen und Hausärzte, denn nicht jeder akute Beinschmerz entspricht einer Thrombose und nicht jede Thrombose verursacht Schmerzen. Hier helfen Anamnese und Befund sehr gut, um schnell eine erste Orientierung zu finden sowie – in geübten Händen – auch der Point-of-­Care-Ultraschall, der ggf. direkt in der Hausarztpraxis durchgeführt werden kann. Für die Entscheidung der weiteren Therapie spielen Hausärztin und Hausarzt eine maßgebliche Rolle, da sie alle Diagnosen, Risikofaktoren und Medikamente des Patienten kennen. 

Dieser Fortbildungsbeitrag beleuchtet, wie Hausärztin und Hausarzt diagnostisch vorgehen  sollten und wann die Überweisung zum gefäßmedizinischen Facharzt nowendig ist. Ebenso befasst er sich damit, wie Kompression und Langzeittherapie mit Antikoagulanzien im Sinne des Patienten in der Hausarztpraxis mitbetreut werden können.

CME Thrombose Hausarzt
© JPC-PROD/Shutterstock

CME: Diagnose und Therapie der Thrombose in der Hausarztpraxis


Einleitung

Durch die Aufklärung in Form von Ratgeber-Büchern (1), aber auch durch das Internet hat erfreulicherweise die Achtsamkeit gegenüber schwerwiegenden Erkrankungen wie der tiefen und auch der oberflächlichen Beinvenenthrombose in der Bevölkerung zugenommen. Die Kehrseite dieser Medaille ist, dass viele Menschen beim leichtesten Beinschmerz sofort an eine Thrombose denken und beunruhigt sind. Bei Betrachtung ihres Beines finden sie evtl. eine Krampfader oder einen Besenreiser, die zunächst einmal eine plausible Erklärung für den Schmerz darstellen. Krampfadern sind allerdings bei immerhin 73,4 % der erwachsenen Bevölkerung vorhanden (2). Daher ist es so wichtig, in der Bevölkerung, aber auch bei den Primärversorgern, wie Notärzten, Ärzten in der Krankenhausaufnahme und Hausärzten, eine ausreichende Aufklärung zu den verschiedenen Ursachen für Beinschmerzen zu gewährleisten. Tabelle 1 gibt einen Überblick über die Ursachen und die weiterführenden Maßnahmen bei Beinschmerzen (3). 
 

CME: “Diagnose und Therapie der Thrombose in der Hausarztpraxis”: Hier weiterlesen

Autorin

Dr. med. Erika Mendoza
Venenpraxis Wunstorf
Speckenstraße 10
31515 Wunstorf
erika.mendoza(at)t-online.de