Prostatawachstum und -entzündung hemmen

Die Sabal-/Urtica-Kombination WS® 1541 reduzierte in einem BPH-Modell mit hochregulierten inflammatorischen Zytokinen* das Prostatawachstum und Entzündungsgeschehen.

Dies zeigen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe um Vincent Goffin, Paris, welche fünf Gruppen von Mäusen über vier Wochen einmal täglich unterschiedliche Wirkstoffe oral verabreichten: die Sabal-Urtica-Kombination WS® 1541** (drei unterschiedliche Dosierungen), Finasterid oder nur das Vehikel (Kontrollgruppe).

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Entzündung verringert

Die Prostatae der mit WS® 1541 behandelten Mäuse hatten im Vergleich zur Kontrollgruppe nach vierwöchiger Behandlung ein geringeres Gewicht, die Zellproliferations-Rate und die Infiltration von Entzündungszellen waren verringert; zahlreiche pro-inflammatorische Zytokine, Chemokine und Transkriptionsfaktoren herunterreguliert. Alle Effekte waren dosisabhängig und unterschiedlich zur Referenzsubstanz Finasterid. Der 5-α-Reduktase-Hemmer hatte in diesem Modell keinen Effekt auf die Entzündungsvorgänge. Vielmehr war unter 5-ARI-Gabe eine deutliche Zunahme der Leukozytenmigration zu beobachten. Wie histopathologische Untersuchungen zeigen, weisen drei Viertel aller BPH-Patienten eine chronische Entzündung der Prostata auf. Eine Hypothese lautet, dass die anhaltende Entzündungsreaktion einen permanenten „Wundheilungsprozess“ auslöst. Über die Freisetzung von Zytokinen und Wachstumsfaktoren werde die Zellproliferation in der Prostata und damit die Entstehung und Progression der Prostatavergrößerung angeregt.

*Prolaktin-induziertes BPH-Modell der Maus
**Wirkstoff von Prostagutt®, ein Präparat der Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG

Quelle: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphar.2019.00311/full