Mit zwei orthopädischen Praxen in Bonn fing alles an: Dr. Dominik John und Dr. Marcus Linzbach leiteten die Praxis „Südstadt Orthopäden“, während Dr. Simon Blatzheim zum Januar 2023 die Praxis „Orthopädie Bonn-Röttgen“ übernahm. Durch den Kontakt der drei Mediziner wuchs das Interesse an einer Zusammenarbeit. „Uns wurde klar, dass eine Kooperation eine gute Möglichkeit wäre, um unsere Kapazitäten zu bündeln und unsere jeweiligen Spezialisierungen zusammenzuführen.“ Die Idee einer Praxis mit mehreren Standorten war geboren. Aus zwei Praxen sollte ein Team werden – eine neue Praxisidentität musste her: Die alten Namen passten nicht mehr zur neuen Struktur und so entstand die Idee einer Dachmarke, die alle Standorte vereint.
Die Marketingstrategie
Kaum war der Entschluss zur Praxisfusion getroffen, sollte die Außendarstellung beider Praxen vereinheitlicht werden. Ein professioneller Auftritt sollte der Zielgruppe die neue Dachmarke und das Konzept näherbringen. Die Orthopäden mussten einen gemeinsamen Nenner finden – etwas, das ihre Praxen verbindet. Unter Input der Marketing-Agentur wurde die Namensgebung der Praxis entwickelt, die den Innovationsgedanken der Praxis aufgreift. Es galt, eine Marke zu schaffen, die inhaltlich und optisch überzeugt.
Das Corporate Branding setzt auf ein sportlich-dynamisches Design, das sowohl im Offline- als auch im Online-Bereich konsequent umgesetzt wurde (s. Fotos als Beispiele). Die Tricolor-Farbgebung unterstützt dabei das „Look and Feel“ der Marke ortho neo – modern, nahbar und kompetent.
Das Team mitnehmen
Eine erfolgreiche Praxiszusammenführung erfordert zudem das Mitwirken aller Beteiligten. „Unser Praxisteam hat den Prozess der Markenentwicklung positiv aufgenommen und aktiv mitgestaltet“, erläutern Dres. Linzbach, John und Blatzheim. Schließlich ist auch die Bindung und Motivation der Mitarbeitenden entscheidend für den Praxiserfolg. Durch die Fusion wurde eine Arbeitgeber-Marke geschaffen, die durch ein modernes Arbeitsumfeld, klar definierte Werte und eine offene Unternehmenskultur besticht. Die Erfahrung hat gezeigt: Eine starke Marke ist auch für Mitarbeitende attraktiver und zahlt damit auch heutzutage auf das Thema „Employer Branding“ ein.