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Unkontrolliertes Asthma

Asthma-Therapie mit Trimbow®: Einfach und individuell

Seit Ende Juni 2026 ist die extrafeine Dreifach-Fixkombination Trimbow® im Trockenpulverinhalator NEXThaler® (Beclometason/Formoterol/Glycopyrronium) in der EU auch für Patienten und Patientinnen mit Asthma zugelassen.


02.10.2026
Chiesi GmbH
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Die Zulassung umfasst die Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten und Patientinnen mit Asthma, die mit einer Kombination aus einem langwirksamen β₂-Agonisten (LABA) und einem mitteldosierten inhalativen Kortikosteroid (ICS) nicht ausreichend kontrolliert sind und im Vorjahr mindestens eine Asthma-Exazerbation hatten.1 Zuvor stand Trimbow® für Asthma-Betroffene ausschließlich im Dosieraerosol (mittlere und hohe ICS-Dosis) zur Verfügung. Was die Zulassung für Asthma-Patienten und -Patientinnen, Pneumologen und Pneumologinnen und Hausärzten und -ärztinnen bedeutet, diskutierten der Pneumologe Dr. Justus de Zeeuw, Köln, und der Hausarzt Sebastian Alsleben, Solingen, bei einer Chiesi-Pressekonferenz in Frankfurt am Main.

Mit dieser Zulassungserweiterung ist Trimbow® die einzige extrafeine Dreifach-Fixkombination, die mit mittlerer ICS-Dosis in zwei Darreichungsformen (Dosieraerosol und Trockenpulverinhalator NEXThaler®) sowohl für Asthma als auch für COPD verfügbar ist. Sie ergänzt damit das Trimbow®-Portfolio. Das bedeutet für behandelnde Ärzte und Ärztinnen, dass sie für ihre Asthma-Patienten und -Patientinnen das optimale Device nach deren individuellen Präferenzen auswählen können. Bei einer Umstellung von einer dualen Therapie auf Trimbow® mit mittlerer ICS-Dosis kann das bisher verwendete Inhalationssystem beibehalten werden. „Das kann die Adhärenz und damit auch den Therapieerfolg unterstützen“, waren sich die Experten bei der Pressekonferenz einig.

Bei unkontrolliertem Asthma unter ICS/LABA rechtzeitig auf Dreifach-Therapie umstellen

Doch wann ist eine Therapieeskalation notwendig? In einer aktuellen Befragung zeigte sich, dass bei 61 % der Asthma-Patienten und -Patientinnen die Erkrankung nicht gut kontrolliert ist.2 Dies zeigte sich durch Symptome tagsüber mehr als 2-mal pro Woche, nächtliches Erwachen aufgrund von Asthma-Symptomen, Einsatz von Bedarfsmedikamenten häufiger als 2-mal pro Woche (ausgenommen vor sportlicher Betätigung) und Aktivitätseinschränkungen. Vor allem ältere Patienten und Patientinnen wiesen eine hohe Symptomlast auf und benötigten besonders häufig eine orale Kortikosteroid-Therapie (OCS).2 Nationale und internationale Leitlinien empfehlen dann die zusätzliche Gabe eines LAMA (long acting muscarinic antagonist).3,4 LAMA kann zusätzlich zu LABA die Bronchokonstriktion hemmen, die Schleimsekretion und Überempfindlichkeit der Atemwege reduzieren und indirekt entzündungshemmend wirken.5-8 In der Real-World-Studie TriMaximize ging die Umstellung auf die extrafeine Dreifach-Fixkombination Trimbow® pMDI mit klinisch relevanten Verbesserungen der Asthma-Kontrolle und der Lebensqualität sowie einer deutlichen Reduktion von Exazerbationen einher.#,9 Nach einjähriger Behandlung erreichten knapp 40 % der Patienten und Patientinnen sogar eine klinische Remission##, die erstmals im Versorgungsalltag unter einer inhalativen Dreifachtherapie beschrieben wurde.9

Trimbow® bei Asthma: Therapie rechtzeitig anpassen, um Lungenschäden zu vermeiden 

„Diese Daten sowie unsere Erfahrungen aus der Praxis zeigen, wie wichtig es ist, die Therapie rechtzeitig anzupassen. Damit verfolgen wir das Ziel, dass möglichst viele Asthma-Patient*innen ein symptomfreies Leben führen können. Gleichzeitig geht es darum, langfristige, irreversible Lungenschäden zu vermeiden“, sagte de Zeeuw bei der Pressekonferenz. Er empfiehlt, die Therapie mindestens 3 Monate, besser 6 Monate zu testen und dann den Therapieerfolg zu überprüfen.

Alarmsignale, auf die Hausärzte und Hausärztinnen achten sollten

Hausärzte und Hausärztinnen spielen bei der Versorgung von Asthma-Patienten und -Patientinnen eine zentrale Rolle, denn laut einer deutschen Krankenkassendatenanalyse hatte nur knapp ein Viertel der erwachsenen Asthma-Betroffenen innerhalb eines Jahres Kontakt zu einer pneumologischen Fachpraxis.10 „Wichtig ist, dass die hausärztlichen Kolleginnen und Kollegen ihre Patient*innen gezielt nach der Symptomkontrolle fragen“, so Alsleben. Denn viele unkontrollierte Patienten und Patientinnen schätzen ihre Asthma-Kontrolle falsch ein. Eine Studie von Price et al. zeigte, dass 4 von 5 Menschen mit nicht kontrolliertem Asthma ihre Krankheit als gut kontrolliert einschätzten.11 „Patient*innen unterschätzen häufig den Einfluss ihrer Krankheit auf ihren Alltag. Wichtige Alarmsignale, nach denen Hausärzt*innen aktiv fragen sollten, sind die Anwendung von Bedarfsmedikamenten, Einschränkungen im Alltag und nächtliches Erwachen. Das gibt den Kolleg*innen ein umfassenderes Bild“, so Alsleben weiter. Hilfreich könne es sein, die Patienten und Patientinnen einfach zu fragen, ob sie noch etwas an ihrem Asthma nervt. Auch der Einsatz von OCS weise darauf hin, dass die Asthma-Erkrankung nicht gut kontrolliert sei, führte er weiter aus.

NEXThaler®: Anwenderfreundliches Inhalationssystem

Mit der Zulassung von Trimbow® im NEXThaler® ergeben sich für Asthma-Patienten und -Patientinnen auch ganz praktische Vorteile. Anwenderfreundlich sind das deutliche Klickgeräusch und der Inhalationszähler des NEXThalers®. Das Klickgeräusch während der Inhalation signalisiert den Patienten und Patientinnen, dass sie mit ausreichender Kraft inhaliert haben und die Dosis vollständig abgegeben wurde. Der Inhalationszähler zählt nur, wenn eine vollständige Dosis inhaliert wurde. Der eingebaute Dosisschutz verhindert den Verlust einer Dosis beim Öffnen und Schließen ohne Inhalation. So können sich die Patienten und Patientinnen sicher sein, die vollständige Dosis inhaliert zu haben. In einer Untersuchung zum Vergleich verschiedener Inhalatoren nach Präferenz der Anwender und Anwenderinnen zählte der NEXThaler® mit zu den bevorzugten Devices.12

Ärzte und Ärztinnen gibt die Zulassungserweiterung mehr Möglichkeiten

Für Ärzte und Ärztinnen bedeutet die Zulassungserweiterung einen weiteren Vorteil. Die Unterscheidung von COPD und Asthma ist aufgrund teilweise ähnlicher Symptome nicht immer eindeutig. Hinzu kommt, dass etwa jeder vierte COPD-Patient bzw. -Patientin gleichzeitig auch Asthma hat (25 %)13 und Asthma-Betroffenen im Verlauf ihrer Erkrankung ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer COPD haben.14 Die Zulassung von Trimbow® in beiden Devices für beide Indikationen gibt Behandlern und Behandlerinnen Sicherheit bei der Verordnung. „Dadurch wird es auch für Hausärzt*innen leichter, von einer dualen Therapie auf die extrafeine Dreifach-Fixkombination zu eskalieren. Patient*innen müssen dann nicht erst auf einen Pneumologentermin warten“, so Alsleben.

„Die Verfügbarkeit von Trimbow® in der mittleren ICS-Dosis im Dosieraerosol und als NEXThaler® stellt einen wichtigen Fortschritt für die patientenindividuelle Asthmatherapie dar und kann die Behandlung im Versorgungsalltag sowohl für Ärzte und Ärztinnen als auch für Patienten und Patientinnen vereinfachen“, so das Fazit der beiden Referenten bei der Pressekonferenz.


# Die meisten Patient*innen wurden von einer fixen ICS/LABA-Therapie und einige von einer freien Triple-Therapie aus ICS/LABA/LAMA auf extrafeines BDP/FF/G umgestellt (ICS/LABA fix: 75,7 % auf MS BDP/FF/G, 52,9 % auf HS BDP/FF/G; ICS/LABA/LAMA frei: 19,9 % auf MS BDP/FF/G, 43,2 % auf HS BDP/FF/G).
## Derzeit herrscht in allen Leitlinien Einigkeit darüber, dass eine Asthma-Remission durch das Vorliegen von mindestens drei Merkmalen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr definiert ist: keine Exazerbationen, kein Einsatz systemischer Kortikosteroide zur Asthma-Behandlung sowie minimale Asthma-bedingte Symptome. (Lommatzsch M. Remission in asthma. Curr Opin Pulm Med. 2024;30(3):325–329. doi:10.1097/MCP.0000000000001068)



1 European Medicines Agency. Trimbow: EPAR – Product information. https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/trimbow-epar-product-information_en.pdf (letzter Aufruf August 2026)
2 Buhl R et al. Asthma-Management und -Kontrolle in Deutschland im Licht aktueller Leitlinien [Asthma Management and Control in Germany in Light of Current Guidelines]. Pneumologie. 2025 Dec 8. German
3  GINA. The Global Initiative for Asthma (GINA). Global Strategy for Asthma Management and Prevention 2026. https://ginasthma.org/2026-gina-strategy-report/ (letzter Aufruf:
August 2026)
4 Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) (2023) S2k-Leitlinie zur fachärztlichen Diagnostik und Therapie von Asthma 2023. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/020-009 (letzter Aufruf: August 2026)
5 Pera T et al. Pharmacol Ther. 2016;164:82–96
6 Papi A et al. Eur J Intern Med. 2021;85:14–2
7 Tashkin DP et al. Int J Chron Obstruct Pulmon Dis. 2018;13:1873–8
8 Gosens R et al. Eur Respir J. 2018;52(4)
9 Gessner C et al. J Asthma Allergy. 2026; 19; 1–21
10 Hardtstock F et al. Epidemiology, treatment and health care resource use of patients with severe asthma in Germany: a retrospective claims data analysis. Journal of Asthma. 2023;60(7):1280–1289. DOI: 0.1080/02770903.2022.2144350
11 Price D et al. NPJ Primary Care Respiratory Medicine. 2014;24(1):14009
12 Schreiber J et al. BMC Pulmonary Medicine. 2020;20(1):222
13 NVL Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma 2024 Langfassung, Version 5; https://www.leitlinien.de/themen/asthma (letzter Aufruf: August 2026)
14 Global Strategy for the Diagnosis, Management and Prevention of COPD, Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) Report 2026. https://goldcopd.org/2026-gold-report-and-pocket-guide/ (letzter Aufruf August 2026).

Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Druckgasinhalation, Lösung. Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Druckgasinhalation, Lösung. Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Pulver zur Inhalation.

Zus.: Trimbow 87/5/9: Jede abgegebene Dosis (die das Mundstück verlässt) enthält 87 Mikrogramm Beclometasondipropionat (Ph.Eur.), 5 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.) u. 9 Mikrogramm Glycopyrronium (als 11 Mikrogramm Glycopyrroniumbromid (Ph.Eur.)). Jede abgemessene Dosis (die das Ventil verlässt) enthält 100 Mikrogramm Beclometasondipropionat (Ph.Eur.), 6 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.) u. 10 Mikrogramm Glycopyrronium (als 12,5 Mikrogramm Glycopyrroniumbromid (Ph.Eur.)). Trimbow 172/5/9: Jede abgegebene Dosis (die das Mundstück verlässt) enthält 172 Mikrogramm Beclometasondipropionat (Ph.Eur.), 5 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.) und 9 Mikrogramm Glycopyrronium (als 11 Mikrogramm Glycopyrroniumbromid (Ph.Eur.)). Jede abgemessene Dosis (die das Ventil verlässt) enthält 200 Mikrogramm Beclometasondipropionat (Ph.Eur.), 6 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.) und 10 Mikrogramm Glycopyrronium (als 12,5 Mikrogramm Glycopyrroniumbromid (Ph.Eur.)). Trimbow 88/5/9 Pulver zur Inhalation: Jede abgegebene Dosis (die das Mundstück verlässt) enthält 88 Mikrogramm Beclometasondipropionat (Ph.Eur.), 5 Mikrogramm FormoterolfumaratDihydrat (Ph.Eur.) u. 9 Mikrogramm Glycopyrronium (als 11 Mikrogramm Glycopyrroniumbromid (Ph.Eur.)). Jede abgemessene Dosis enthält 100 Mikrogramm Beclometasondipropionat (Ph.Eur.), 6 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph.Eur.) u. 10 Mikrogramm Glycopyrronium (als 12,5 Mikrogramm Glycopyrroniumbromid (Ph.Eur.)). Sonst. Bestandteile: Trimbow 87/5/9 und Trimbow 172/5/9: Ethanol, Salzsäure, Norfluran (Treibmittel). Trimbow 88/5/9 Pulver zur Inhalation: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Anw.: Trimbow 87/5/9 Druckgasinhalation u. Trimbow 88/5/9 Pulver zur Inhalation: COPD: Zur Erhaltungstherapie b. erw. Patienten mit moderater bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die mit einer Kombination aus einem inhalativen Kortikosteroid u. einem langwirksamen Beta-2‑Agonisten od. einer Kombination aus einem langwirksamen Beta-2- Agonisten u. einem langwirksamen Muskarin-Antagonisten nicht ausreichend eingestellt sind. Asthma: Zur Erhaltungstherapie b. erw. Patienten mit Asthma, die mit einer Kombination aus einem langwirksamen Beta‑2-Agonisten u. einem mitteldosierten inhalativen Kortikosteroid nicht ausreichend eingestellt sind u. bei denen im vergangenen Jahr mind. eine Asthma-Exazerbation aufgetreten ist. Trimbow 172/5/9: Zur Erhaltungstherapie b. erw. Patienten mit Asthma, die mit einer Kombination aus einem langwirksamen Beta-2-Agonisten u. einem hochdosierten inhalativen Kortikosteroid nicht ausreichend eingestellt sind u. bei denen im vergangenen Jahr mind. eine Asthma-Exazerbation aufgetreten ist.

Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe od. einen d. sonst. Bestandteile.

Nebenw.: Trimbow 87/5/9 Druckgasinhalation, Trimbow 172/5/9 Druckgasinhalation u. Trimbow 88/5/9 Pulver zur Inhalation: Risiko eines paradoxen Bronchospasmus. Allergische Reakt. wie Hautallergien, Quaddeln, Hautjucken, Hautausschlag, Hautrötungen, Schwellung d. Haut od. Schleimhäute, insbes. im Augen-, Gesichts-, Lippen- u. Rachenbereich. Akutes Auftreten eines
Engwinkelglaukoms mit Anzeichen wie Augenschmerzen od. -beschwerden, vorübergehend verschwommene Sicht, Sehen v. Lichtkreisen od. farbigen Bildern in Verb. m. geröteten Augen. Pneumonie mit Symptomen wie Fieber od. Schüttelfrost, vermehrter Bildung v. Schleim, Farbänderung des Schleims, stärkerem Husten od. verstärkten Atembeschwerden. Halsschmerzen, juckende, laufende od. verstopfte Nase u. Niesen, Pilzinfektionen (Mund, Hals, Ösophagus, vaginal, im Brustraum), Heiserkeit, Kopfschmerzen, Harnwegsinfektion. Grippe, Entzündung d. Nasennebenhöhlen, Ruhelosigkeit, Zittern, Schwindel, gestörter od. verminderter Geschmackssinn, Taubheitsgefühl, Ohrentzündung, unregelmäßiger Herzschlag, Veränderungen im EKG, ungewöhnlich schneller Herzschlag u. Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Gesichtsrötung, erhöhte Durchblutung in bestimmten Körpergeweben, Asthmaanfall, Husten mit od. ohne Auswurf, Rachenreizung, Nasenbluten, Mundtrockenheit, Durchfall, Schluckbeschwerden, Übelkeit, Magenverstimmung, Magenbeschwerden nach einer Mahlzeit, brennendes Gefühl auf den Lippen, Zahnkaries, Hautausschlag, Quaddeln, Juckreiz, Entzündung d. Mundschleimhaut mit od. ohne Geschwüre, vermehrtes Schwitzen, Muskelkrämpfe u. -schmerzen, Schmerzen in Armen, Beinen, Muskeln, Knochen od. Gelenken des Brustraums, Müdigkeit, Anstieg des Blutdrucks, Abnahme einiger Blutwerte, z. B. Granulozyten, Kalium od. Cortisol, Anstieg einiger Blutwerte: Blutzucker, C-reaktives Protein, Anz. d. Blutplättchen, Insulin, freie Fettsäuren od. Ketone. Verminderter Appetit, Schlafstörungen, starke Brustschmerzen, Gefühl eines ausgebliebenen od. zusätzlichen Herzschlags, ungewöhnlich langsamer Herzschlag, Verschlechterung v. Asthma, Austreten v. Blut aus einem Gefäß in das umgebende Gewebe, Abfall des Blutdrucks, Schwäche, Schmerzen im hinteren Bereich v. Mund u. Rachen, Entzündung u. Rötung des Rachens, trockener Hals, Schmerzen u. Schwierigkeiten beim Wasserlassen u. häufiges Wasserlassen, Nierenentzündung. Niedrige Anz. an Blutplättchen, Atemnot od. Kurzatmigkeit, Anschwellen v. Händen u. Füßen, Wachstumsverzögerung bei Kindern u. Jugendl., verschwommenes Sehen. Bei langfristiger Anwendung hochdosierter inhalativer Kortikosteroide: Nebennierensuppression, Abnahme d. Knochenmineraldichte, Katarakt, bei Kindern häufiger: Depression, Angstgefühl, Nervosität, Erregtheit od. Reizbarkeit.

Verschreibungspflichtig.

Chiesi GmbH, Hamburg.
Stand: Juni 2026

BDP Beclometasondipropionat 
FF Formoterolfumarat 
G Glycopyrronium 
ICS Inhaled Corticosteroid, dt.: Inhalatives Kortikosteroid 
LABA Long-Acting Beta₂-Agonist, dt.: Langwirksames Beta₂-Sympathomimetikum 
LAMA Long-Acting Muscarinic Antagonist, dt.: Langwirksamer Muskarinrezeptor-Antagonist (Anticholinergikum) 
OCS Oral Corticosteroid, dt.: Orales Kortikosteroid 
pMDI pressurized Metered Dose Inhalers, dt.: Treibgasbetriebene Dosierinhalatoren

Quelle: Chiesi GmbH, Hamburg