Tyramin und Histamin
In gereiften Lebensmitteln, besonders in trocken fermentierter Wurst, sind hohe Konzentrationen an Tyramin und Histamin zu finden. Beide Amine können zu Tachykardie beitragen. Monoaminoxidase (MAO) baut Tyramin ab und ist an der Metabolisierung von Histamin beteiligt. Das Tuberkulostatikum Isoniazid hemmt sowohl Monoaminoxidase als auch Diaminoxidase. Unter der Therapie sind gereifte Lebensmittel zu vermeiden. Während es vor allem unter der Wirkung von MAO-Hemmern zu tyramininduzierten unerwünschten Wirkungen kommt, können bei histaminsensiblen Patienten schon geringe Mengen des Amins Beschwerden verursachen.