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Psychotherapie

Diagnostik und Therapie von Depressionen im Kindes- und Jugendalter

Depressive Stimmungslagen gehören zu einer normalen Pubertät. Generell sind Emotionen in dieser Altersphase eher intensiver und kurzlebiger. Von einer Depression sprechen wir, wenn diese normale „Schwingungsfähigkeit“ nicht mehr existiert und von einer dauerhaften depressiven Verstimmung, Traurigkeit und Dysthymie ersetzt wird. Diese Depressionen können so tief und schwer werden, dass sie in eine Suizidhandlung münden. Der folgende Beitrag beschreibt zunächst die Epidemiologie und dann die Symptomatik und Diagnostik von Depressionen und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter. Im zweiten Teil werden psychotherapeutische und medikamentöse Interventionsmöglichkeiten vorgestellt. Dies scheint zentral wichtig angesichts der deutlichen Zunahme depressiver Störungen in der Jugend.


27.06.2025
E. Möhler
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Kurz gefasst

Schlüsselwörter: Kindes- und Jugendalter, Depressionen, Suizidalität. Psychotherapie, Antidepressiva

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Depressionen. Der Beitrag beschreibt Epidemiologie, Symptomatik und Diagnostik von Depressionen und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter. Weiterhin werden psychotherapeutische und medikamentöse Interventionsmöglichkeiten vorgestellt.



Epidemiologie

In der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen haben sich die Depressions-Diagnosen seit 2005 mehr als verdoppelt, bei den 15- bis 18-Jährigen waren es sogar zweieinhalb Mal so viel (11). Rund 6.000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren werden laut Statistischem Bundesamt aufgrund einer Depression pro Jahr stationär betreut. Im Vergleich zum Jahr 2000 verzehnfachte sich diese Zahl (2000: 410 Fälle) ! Auch in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen ist eine starke Zunahme zu beobachten: Während es im Jahr 2000 rund 5.200 vollstationär behandelte Patientinnen und Patienten gab, war die Zahl im Jahr 2015 mit rund 34.300 fast siebenmal so hoch und die Tendenz ist weiter steigend (14).

Von einer Zunahme an depressiven Störungen und suizidalen Handlungen um 52 % in der Altersgruppe der 12–18-Jährigen berichten auch angloamerikanische Studien (18). Shorey und Mitarbeiter berichten 2022 in einer Metaanalyse, dass weltweit jeder dritte Jugendliche gefährdet sei, eine Depression zu entwickeln (17).

Symptomatik von Depressionen im Kindes- und Jugendalter

Depressionen im Kindesalter stimmen weniger gut mit dem Alltagsverständnis der Depression überein als dies bei Erkrankungen im Erwachsenenalter der Fall ist. Die für Erwachsene typischen Kernsymptome – die gedrückte Stimmung und der verminderte Antrieb – können bei Kindern und Jugendlichen gelegentlich fehlen oder sogar ins Gegenteil verkehrt erscheinen: Viele Kinder und Jugendliche sind gereizt bis aggressiv-dysphorisch, und erst eine nähere Exploration zeigt, wie sehr die Stimmung beeinträchtigt ist und wie sehr die Kinder unter mangelndem Selbstwertgefühl und dem Erleben von Sinnlosigkeit in ihrem Alltag leiden. Auch der Antrieb muss bei Kindern nicht zwangsläufig verlangsamt sein, sondern Kinder und Jugendliche können sich im Zustand der depressiven Episode auch unruhig und teilweise getrieben verhalten. Sehr häufig ist das klinische Bild von negativen Denkinhalten begleitet („Ich bin dumm!“ – „Ich bin nichts wert.“ – „Ich habe zu Recht keine Freunde.“ usw.). In deren Rahmen kommt es auch verstärkt zu einer Beschäftigung mit Krankheiten, Gebrechen oder dem Tod. Ein weiterer Faktor ist die bei Kindern und Jugendlichen sehr häufig zu beobachtende somatische Komponente der depressiven Erkrankung (10). Oft bleiben Kinder im Rahmen depressiver Episoden primär mit Bauchschmerzen unklarer Genese, Müdigkeitsgefühl, allgemeiner Kraftlosigkeit und diffusem Unwohlsein der Schule fern. Die organische Abklärung erbringt dann in der Regel keinen wegweisenden Befund (1).


Merke: Die für Erwachsene typischen Kernsymptome wie gedrückte Stimmung und verminderter Antrieb können bei Kindern und Jugendlichen fehlen oder sogar ins Gegenteil verkehrt sein.


Bei Grundschulkindern finden sich oft verbale Berichte über Traurigkeit, Denkhemmungen, Schüchternheit, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen, Schulleistungsstörungen, Zukunftsangst, Ängstlichkeit, unangemessene Schuldgefühle und unangebrachte Selbstkritik, psychomotorische Hemmung (z. B. langsame Bewegungen, in-sich-versunkene Haltung), Appetitlosigkeit, (Ein-) Schlafstörungen und/oder Suizidgedanken.

Im Pubertäts- und Jugendalter (13–18 Jahre) sieht man oft vermindertes Selbstvertrauen, Selbstzweifel, Ängste, Lustlosigkeit, Konzentrationsmangel, Stimmungsanfälligkeit, gelegentlich tageszeitabhängige Schwankungen des Befindens, Leistungsstörungen sowie das Gefühl, sozialen und emotionalen Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Dies geht einher mit der Gefahr der Isolation und des sozialen Rückzugs, psychosomatischen Beschwerden (z. B. Kopfschmerzen), Gewichtsverlust, Schlafstörungen und auch Suizidgedanken.

Diagnostik von Depressionen im Kindes- und Jugendalter

Die Diagnostik sollte stets durch einen Arzt oder Psychotherapeuten (Kinder- und Jugendpsychiater/-psychotherapeut) erfolgen. Es gelten die gleichen Diagnosekriterien wie bei Erwachsenen (ICD-10), jedoch lassen sich gerade bei jüngeren Kindern die typischen Symptome nicht finden!

Für eine gesicherte Diagnose werden auch Eltern, Lehrer, Erzieher und weitere Bezugspersonen in die Beurteilung mit einbezogen (z. B. DISYPS-Bögen). Eine direkte Untersuchung des Kindes bzw. Jugendlichen auch im Einzelkontakt durch den Arzt ist aber unerlässlich.

Zudem gibt es Standardisierte Instrumente wie das Structured Clinical Interview I (SCID 1) oder das Mini-Kid-Interview, welche die Diagnostik unterstützen können.

Fragebögen wie das Depressions­inventar für Kinder- und Jugendliche (DIKJ) können die standardisierte Diagnostik ergänzen, aber nie ersetzen. Grundsätzlich gehört die Erstdiagnostik auf jeden Fall in die Hand eines Kinder- und Jugendpsychiaters bzw. Arztes, da sich auch andere Störungen, wie z. B. Schizophrenien, Suchterkrankungen oder hirnorganische Störungen hinter einer für den Laien depressiv anmutenden Symptomatik verbergen können. Hinsichtlich der Suizidalität erweist sich dabei der Einsatz der Columbia suicide severity rating scale (C-SSRS als Goldstandard, und es setzte sich eine Bewertung nach dem Columbia classification algorithm of suicide assessment (C-CASA) durch. In dem semistrukturierten Verfahren werden im engeren Sinne suizidale Aspekte (Suizid, Suizidversuch, vorbereitende Handlungen für einen Suizidversuch, gedankliche Beschäftigung mit dem Suizid) von selbstverletzenden, jedoch nichtsuizidalen Handlungen (z. B. Ritzen ohne Suizidabsicht) abgegrenzt (15).

Suizidalität

Die Suizidalität spielt in der Diagnostik und Behandlung von depressiven Erkrankungen im Kindesalter eine maßgebliche Rolle. Oft steht sie bei der Entscheidung, welche Therapieform zu wählen ist (z. B. stationär vs. ambulant; Pharmakotherapie ja/nein) an erster Stelle. Eine große Herausforderung stellt die valide und der Situation und dem Patienten angemessene Exploration der Suizidalität dar. Dies gilt sowohl für erwachsene Patienten als auch in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche.

Da die Endgültigkeit des Todes von Kindern teilweise nur begrenzt antizipiert wird, ergeben sich häufig parasuizidale Handlungen (Provokation von Unfällen usw.) beispielsweise aus einem Streit mit den Eltern heraus oder als Folge einer antizipierten Demütigung (z. B. im Rahmen der Vergabe von Schulnoten oder von Zeugnissen). Solche Suizidimpulse müssen nicht zwangsläufig an das Vorliegen einer depressiven Erkrankung gekoppelt sein, auch wenn diese in der Mehrzahl der Fälle vorhanden ist. Sie können auch isoliert oder in Kombination mit anderen psychiatrischen Erkrankungen wie einer Störung des Sozialverhaltens auftreten.

Verhaltenshinweise im Praxisalltag

Während eine depressive Stimmungslage oder auch eine Selbstverletzung an sich noch keinen psychiatrischen Notfall darstellen, ist dies bei der Suizidalität anders. Ein Jugendlicher, der Selbstmordgedanken äußert, sollte umgehend – noch am gleichen Tag – kinderpsychiatrisch untersucht werden. Im besten Falle kann die Vorstellung direkt durch die Eltern organisiert werden, die von dem behandelnden Arzt dann sofort hinzugezogen werden sollten.


Merke: Äußert ein Jugendlicher Selbstmordgedanken, sollte er umgehend noch am gleichen Tag kinderpsychiatrisch untersucht werden. Ist dies nicht möglich und erscheint die Selbstmordgefahr hoch, ist der Rettungsdienst anzurufen und der Jugendliche in einer kinderpsychiatrischen Klinik aufzunehmen.


Ist dies aber nicht mehr möglich, die Eltern nicht erreichbar und/oder beziehungs­weise die Selbstmorddrohung oder -gefahr bereits so ausgeprägt, dass der Jugendliche schon Handlungen andeutet, wie auf dem Fensterbrett sitzen oder einen Gürtel um den Hals legen, dann muss unter der Tel.-Nr. 112 sofort der Rettungsdienst zwecks Transports in die nächstgelegene, zuständige Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie gerufen werden, unabhängig davon, ob diese Handlung als demonstrativ eingeschätzt wird. Auch „demonstra­tive“ Akte – Kinderpsychiater sprechen da wenn überhaupt von „appellativ“ – sind immer Ausdruck einer massiven Verzweiflung und Hilflosigkeit, auf die umgehend reagiert werden muss und können zudem auch im Unfalltod enden. In der Regel führt der Rettungsdienst den suizidalen Jugendlichen einer kinderpsychiatrischen Versorgungsklinik zu, wo die weiteren Diagnostik- und Behandlungsschritte eingeleitet werden.

Wichtig ist, suizidale Äußerungen eines Jugendlichen niemals zu „invalidieren“ durch Bemerkungen wie „so schlimm ist das doch alles nicht“ oder „reiß Dich mal zusammen“ etc. Eine unaufgeregte, aber validierende Haltung gegenüber dem Jugendlichen ist hier hilfreich ebenso wie eine direkte Ansprache auf suizidale Andeutungen wie: „Es kann Situationen oder Gefühlszustände geben, die ausweglos erscheinen oder sich total unerträglich anfühlen. Sie müssen es aber nicht bleiben. Zusammen mit Deinen Eltern können wir rausfinden, was für Dich wichtig ist, um Dein Leben wieder lebenswert zu finden und was Du selbst und andere dafür tun können und müssen.“

Auf jeden Fall müssen die Eltern umgehend informiert werden, wenn ihr Kind suizidale Äußerungen macht.

Medikamentöse und psychotherapeutische Interventionen

Zahlreiche Studien belegen eine Wirksamkeit kognitiver Verhaltenstherapie mit zumindest mittlerer Effektstärke (9). Dies zeigen systematische Literaturübersichten, in denen auch skillsbasierte (s. u.) Ansätze eine Berechtigung haben (20).

Grundsätzlich sollen leichte und mittlere Depressionen bei Kindern und Jugendlichen ausschließlich psychotherapeutisch behandelt werden, für schwere Depressionen gibt es eine solide Evidenz für die Kombination von Psychotherapie mit dem Antidepressivum Fluoxetin (4, 8), das für das Kindes- und Jugendalter – im Gegensatz zu zahlreichen anderen Präparaten – eine Zulassung hat. Fluoxetin sollte schritt­weise (beginnend mit 10 mg morgens) eindosiert werden bis zu einer Erhaltungsdosis von 20–40 mg am Tag, in seltenen Fällen (Adipositas permagna, komorbide Bulimie) sind Dosierungen bis 60 mg am Tag notwendig.

Fluoxetin hat neben der stimmungsaufhellenden auch eine stark antriebssteigernde Komponente, was in Betracht gezogen werden muss, wenn Patienten latente Suizidalität äußern. In solchen Fällen sollte die medikamentöse Einstellung im stationären Rahmen stattfinden, um zu verhindern, dass Suizidalität akut wird, wenn die antriebssteigernde vor der stimmungsaufhellenden Wirkung eintritt. Letztere benötigt auf jeden Fall mehrere Tage bis Wochen.

Häufige Nebenwirkungen sind Appetitminderung, Schwindel, Übelkeit und Schlafstörungen, weshalb das Medikament möglichst morgens eingenommen werden soll, was aufgrund der langen Halbwertszeit auch in Einmaldosierung gut möglich ist.

Da die medikamentöse Behandlung nur für die schweren Depressionen empfohlen wird, die Psychotherapie aber für alle Schweregrade der Depression im Kindesalter indiziert ist, soll hier im Folgenden auf die psychotherapeutischen Interventionen intensiver eingegangen werden.

Resilienzförderung spielt dabei eine wichtige Rolle, sie basiert auf persönlichen und sozial vermittelten Ressourcen, die dabei helfen, Krisen zu überwinden (19). Die Verfügbarkeit von Ressourcen (z. B. eigene Fähigkeiten, Bezugspersonen, sichereres Lebensumfeld etc.) ist dabei wesentlich.

Skillsbasierte Ansätze fokussieren die Emotionsregulation: Skills sind Fertigkeiten, die kurzfristig und langfristig helfen können, ohne zu schaden. Skills (12) können z. B. Atementspannungstechniken und Übungen zur Progressiven Muskelrelaxation (PMR) sein, positive Gedanken, beruhigende Vorstellungen, sensorische Reize zum Ablenken oder auch Wohlfühlen, Sport, Tanzen, Bewegung, Singen, Musik hören, Ablenkungsübungen, Übungen zum Wahrnehmen von Gefühlen, antidissozia­tive Übungen, Übungen zur „Akzeptanz der Realität“.

Ein skillsbasierter Ansatz ist z. B. das START-Programm (5, 6). START adaptiert und integriert dabei Aspekte aus der Dialektisch Behavioralen Therapie (2, 13, 16) und der Traumafokussierten Kognitiven Verhaltenstherapie (3) und hat gute Wirksamkeit bei Jugendlichen in akuten seelischen Krisen bewiesen (7).

Fazit

Depressionen im Kindes- und Jugendalter zeigen stark ansteigende Häufigkeiten. Oftmals verbergen sie sich hinter körperlichen Symptomen, und die klassische Symptomatik von herabgestimmter Emotion und vermindertem Antrieb findet sich nicht immer. Stattdessen sehen wir auch Gereiztheit oder Umtriebigkeit. Ein schlechtes Selbstwertgefühl und die Tendenz zu einer pessimistischen Weltsicht können aber oft rasch herausgearbeitet werden. Belastende Lebenserfahrungen können eine Rolle spielen. Die Diagnostik erfolgt nach standardisierten Verfahren und Kriterien und gehört in die Hand eines Kinder- und Jugendpsychiaters. Bei akuter Selbstmordgefahr muss umgehend ohne Verzögerung der Notarzt hinzugezogen werden.

1 Beardslee WR, Gladstone TR, O’Connor EE. Transmission and prevention of mood disorders among children of affectively ill parents: a review. J Am Acad Child Adolesc Psychiatry 2011;50(11):1098–1109.

2 Bohu M, Wolf M. Interaktives Skillstraining für Borderline-Patienten. Schattauer, Stuttgart, New York 2011.

3 Cohen JA, Mannarino AP, Deblinger E. Traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen. Springer, Heidelberg 2009.

4 Cox GR, Callahan P, Churchill R et al. Psychological therapies versus antidepressant medication, alone and in combination for depression in children and adolescents. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012;11:CD008324.

5 Dixius A, Möhler E. Ein neues Therapie-Konzept validiert die besonderen Bedürfnisse geflüchteter Kinder und Jugendlicher: START. Psychotherapie Forum 2017;22:76–85. doi.org/10.1007/s00729-017-0095-x

6 Dixius A, Möhler E. A pilot evaluation study of an intercultural treatment program for stabilization and arousal modulation for intensely stressed children and adolescents and minor refugees, called START (Stress-Traumasymptoms-Arousal-Regulation-Treatment). ARC Journal of Psychiatry 2017;2(2):7–14.

7 Dixius A, Michael T, Altpeter A et al. Adolescents in acute mental health crisis – Pilot-evaluation of a low-threshold program for emotional stabilization. Front Child Adolesc Psychiatry. 2023;2:1177342. doi: 10.3389/frcha.2023.1177342. PMID: 39816891; PMCID: PMC11731914.

8 Dubicka B, Elvins R, Roberts C et al.: Combined treatment with cognitive-behavioural therapy in adolescent depression: meta-analysis. Br J Psychiatry 2010;197:433–40.

9 Harrington R, Whittaker J, Shoebridge P, Campbell F. Systematic review of efficacy of cognitive behaviour therapies in childhood and adolescent depressive disorder. BMJ 1998;316:1559–63.

10 Huss M. Depressionen im Kindes- und Jugendalter Monatsschr Kinderheilkd 2012 ;160:40–46.

11 Klipker K, Baumgarten F, Göbel K et al. Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Journal of Health Monitoring 2018;3(3). doi: 10.17886/RKI-GBE-2018-077, Robert Koch-Institut, Berlin.

12 Linehan MM. Dialektisch-Behaviorale Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Trainingsmanual. CIP-Medien, München 1996.

13 Linehan MM. DBT Skills Training Manual. The Guilford Press, New York 2015.

14 Orban E, Li LY, Gilbert M et al. Mental health and quality of life in children and adolescents during the COVID-19 pandemic: a systematic review of longitudinal studies. Front Public Health. 2024;11:1275917. doi: 10.3389/fpubh.2023.1275917. PMID: 38259801; PMCID: PMC10800626.

15 Posner K, Oquendo MA, Gould M. Columbia classification algorithm of suicide assessment (C-CASA): classification of suicidal events in the FDA’s pediatric suicidal risk analysis of antidepressants. Am J Psychiatry 2007;164(7):1035–1043.

16 Rathus JH, Miller A. DBT Skills Manual for Adolescents. The Guiford Press, New York 2015.

17 Shorey S, Ng ED, Wong CHJ. Global prevalence of depression and elevated depressive symptoms among adolescents: A systematic review and meta-analysis. Br J Clin Psychol. 2022;61(2):287-305. doi: 10.1111/bjc.12333. Epub 2021 Sep 26. PMID: 34569066.

18 Twenge JM, Cooper AB, Binau SG et al. Age, Period and Cohort Trends in Mood Disorders and Suicide-Related Outcomes. Journal of Abnormal Psychology 2019;128(3):112–24.

19 Welter-Enderlein R. Einleitung. Resilienz aus der Sicht von Beratung und Therapie. In: Welter- Enderlein R, Hildenbrand B (Hrsg.). Resilienz-Gedeihen trotz widriger Umstände. Carl-Auer-Systeme, Heidelberg 2006;7–19.

20 Watanabe N, Hunot V, Omori IM et al. Psychotherapy for depression among children and adolescents: a systematic review. Acta Psychiatr Scand 2007;116:84–95.

Autorin
Prof. Dr. med. Eva Möhler
Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Universitätsklinikum des Saarlandes
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Str. 90.2
66421 Homburg