Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) und die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) kritisieren den Vorschlag der Regierungskommission, die fachärztliche Versorgung durch die im Rahmen der Krankenhausreform geplanten Level 1i-Kliniken sicherstellen zu lassen. Anstrengungen gegen den Fachärztemangel gelängen nicht durch staatliche Steuerung, sondern durch Freiheiten in der Kombination von ambulanter und stationärer Berufsausübung. Den Facharztpraxen müsse das wirtschaftliche Überleben gesichert und die vorhandenen Kooperationen mit regionalen Krankenhäusern gefördert werden. Deshalb müssten gesetzliche Hürden bei der Zusammenarbeit von Krankenhäusern und Vertragsärzteschaft sowie bei der fachärztlichen Verbundweiterbildung abgebaut und das Belegarztwesen gefördert werden. Hierbei vorhandene vertragsärztliche Strukturen gelte es zu berücksichtigen.
Quelle: Berufsverband der Deutschen Chirurgie e. V. (BDC)
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