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Cookie-Einstellungen anpassenFOKO 2026: Fortbildung als Schlüssel moderner Frauengesundheit
Unter dem Leitgedanken „Impulse für morgen – Kompetenz für heute“ setzte der FOKO 2026 vom 4. bis 7. März 2026 in Düsseldorf einen klaren Schwerpunkt auf kontinuierliche, qualitätsgesicherte Fortbildung als zentrale Voraussetzung für eine zukunftsfähige Gynäkologie und Geburtshilfe.
Ausgewählte Beiträge 📚 vom FOKO finden Sie weiter unten
Die frauenärztliche Versorgung befindet sich im Wandel. Medizinischer Fortschritt, technologische Entwicklungen, neue Leitlinien und veränderte gesellschaftliche Erwartungen stellen Gynäkologinnen und Gynäkologen vor kontinuierlich neue Anforderungen. Ebenso wie zunehmend komplexe gesundheitspolitische und strukturelle Rahmenbedingungen.
Der FOKO wird als Kongress jedes Jahr vom Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF) ausgerichtet. Er versteht sich als zentrale Plattform, um aktuelles Wissen zu bündeln, fachlich einzuordnen und praxisnah in die Versorgung von Frauen in allen Lebensphasen zu übertragen.
FOKO 2026 - 9 Hauptthemen und 34 Kurse
Mit 9 Hauptthemen und 34 Kursen bot der FOKO 2026 ein strukturiertes Fortbildungsangebot für alle Versorgungsstufen, von der Basis bis zur spezialisierten Expertise. Angeboten wurden bewährte Kursformate wie Mikroskopierkurs, Basis-Kolposkopie, Mammasonografie-Refresher, Impfkurs oder Blickdiagnostik Vulva/Vagina. Gleichzeitig griff der Kongress gezielt aktuelle Versorgungsschwerpunkte auf. Darunter waren die Endometriose-Diagnostik (EndoScan), Kinderwunschmedizin, Individuelle Hormonersatzbehandlung, Beckenbodensonografie sowie neue Therapieoptionen für Mammakarzinom-Patientinnen.
FOKO 2026 stellte gesamte Breite der Gynäkologie und Geburtshilfe dar
Inhaltlich bildete der Kongress die gesamte Breite der Gynäkologie und Geburtshilfe ab. Er spiegelte die besondere Rolle der Frauenärztinnen und Frauenärzte wider, die Frauen oft über Jahrzehnte hinweg begleiten, vom Mädchenalter über Schwangerschaft und Familienplanung bis ins höhere Lebensalter. Diese kontinuierliche Betreuung umfasst präventive Beratung ebenso wie die medizinische Begleitung in belastenden Lebenssituationen und bei schweren Erkrankungen. Damit übernehmen frauenärztliche Praxen ein Leben lang eine zentrale Rolle in der primärärztlichen Versorgung von Frauen.
Die Haupthemen des FOKO 2026
- Im 1. Hauptthema „Kinder- und Jugendgynäkologie“ wurde die Prävention und Früherkennung sowie die Begleitung vom Mädchen zur Frau thematisiert.
- In der “Medizinethik” (2. Hauptthema) standen verantwortungsvolle Entscheidungen rund um den nicht invasiven Pränataltest (NIPT) und erweitertes Carrier-Screening im Fokus ärztlicher Beratung.
- Das 3. Hauptthema „Geburtshilfe“ diskutiert aktuelle Erkenntnisse zu Hitze und Frühgeburtlichkeit, hypertensiven Erkrankungen in der Schwangerschaft sowie die wachsende Bedeutung des sogenannten „4. Trimesters“ für die mütterliche Gesundheit.
- In der "Gynäkologischen Onkologie" (4. Hauptthema) wurden innovative Therapeutika, robotische Verfahren und Konzepte einer sinnvollen Deeskalation vorgestellt, mit dem Ziel, Therapieentscheidungen weiter zu individualisieren.
- Im 5. Hauptthema “Junge Perspektiven” ging es z.B. um zeitgemäße Arbeitsplatzkonzepte in einer Frauenarztpraxis oder die Arbeit als Gynäkologin mit Ärzte ohne Grenzen.
- Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (6. Hauptthema), die bereits heute Diagnostik, Therapieplanung und Praxisorganisation unterstützen und neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Versorgung eröffnen.
- Im 7. Hauptthema “Allgemeine Gynäkologie” wurden die multimodale Schmerztherapie bei Endometriose, die Beckenbodensonographie bei Beckenbodenproblemen und das Management der frühen Fehlgeburt thematisiert.
- Das 8. Hauptthema “Blick ins Nebenfach” beschrieb neue vektorübertragene Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe sowie kardiologische Besonderheiten bei Frauen.
- Hormonelle Veränderungen bei Leistungssportlerinnen und das Thema Longevity wurden im 9. Hauptthema “Endokrinologie” präsentiert.
Katrin Breitenborn (Redakteurin)
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redaktionelle Berichterstattung
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FOKO 202605.06.2026J. Aldinger
Neue Substanzen, neue Nebenwirkungen: Komplexe Substanzgruppen in der Gynäkoonkologie
Zunehmend halten neue, komplexe Substanzgruppen (CDK4/6-Inhibitoren, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und Immuncheckpoint-Inhibitoren) Einzug in die gynäkoonkologische Versorgung. Deren Nebenwirkungsprofile und konkrete Handlungsempfehlungen für die Mitbetreuung in der niedergelassenen Praxis waren...
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FOKO 202608.04.2026A. Kaufmann
Arbeitswelt im Wandel: Gynäkologische Praxis setzt auf moderne Konzepte
Wie kann ein zeitgemäßer Arbeitsplatz in der ambulanten gynäkologischen Versorgung aussehen? Mit dieser Fragestellung befasste sich die Gynäkologin Dr. Diana Grünberger, die vor rund 13 Monaten den Schritt in die Niederlassung gewagt hat. Vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Arbeitswelt sowie...
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FOKO 202630.03.2026K. Breitenborn
Aktuelle leitliniengerechte Therapie des Ovarialkarzinoms
Prof. Annette Hasenburg aus Mainz referierte anlässlich des FOKO 2026 in Düsseldorf über die aktuelle leitliniengerechte Therapie des Ovarialkarzinoms.
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FOKO 202608.04.2026L. Abraham
Weniger Radikalität: Neue Wege der gynäkologischen Onkochirurgie
Minimalinvasive Verfahren, molekulare Tumorklassifikation und Sentinel-Lymphknotenbiopsie verändern die operative Strategie beim Endometrium- und Zervixkarzinom. Auf dem FOKO 2026 wurde deutlich, wie sich chirurgische Konzepte in der gynäkologischen Onkologie zunehmend deeskalieren lassen.
Aus der Industrie
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FOKO 202608.04.2026Aristo Pharma
Östrogenfrei mit Desogestrel: Kontrazeption mit der Pille
Anlässlich des FOKO im März referierte Prof. Thomas Römer, Köln, auf einer Veranstaltung von Aristo Pharma darüber, ob die Pille noch zeitgemäß ist.
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FOKO 202608.04.2026Besins Healthcare
Prävention einer Frühgeburt mit vaginalem Progesteron auf Kassenrezept
Seit Oktober 2025 ist das vaginale Progesteron-Präparat utrogest® Luteal 200 mg Weichkapseln zur Prävention einer Frühgeburt zugelassen*. Die Verordnung auf Kassenrezept ist nun problemlos möglich.
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FOKO 202610.04.2026DR. KADE
Mönchspfeffer: Nicht-hormonelle Behandlung des prämenstruellen Syndroms
Als Alternative zu hormonellen Therapieoptionen kann eine phytotherapeutische Behandlung zyklusassoziierter Beschwerden mit Mönchspfeffer-Extrakt auch Patientinnen erreichen, für die eine hormonelle Therapie nicht infrage kommt.
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FOKO 202610.04.2026Pfizer Pharma
RSV-Propyhlaxe: In der Schwangerschaft impfen oder Antikörper?
Angesichts anhaltend hoher Fallzahlen gewinnt die Prävention von Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) bei Säuglingen an Bedeutung.1
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FOKO 202610.04.2026GSK
Pertussis: Die Praxis als Schlüsselort der Impfmedizin
Die Pertussis-Impfquote bei Schwangeren liegt in Deutschland mit rund 51 % deutlich unter den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)1, sodass nahezu jedes zweite Neugeborene in einer besonders vulnerablen Lebensphase ungeschützt bleibt.
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