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Orthomol Immun

Inflammaging und Immunoseneszenz: Wenn das Immunsystem in die Jahre kommt

Mit zunehmendem Alter verändert sich das Immunsystem grundlegend – ein Prozess, der in der Forschung mit den Begriffen „Immunoseneszenz“ und „Inflammaging“ beschrieben wird. Zwei aktuelle Übersichtsarbeiten der Universität Hohenheim zeigen unter anderem den Einfluss fett- und wasserlöslicher Vitamine auf diese Veränderungen.1,2


10.09.2026
Orthomol pharmazeutische Vertriebs GmbH
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Für die Beratung in Apotheke und ärztlicher Praxis gewinnt das Thema vermehrt an Bedeutung, denn ältere Menschen gehören zu den am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppen in Deutschland und sind zugleich besonders vulnerabel für eine Schwächung der Immunabwehr.1,2,3

Immunoseneszenz beschreibt die schrittweise Funktionsminderung des angeborenen und erworbenen Immunsystems im Alter: Die Anzahl naiver, also noch nicht aktivierter, T- und B-Zellen sinkt, und Impfungen können schwächer wirken. Begleitet wird dies vom sogenannten Inflammaging – einem stillen, chronischen Entzündungsgeschehen, ausgelöst durch seneszente (gealterte) Zellen.2 Beide Prozesse hängen eng zusammen und können die Anfälligkeit älterer Menschen für Infektionen erhöhen.1,2

Nährstoffversorgung im Alter oft nicht bedarfsgerecht

Viele ältere Menschen sind unzureichend mit Vitaminen versorgt. Der Vitaminmangel betrifft vor allem die Vitamine B9, B12 und D, aber auch B1, B2, B6 sowie C und E.1,2 Gründe können eine reduzierte Nahrungsaufnahme, eine verminderte Magensäureproduktion mit reduzierter Mikronährstoffresorption oder eine geringere körpereigene Vitamin-D-Synthese sein.1,2 Die Übersichtsarbeiten zeigen, dass insbesondere ältere Menschen von einer bedarfsgerechten Versorgung mit fett- und wasserlöslichen Vitaminen profitieren könnten, da diese an zentralen Prozessen der Immunantwort beteiligt sind.1,2

Für die Beratung in Apotheke und ärztlicher Praxis ist es wichtig, bei älteren Kunden und Kundinnen und Patienten sowie Patientinnen nach Ernährungsgewohnheiten zu fragen und auf Anzeichen einer unzureichenden Mikronährstoffversorgung zu achten, etwa häufige Infekte oder Erschöpfung, und entsprechend eine ergänzende Mikronährstoffzufuhr anzusprechen. „Eine ausgewogene Ernährung bleibt dabei immer die Basis. Ergänzend kann aber die Empfehlung einer ausgewogenen Mikronährstoffkombination sinnvoll sein“, erklärt Dr. Petra Scherenbacher, Scientific Managerin bei Orthomol. 



Mikronährstoffe als Teamplayer des Immunsystems

Alle Stadien der Immunantwort sind auf diverse Mikronährstoffe angewiesen. Insbesondere die Vitamine A, D, C und E sowie Zink spielen eine wichtige Rolle, da zahlreiche Prozesse in der Atemwegsschleimhaut von ihnen abhängen.4,5 Das zeigt auch die Studienlage: Die Einnahme einer Mikronährstoffkombination führte zu einem signifikant schnelleren Abklingen von Erkältungssymptomen im Vergleich zu Placebo (-81,1 % in der Mikronährstoffgruppe im Vergleich zu -73,7 % in der Placebogruppe).6

Eine weitere Studie zeigte, dass sich durch die Einnahme einer Mikronährstoffkombination in den Wintermonaten die Anzahl der Krankentage verringerte: Der Krankenstand reduzierte sich um 75,6 % im Vergleich zu Vorjahr und Placebo (Abb. 1).7

Ausgewogen kombiniert für das Immunsystem 

Bei allen Mikronährstoffkombinationen von Orthomol steht die Synergie der Nährstoffe im Fokus, da sie sich in ihrer Funktion ergänzen. „Es ist immer sinnvoll, Mikronährstoffe in abgestimmter Kombination aufzunehmen.8,9 Gerade bei Inflammaging und Immunoseneszenz ist dieser Synergie-Gedanke wichtig, da Vitamine und Spurenelemente an unterschiedlichen Stellen der Immunantwort ansetzen“, so Dr. Scherenbacher.

Orthomol Immun ist ein Nahrungsergänzungsmittel und enthält wichtige Nährstoffe für das Immunsystem in einer Kombination aus Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen:

  • Vitamin A, Folsäure und die Vitamine B6, B12, C und D sowie Selen, Eisen, Kupfer und Zink tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin A, Riboflavin (Vitamin B2), Biotin und Niacin unterstützen die Erhaltung normaler Schleimhäute, zum Beispiel der Mundschleimhaut.
  • Vitamin C und E, Riboflavin, Zink, Selen, Kupfer und Mangan tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

1 Schmieder H et al. Immun Ageing 2025;22:8.
2 Schmieder H et al. Front Immunol 2026;17:1771591.
3 Destatis. Die Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen ab 65 Jahren. 18.05.2026. https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/bevoelkerung-ab-65-j.html (Letzter Zugriff am 19.08.2026).
4 Gombart AF et al. Nutrients 2020;12(1):236.
5 Jiménez-Uribe AP et al. Cell Physiol Biochem 2022;56(S1):53–88.
6 Schmidt K, Zirkler S. MMW Fortschr Med 2011;153(Suppl. 3):83–9.
7 Hofmeister M. Ernähr Med 2005;20(3):115–122.
8 Manhães M et al. IntechOpen, London, UK 2017. DOI: 10.5772/68068.
9 Calderón-Ospina CA et al. CNS Neurosci Ther 2020;26(1):5–13.

Quelle: Orthomol pharmazeutische Vertriebs GmbH