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Hautmykosen

Kleienpilzflechte: Ketozolin zur Behandlung von Flecken, Schuppen, Juckreiz

Die Kleienpilzflechte zeigt sich durch die Bildung von Flecken, Schuppenbildung und teilweise Juckreiz. Ketozolin® 2 % Shampoo ist das bewährte Mittel der Wahl zur topischen Behandlung und kann auch prophylaktisch angewendet werden. 


20.08.2025
Dermapharm AG
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Die Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) ist eine häufig vorkommende, nicht-entzündliche, nicht von Mensch zu Mensch übertragbare, oberflächliche Hautmykose. Sie wird durch lipophile Hefepilze der Gattung Malassezia verursacht, die natürlicherweise Teil der Hautflora sind. Bei übermäßiger Vermehrung können sie jedoch pathologisch werden, erkennbar durch Hypo- und Hyperpigmentierung der Epidermis.1,2 

Potenzielle Auslöser sind neben familiärer Veranlagung und einem geschwächten Immunsystem auch hohe Temperaturen und erhöhte Schweißproduktion.3 Während in gemäßigten Klimazonen etwa 1- 4 % der Erwachsenen betroffen sind, liegt die Prävalenz in tropischen Gebieten bei etwa 30-40 %.1 

Kleienpilzflechte: Sichtbar durch Läsionen

Die braunroten, makulösen, kreisrunden, flachen Läsionen befinden sich am oberen Stamm, Rücken, Brust, Dekolleté, an den Schultern und Oberarmen.2 Die Störung der Hautpigmentierung wird mitunter durch den Tryptophan-Stoffwechsel von Malassezia furfur verursacht, bei dem Substanzen mit UV-protektiver Wirkung gebildet werden.1,2 



Behandlung mit Ketozolin® 2 % Shampoo 

Der im Ketozolin® 2 % Shampoo enthaltene Wirkstoff Ketoconazol hemmt als Azol-Antimykotikum die Bildung von Ergosterol, einem essenziellen Bestandteil der Pilzzellmembran, und kann so Dermatophyten und Hefepilze effektiv bekämpfen.2 Ketoconazol kann auch prophylaktisch einmal täglich über drei Tage vor der Sommerzeit angewendet werden.4 

In klinischen Studien zeigte topisches Ketoconazol bei Malassezia bedingten Hauterkrankungen wie Kleienpilzflechte und seborrhoischer Dermatitis eine Wirksamkeit von bis zu 89 % bzw. bis zu 90 %.5 Die Anwendung von 2 % Ketoconazol senkt im Vergleich zu einem Placebo das Risiko von persistierenden Hautausschlägen nach vier Wochen um 31 % wobei eine vergleichbare Wirksamkeit wie Steroide festgestellt wurde, allerdings mit einem um 44 % geringerem Risiko für Nebenwirkungen.6 

Literatur

1 Altmeyer P et al. Altmeyers Enzyklopädie. 2024. https://www.altmeyers.org/de/dermatologie/pityriasisversicolor-ubersicht-3110 , letzter Zugriff am 12.03.2025

2 Nenoff P et al. Der Hautarzt. 2015; 66(6):465-486 

3 IQWiG Gesundheitsinformation. 2022. https://www.gesundheitsinformation.de/kleienpilzflechte.html , letzter Zugriff am 12.03.2025 

4 Ketozolin® Fachinformation 

5 Choi F et al. Journal of Dermatological Treatment. 2019; 30(8);760-771 

6 Okokon EO et al. Cochrane Database Syst Rev. 2015; (5):CD008138


Pflichttext Ketozolin® 2% Shampoo 
Wirkstoff: Ketoconazol Zus.setz.: 1 g Shampoo enth.: 20 mg Ketoconazol. Sonst. Bestandt.: Natriumdodecylsulfat; 3-Dodecyloxycarbonyl-2/3-sulfopropansäure, Dinatriumsalz; Poly (oxyethylen)-120-methyl (D-glucopyranosid) dioleat; Macrogol-glycerolcocoate (Ph.Eur.) [7 EO-Einheiten]; 1,1‘-Methylenbis[3-(3-hydroxymethyl-2,5-dioxoimidazolidin-4-yl)harnstoff]; Tridodecylammoniumpolypeptide (MMG 2000); N,N-Bis(2-hydroxyethyl)cocosfettsäureamid; Natriumhydroxid; Natriumchlorid; Ponceau 4R (E124); Salzsäure 10 % (in ger. Mengen z. pH-Wert-Einst.); Kaliumsorbat; Natriumsulfat; Phenoxyethanol; Citronensäure; ger. Wasser.
Anw.geb: Behandl. u. Prophyl. v. seborrh. Dermatitis d. Kopfh. u. Pityriasis versicolor b. Erw. u. Jugendl. 
Gegenanz.: Überempf. gg. Ketoconazol o. einen d. and. Inhaltsst.. Mangels Erf. keine Anw. bei Kdrn. Schwangerschaft u. Stillzeit: Keine bek. Risiken. Daher darf Ketozolin 2 % währ. d. Schwangerschaft u. Stillzeit nach entspr. Nutzen/Risiko-Abwäg. angew. werden. Keine Anw. i. Brustbereich währ. d. Stillzeit. 
Nebenw.: Gelegentl. (0,1% - 1%): Follikulitis, Dysgeusie, Augenreiz., vermehrter Tränenfluss, Akne, Alopezie, Kontaktdermatitis, Hauttrockenh., ungewöhnl. Haarstruktur, Hautausschlag, Hautbrennen, Abschupp. d. Haut, Hautentz., Reak. a. Verabreichungsort: Erythem, Hautreiz., Überempfindlichkeitsreak., Pruritus, Pusteln. Selten (0,01% - 0,1%): Überempfindlich. (system. Reak.). Häufigk. auf Grundl. d. verfügb. Daten nicht abschätzbar: Angioödem, Urtikaria, Verfärb. d. Haare. 
Warnh.: Enth. Kaliumsorbat. 
Stand: 03/2021 
Pharmazeutischer Unternehmer: Dermapharm AG, Lil-Dagover-Ring 7, D-82031 Grünwald