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Praxisalltag, Allgemein- & Innere Medizin, Dermatologie, Gefäßmedizin, Gynäkologie, Neurologie, Orthopädie, Pädiatrie, Urologie Dermatologie, Allgemein- & Innere Medizin, Gefäßmedizin, Gynäkologie, Neurologie, Orthopädie, Pädiatrie, Urologie Praxisalltag

Teil 1: Wirkungsvolle Mitarbeitergespräche führen

Teil 2: Die Mitarbeiterbefragung

Mitarbeiterbefragung

Mitarbeiterbefragungen im Praxisalltag

Um eine offene Kommunikation zu fördern, eignen sich neben Mitarbeitergesprächen auch Mitarbeiterbefragungen. Durch sie gewinnen Sie wichtige Erkenntnisse über Zufriedenheit, mögliche Probleme oder Konfliktpotenzial im Praxisalltag und können in der Folge entsprechend agieren.


30.04.2026
U. Zoske
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Mitarbeiterkommunikation als Erfolgsfaktor

Teil 2: Die Mitarbeiterbefragung




Die Zufriedenheit von Patientenschaft und Mitarbeitenden sind zwei der wichtigsten Kennzahlen und der Kern einer langfristig erfolgreichen Arztpraxis. Zufriedenes Personal sorgt für ein gutes Betriebsklima, wodurch die Arbeit allen mehr Spaß macht. Und zufriedenene Mitarbeitende machen zufriedene Patientinnen und Patienten. Das macht die Belegschaft zu einem wertvollen Gut, das sicherstellt, dass sich die Ärztin oder der Arzt auf die Behandlung der Patientinnen und Patienten konzentrieren kann.

Neben dem regelmäßigen Führen von Mitarbeitergesprächen (Tipps dazu siehe Teil 1 der Serie) ist eine Mitarbeiterbefragung die geeignetste Methode, die aktuelle Mitarbeiterzufriedenheit in der Praxis zu ermitteln. Durch sie gewinnen Sie detaillierte Erkenntnisse und können die Mitarbeitenden in den entstehenden Verbesserungsprozess einbinden.

Stimmungsbild und Frühwarnsystem

Ziel der Befragung ist es, Einschätzungen zum Arbeitsumfeld, über die Zusammenarbeit im Team und bezüglich der Praxisführung zu erhalten. Bei einer regelmäßigen Mitarbeiterbefragung können Probleme frühzeitig erkannt und zeitnah gelöst werden.

Mithilfe einer anonymen Befragung lässt sich gut ein Stimmungsbild der Mitarbeitenden ermitteln hinsichtlich Zufriedenheit, Motivation und Betriebsklima. So leistet eine Mitarbeiterbefragung auch einen proaktiven Beitrag zum Konfliktmanagement, wenn auf diese Weise Probleme frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaß­nahmen ergriffen werden können.

In der kommunikativen Umsetzung bedeutet das, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten aktiv anzugehen, indem Sie eine offene, respektvolle und wertschätzende Kommunikation fördern. Bieten Sie Unterstützung und Mediation, um Konflikte konstruktiv zu lösen und ein positives Arbeitsumfeld aufrechtzuerhalten.

Die Pflege einer solchen Kommunikationskultur schafft einen positiven Teamgeist beim Personal.
 

Die Mitarbeiterbefragung umfasst folgende Themenfelder:

Arbeitsaufgaben: Persönliche Einschätzung der eigenen beruflichen Situation

Arbeitszeit: Wünsche hinsichtlich Arbeitszeit und Dienstplanung

Arbeitsbereich: Organisation der Arbeitsabläufe

Arbeitsklima: Verhältnis zu Praxisinhaber/-in (Führungsstil) und zu Kollegen/-innen

Arbeitszufriedenheit: Ist der Mitarbeitende loyal oder wechselwillig?

Autor
Uwe Zoske
Praxisberater
Zoske & Partner Praxismarketing
med3 – Beratung für Heilberufe
Alexander-Diehl-Str. 12
55130 Mainz

Teil 1: Wirkungsvolle Mitarbeitergespräche führen

Teil 2: Die Mitarbeiterbefragung