Skip to main content

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder verfügbar!

Allgemein- & Innere Medizin, Infektiologie, Pneumologie, Aus der Industrie Allgemein- & Innere Medizin Allgemein- & Innere Medizin, Goodie, Report
Report

Mukus und mukoziliäre Clearance – Haben Sie richtig getippt?

Wie gut sind die Schutz- und Reinigungsmechanismen der Atemwege durch Mukus und die mukoziliäre Clearance (MCC) bekannt? Was verändert sich im Falle viraler Atemwegsinfekte? Unser kürzlicher Wissens-Check zeigt, dass die physiologischen Daten in Bezug auf Menge, Zusammensetzung und Transportgeschwindigkeit des Mukus durchaus Überraschungen parat halten können.


19.03.2026
Pohl Boskamp
Teilen auf:
drucken Gefällt mir merken

Mukus besteht zu 95 Prozent aus Wasser

Mukus ist Schutzschild und biologisches Multitalent zugleich. Er besteht zu 95 Prozent aus Wasser, ergänzt durch jeweils etwa zwei bis drei Prozent Muzine, andere Proteine und Salze.1 Muzine sind großmolekulare Glykoproteine, die entscheidend für die rheologischen Eigenschaften des Mukus sind.1 Diese bestimmen, wie elastisch, fließfähig und haftfähig der Schleim ist – und damit auch, wie gut er transportiert wird. Mukus bedeckt alle feuchten Oberflächen des Körpers und dient als erste Verteidigungslinie gegen Krankheitserreger und andere Fremdpartikel.

Nasales Sekret wird etwa alle 10 Minuten ausgetauscht 

In den Atemwegen ist der Mukus essenziell für die MCC. Dabei wird durch die koordinierten Bewegungen der Flimmerhärchen der Schleim mitsamt anhaftender Partikel in Richtung Rachen transportiert, wo er unbemerkt geschluckt oder abgehustet wird. Durch die MCC wird die Mukus­schicht ständig erneuert: Während das nasale Sekret etwa alle 10 Minuten ausgetauscht wird, benötigt der Mukustransport aus den unteren Atemwegsabschnitten Minuten bis Stunden.2

Schleimproduktion steigt bei akuter Bronchitis auf bis zu 400 ml täglich

Ohne mukoziliäre Clearance läuft‘s nicht: Bereits frühe funktionelle Beeinträchtigungen der Zilien gelten als Kernmerkmal nahezu aller Atemwegsinfekte. Klinisch resultiert daraus eine typische Symptomatik mit vermehrter Schleimbildung, verstopfter Nase und Husten. Während unter physiologischen Bedingungen in den unteren Atemwegen lediglich etwa 10–20 ml Mukus pro Tag gebildet werden, kann die Schleimproduktion bei akuten Infekten auf bis zu 400 ml täglich ansteigen.2 Gleichzeitig verändert sich bei einem akuten Infekt die Zusammensetzung des Mukus: Der normalerweise viskoelastische, gut fließende Schleim wird zähflüssiger und schwerer abtransportierbar.

Enhancement der MCC als zentraler Ansatzpunkt

Sowohl in den unteren als auch in den oberen Atemwegen profitieren Patienten mit einem akuten Atemwegsinfekt wie Sinusitis und Bronchitis von einem Enhancement der MCC: Hier leistet die symptomatische Therapie mit dem pflanzlichen Wirkstoff ELOM-080 (Wirkstoff in GeloMyrtol® forte) einen wertvollen, evidenzbasierten Beitrag.  Der Wirkstoff steigert die Zilientätigkeit (sekretomotorischer Effekt), verflüssigt zähen Schleim (mukosekretolytischer Effekt) und steigert so das Abhustevermögen.3-6 Klinische Studien zeigen bei akuten Atemwegsinfekten wie Sinusitis und Bronchitis eine bessere Symptomlinderung sowie eine Verkürzung der Krankheitsdauer.
 

Für ein Enhancement der MCC empfiehlt sich die frühzeitige Therapie mit GeloMyrtol® forte. Durch die Verbesserung von Mukolyse, Sekretolyse und Sekretomotorik wird die Aktivität der Flimmerhärchen gesteigert, der Schleim verflüssigt und das Sekret mit anhaftenden Erregern effektiv abtransportiert.3-6 Symptome werden spürbar gelindert und Ihre Patienten sind schneller wieder gesund.



GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)

[1] Abrami M et al. Int J Mol Sci. 2024;25(3):1933.
[2] Wittig T, MMW-Fortschritte der Medizin 2021; 163 (S5): 21-27.
[3] App EM. In: Entzündliche Erkrankungen des Bronchialsystems. Springer; 2000:27–53.
[4] Beuscher N et al. 8. Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie, Abstractband, 1997:9-10
[5] Begrow F et al. Advances in Therapy. 2012;29(4):350–358.
[6] Lai Y et al. Am J Rhinol Allergy. 2014;28(3):244–248. 

Mit freundlicher Unterstützung der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG