Die DiGA NeuroNation MED App ist eine mobile Anwendung für personalisiertes kognitives Training, die auf spielerischen Übungen diverser kognitiver Funktionen basiert (Multi-Domain Cognitive Training). NeuroNation MED soll Patientinnen und Patienten dabei unterstützen, die Symptome von leichten erworbenen oder neurodegenerativen kognitiven Beeinträchtigungen zu lindern.
NeuroNation MED bietet zwei Kernelemente: personalisiertes kognitives Training und Gesundheitsinformationen.
Das kognitive Training wird basierend auf den Leistungen im Training und in wiederkehrenden Evaluationen an die persönlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angepasst. Die Gesundheitsinformationen beleuchten das Thema Gehirngesundheit und bieten animierte Anleitungen für Übungen zur geistigen und körperlichen Entspannung.
Die Effektivität des Trainingsplans wird fortlaufend durch Interaktionen mit dem Nutzenden optimiert.
Patientengruppe
F06.7 Leichte kognitive Störung
Geeignete Altersgruppen
Erwachsene(r) (18-65 Jahre) Erwachsene (älter als 65 Jahre)
Die DiGA ist nicht anzuwenden bei folgenden Diagnosen (Kontraindikationen gemäß ICD-10)
Für diese DiGA bestehen laut Hersteller keine medizinischen Kontraindikationen gemäß ICD-10.
Weitere nicht durch Kontraindikationen abgedeckte Ausschlusskriterien
Einschränkungen, die eine Nutzung der App verhindern oder deutlich einschränken (Parese des dominanten Arms bzw. der dominanten Hand, Gesichtsfeldausfälle (z.B. Hemianopsie, Quadrantenanopsie), Schwerwiegende, nicht-korrigierbare Sehstörungen (nicht in der Lage die App-Inhalte visuell zu erkennen), Schwerwiegende Aphasie, die das Instruktionsverständnis beeinträchtigt
Anwendungsdauer
Die Mindestdauer der Nutzung beträgt 12 Wochen.
Eigenschaften
Herstellerpreis: 229,00 € Keine Mehrkosten Keine Zusatzgeräte Keine vertragsärztlichen Leistungen erforderlich Verfügbare Sprachen: Deutsch. Englisch
Bei Verordnung: Motivierung der Patientinnen und Patienten, sich mit den Übungen und Inhalten des Programms auseinanderzusetzen und die Durchführung in den Alltag praktisch und nachhaltig einzubauen. Aufklärung über die Wirkungsweise von kognitivem Training.
Follow-ups im Rahmen der üblichen Therapie, wie zum Beispiel: Frage nach Verlauf der Beschwerden; Nachfrage, ob die Patientin oder der Patient das Programm als hilfreich empfunden hat
Laufende Motivation (optional) zur weiteren Therapienutzung (Adhärenz)
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