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Gynäkologie, Proktologie, Aus der Industrie Gynäkologie Analbeschwerden
Dossier Analbeschwerden

Sensibles Thema: Analbeschwerden in hormonellen Umstellungsphasen

Anale Probleme treten bei Patientinnen häufig auf, werden aber selten in der gynäkologischen Sprechstunde angesprochen, wie eine Umfrage unter Frauen zeigt.1 Fast jede Zweite im Alter von 35 bis 44 Jahren berichtet von analen Beschwerden im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Postpartum.1 In der Altersgruppe von 55 bis 69 Jahren nennen nahezu drei Viertel die Wechseljahre als auslösende Lebensphase.1 Am häufigsten werden Juckreiz (73 %), Brennen (51 %), Blutungen (42 %) und Schmerzen (41 %) angegeben.1


08.04.2026
DR. KADE
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Rund um Schwangerschaft und Wochenbett

Die hohe klinische Relevanz anorektaler Beschwerden in Schwangerschaft und Postpartum wird durch eine aktuelle Übersichtsarbeit bestätigt: Proktologische Erkrankungen treten in dieser Lebensphase bei etwa 45–68 % der Frauen auf, wobei von einer relevanten Untererfassung ausgegangen wird.2 Als zentrale pathophysiologische Faktoren werden hormonelle Veränderungen, veränderte Druckverhältnisse im kleinen Becken sowie eine ausgeprägte Obstipation beschrieben.2 Obstipation betrifft mehr als 60 % der Schwangeren und gilt als wesentlicher Trigger für analen Schmerz, Hämorrhoidalsymptome und Analfissuren.2

Wechseljahre: erhöhte Vulnerabilität des Analbereichs

Die Proktologin Dr. med. Gabriela Popovich weist darauf hin, dass hormonelle Umstellungen in der Peri- und Postmenopause mit Veränderungen der Gewebequalität, der Schleimhautfeuchtigkeit und der Beckenbodenfunktion einhergehen können.3 Sinkende Östrogenspiegel begünstigen eine Abnahme der Schleimhautfeuchtigkeit und der Bindegewebsspannung, wodurch der Analbereich anfälliger für Reizungen und Beschwerden wird.

Gezielt ansprechen statt abwarten

Für die gynäkologische Praxis ergibt sich hier die Chance, aktiv nachzufragen, zu enttabuisieren und eine indikationsgerechte Versorgung anzustoßen. Ein wichtiger Faktor: Empfehlungen für die Selbstmedikation. Zur Linderung akuter Beschwerden wie starkem Juckreiz und Schmerzen eignet sich Posterisan© akut mit dem lindernden Wirkstoff Lidocain. Bei Diagnose eines Hämorrhoidalleidens können FAKTU© lind und Posterisan© protect empfohlen werden. FAKTU© lind mit Hamamelis-Destillat – die Nr. 1 bei den pflanzlichen Arztempfehlungen gegen ein Hämorrhoidalleiden4 – wirkt entzündungshemmend und adstringierend und ist eine bewährte Option bei Nässen, Brennen und leichten Blutungen. Posterisan© protect pflegt und schützt die empfindliche Analhaut (innen und außen), erleichtert die Darmentleerung bei hartem Stuhl oder Reizungen (z. B. bei Durchfall) und kann so das Risiko neuer Beschwerden reduzieren. Eine klinische Studie bestätigt bei regelmäßiger Anwendung von Posterisan© protect eine signifikante Verlängerung der beschwerdefreien Intervalle.5

1 Umfrage zum Thema Hämorrhoidalbeschwerden 2025. Bilendi im Auftrag von DR. KADE. Stichprobe 1.002 Frauen, Alter 25–69 J., Befragungszeitraum 10.–16.01.2025.

2 Schmuck RB, Roblick M. Incidence, Diagnosis, and Management of Proctological Conditions during Pregnancy. Visceral Medicine. 2025.

3 Popovich G. Experteninterview im Rahmen einer DR. KADE Fachpresseveranstaltung zum Thema Schwangerschaft, Wechseljahre und Hämorrhoiden, Juni 2025.

4 nach empfohlenen Packungen Grünes Rezept, PKV- und GKV-Rezept (IH-Galaxy Apo-Fusion 09/2025).

5 Williams H, Wolf R, Sand C. Wund- und Hautschutz am Analkanal – Erfahrungen mit einem neuen Produkt. Aktuelle Dermatologie. 2013;39(7):535–538.

Posterisan® akut 50 mg/g Rektalsalbe. Wirkstoff: Lidocain Zus.: 1 g Rektalsalbe enth. 50 mg Lidocain. Sonst. Bestandt.: Cetylalkohol, Macrogole, gereinigtes Wasser. Anw.: Anwendung bei Erwachsenen; Linderung von Schmerzen im Analbereich vor proktologischer Untersuchung; Symptomatische Behandlung von Juckreiz und Schmerzen im Analbereich (z. B. aufgrund von Hämorrhoiden). Gegenanz.: Überempfindlichkeit gg. Lidocain od. einen der sonst. Bestandteile. Nebenw.: Sehr häufig: Lokale Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Jucken u. Brennen); häufig: Durchfall; gelegentlich: Anorektales Unwohlsein (z. B. leichte Schmerzen), Rötung (perianales Erythem) Enthält Cetylalkohol. Packungsbeilage beachten. DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin Stand: 04/2024

Faktu® lind Hämorrhoidensalbe; Faktu® lind Hämorrhoidenzäpfchen. Wirkstoff: Hamamelisblätter- und -zweigedestillat/Hamamelisblätter-Auszug. Zus.: 1 g Salbe enth. 62,5 mg Destillat aus frischen Hamamelisblättern und -zweigen (1:1,12-2,08), Destillationsmittel: Ethanol 6 % (m/m). Sonst. Bestandt.: Cetylstearylalkohol (Ph. Eur.); Citronensäure-Glycerolmonooleat-Glycerolmonostearat-L-(+)-6-O-Palmitoylascorbinsäure-all-rac-alpha-Tocopherol-Lecithin (2,5:7,5:20:20:25:25); Natriumedetat (Ph. Eur.); Glycerol(mono/di/tri)[adipat/alkanoat(C6-C20)/isostearat]; dickflüssiges Paraffin; mikrokristalline Kohlenwasserstoffe (C40-C60); Propylenglycol; weißes Vaselin; gereinigtes Wasser; Wollwachs (enth. Butylhydroxytoluol). 1 Zäpfchen enth. 400 mg Auszug aus Hamamelisblättern (1:2), Auszugsmittel: Ethanol 60 % (V/V). Sonst. Bestandt.: Glycerolmonooleate; Hartfett; mikrokristalline Kohlenwasserstoffe (C40-C60); Polyglycerolpoly(12-hydroxystearat); hochdisperses Siliciumdioxid, methyliert; alpha-Tocopherol (Ph. Eur.). Anw.: Salbe: Zur Besserung der Beschwerden bei Hämorrhoiden Grad I und II. Zäpfchen: Zur Linderung von Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, leichte Blutungen bei Hämorrhoiden Grad I u. II. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gg. Hamamelis, Wollwachs (bei Salbe) oder einen d. sonst. Bestandteile. Nebenw.: Salbe sehr selten: allergische Reaktionen durch Überempfindlichkeit gg. Inhaltsstoffe. Zäpfchen Häufig: kurz anhaltende Irritationen; sehr selten: allergische Reaktionen gegenüber Hamamelis-haltigen Externa. Die Salbe enthält Wollwachs, Butylhydroxytoluol, Cetylstearylalkohol und Propylenglycol. Packungsbeilage beachten. DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin Stand: 03/2023

Mit freundlicher Unterstützung der DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH