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Immunsystem

Vitamin-C-Mangel macht krank

30 % der Deutschen nehmen zu wenig Vitamin C (Ascorbinsäure) auf. Dabei kann der menschliche Körper das lebensnotwendige Vitamin nicht selbst herstellen. Und ein Mangel an Ascorbinsäure, so Dr. Markus Pfisterer aus Heilbronn, macht auf Dauer krank.


31.08.2025
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH
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Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans, das auch für viele wesentliche Körperfunktionen eine essentielle Rolle spielt, betonte er. Das Vitamin ist an rund 150 enzymatischen Reaktionen beteiligt. Sie umfassen unter anderem Bereiche von der Kollagensynthese für Haut, Knochen und Gelenke über den Fettsäurestoffwechsel bis hin zu Neurotransmitter-Synthesen.

Darüber hinaus finden sich biologische Funktionen von Vitamin C besonders im Immunsystem: „Wir wissen, dass Vitamin C zum Beispiel den Histaminspiegel senken kann“, berichtete Pfisterer. Auch Mobilität und Chemotaxis der Leukozyten sowie die Phagozytose bessern sich. Und während Entzündung oxidativen Stress erzeugt und oxidativer Stress wieder chronische Entzündungen antreibt, kann der antioxidative Effekt des Vitamins auf das Gewebe letztlich auch antientzündlich wirken, etwa auf die Gefäße, erklärte er. 

Oxidativer Stress verursacht auch Mangel an Vitamin C, so Dr. Monika Rieger aus Bingen am Rhein. Mit Schmerzen verbundene Krankheiten etwa gehen oft mit oxidativem Stress und einem Vitamin-C-Defizit einher. Ein deutlicher Mangel daran entsteht zum Beispiel häufig bei (Atemwegs-)Infektionen, chronischen Entzündungen, Sepsis, Krebs und nach operativen Eingriffen. Gerade bei chronisch Kranken ist der Bedarf oft deutlich erhöht.

Den Mangel an Vitamin C rasch ausgleichen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt als Vitamin-C-Tagesbedarf für Männer 110 mg und für Frauen 95 mg. Diese Empfehlungen, erläuterte Pfisterer, gelten für Gesunde und können einem Mangel vorbeugen. Ein ausgeprägter Mangel lässt sich damit aber nicht beheben, betonte er.

Zudem ist beim oralen Ausgleich des Defizits an Vitamin C die Bioverfügbarkeit deutlich limitiert, denn mit steigender Dosis sinkt seine Resorptionsrate. So erreichten 18 g/d oral nur einen maximalen Vitamin-C-Blutspiegel von 3,9 mg/dl. Dagegen erzielte die intravenöse Infusionslösung Pascorbin® 7,5 g Ascorbinsäure bei deutlich niedriger dosierter i.v.-Gabe (7,5 g/d) Vitamin-C-Wirkspiegel von mehr als 10-facher Höhe (42 mg/dl).

Helga Brettschneider


Quelle: 5 Jahre internationaler Vitamin-C-Fachkongress. Evidenzbasierter Austausch zu hochdosiertem Vitamin C in der Medizin: Neue Studien, internationale Perspektiven. Presseveranstaltung im Rahmen des Kongresses, 13.06.2025. Veranstalter: Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH