„Hypersexed und Overporned?“
Wie stark ist die Hypersexualisierung in Medien & Co.? Interview mit einem der Autoren von „Hypersexed und Overporned? Erfahrungen zwischen Lust & Leid“.
Sex-Selfies in den sozialen Medien, digitale Darstellungen von sexualisierter Gewalt, Sexualisierung in Marketingstrategien: Sind das nur einige Beispiele für eine bedenkliche Hypersexualisierung und Pornografisierung unserer Gesellschaft? Unter der Leitung von Prof. Dr. Kurt Möller haben Studierende der Hochschule Esslingen, Fakultät Soziale Arbeit, Bildung und Pflege, im Rahmen eines Projekts das Buch „Hypersexed und Overporned? Erfahrungen zwischen Lust & Leid“ verfasst; der Interviewband ist beim Verlag Hirnkost erschienen.
Hypersexualisierung in den Medien – Interview
Wir haben Fragen zur Hypersexualisierung in den (Sozialen) Medien an Prof. Dr. Möller gestellt. Im Interview gibt er einen Rundumblick auf das Thema und erläutert zudem, was der Prozess der Hypersexualisierung für den ärztlichen Versorgungsbereich bedeuten kann.
- Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe:
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/aktuelles.html - Hilfeportal Sexueller Missbrauch:
https://www.hilfe-portal-missbrauch.de - Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung:
https://www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de/
Einblick in den Klappentext:
„Sex-Selfies als Social-Media-Trend, frauenfeindliche Rap- und Partysongs zum Mitgrölen, (…) digitale Darstellungen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch von Kindern, Cybermobbing und -grooming, Herabwürdigung und sexuelle Ausbeutung per Dating-Apps und Unmengen von kinderleicht zugänglichen Pornoangeboten im Internet … alles Anzeichen für eine bedenkliche Hypersexualisierung und Pornografisierung unserer Gesellschaft? (…)
Dieses Buch sucht Antworten. Im Schwerpunkt nicht aus wissenschaftlicher Außenperspektive, sondern aus der authentischen Innensicht von unmittelbar Beteiligten an derartigen Prozessen: von Leuten, die ihr Brot im Sexgeschäft verdienen, von Personen, die den Pornomarkt als Konsumentinnen und Konsumenten erleben, von Menschen, die Lust, aber auch Leid dabei erfahren, und von solchen, die mit all dem klarzukommen scheinen und sich zu helfen wissen.“
300-seitiges Hardcover für 32 Euro auf der Webseite des Hirnkost Verlags oder im Buchhandel erhältlich. Die ISBN-Nummer der Printausgabe lautet 978-3-98857-027-7. Der Band erscheint in Kürze als eBook.
Leseprobe unter https://shop.hirnkost.de