Freude über hausärztliche Entbudgetierung, aber Umsetzung wird schwierig
Kurz vor der anstehenden Bundestagswahl hat der Bundestag Ende Januar 2025 die Entbudgetierung hausärztlicher Leistungen beschlossen. Für die Ärzteschaft eine begrüßenswerte und notwendige Entscheidung.
Der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) sowie die einzelnen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) begrüßen die Entscheidung ausdrücklich und als dringend notwendig. Lange versprochen, dank einer Initiative der FDP auf den letzten Metern noch einmal ins parlamentarische Verfahren eingebracht, könne die hausärztliche Entbudgetierung nun kommen, erklärten die Vorstände Dr. Andreas Gassen, Dr. Stephan Hofmeister und Dr. Sibylle Steiner. Die Umsetzung werde nicht einfach, da der verabschiedete Gesetzesentwurf weiterhin die bekannten Schwachstellen aufweise. Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben nun den Auftrag, im Bewertungsausschuss die Details zu regeln. Dies betrifft auch die beiden neuen Pauschalen für Hausärztinnen und Hausärzte, die mit dem Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz beschlossen wurden.
Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung
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