Skip to main content

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder verfügbar!

Frauen & Medizin, Wirtschaft, Praxisalltag Allgemein- & Innere Medizin, Dermatologie, Gefäßmedizin, Gynäkologie, Neurologie, Orthopädie, Pädiatrie, Urologie Frauen und Medizin
Arbeitsbedingungen

Wie wichtig besonders für Frauen die Arbeitsatmosphäre ist

Forschende der FernUniversität Hagen haben die erste repräsentative Studie in Deutschland zur Arbeitsatmosphäre * veröffentlicht. Wertschätzung im Job, ein kollegiales und faires Miteinander sowie eine offene Kommunikation bilden das Fundament für eine gute Atmosphäre.


19.03.2025
Teilen auf:
drucken Gefällt mir merken

Dabei geht es weniger um schöne Büros oder geschmackvolles Essen in der Kantine, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen und ein wertschätzendes Verhalten der Führungskraft. Die FernUni-Forschenden PD Dr. Christian Julmi, Anna Eifert, Jakob Dammert und Sebastian Wittwer vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Organisation und Planung haben eine repräsentative Studie mit 1.000 Teilnehmenden erarbeitet, um herauszufinden, wie wichtig die Angestellten in Deutschland das Thema bewerten. Sie veröffentlichen die Studie im Arbeitsatmosphären-Report 2024*.

Arbeitsatmosphäre: Unterschied zwischen Frauen und Männern

Die Ergebnisse sind für die Forschenden überwältigend. „Die Arbeitsatmosphäre stellt den zweitwichtigsten Faktor bei der Wahl des Arbeitsgebers dar. Für Frauen ist sie sogar der Wichtigste“, berichten Eifert und Wittwer.

Zwar bleibt das Gehalt der wichtigste Aspekt, doch es zeigt sich, dass Geld nicht mehr der alles entscheidende Grund ist. Sogar über ein Drittel der Befragten (38,3 %) sagten aus, dass sie auch nicht für ein besseres Gehalt in ein Team mit einer schlechten Arbeitsatmosphäre wechseln würden. Der Hauptunterschied zwischen Männern und Frauen beim Thema ist, dass eine gute Arbeitsatmosphäre Frauen am wichtigsten ist. Bei den Männern ist es immer noch das Gehalt, an zweiter Stelle die Führungskraft, danach folgt die Arbeitsatmosphäre. Die Forschenden rufen Unternehmen dazu auf, den Faktor Arbeitsatmosphäre nicht länger zu ignorieren. „Dafür gibt es vielfältige Gründe: In Zeiten des Fachkräftemangels ist es entscheidend, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit Unternehmen Beschäftigte gewinnen und halten können. Eine gute Arbeitsatmosphäre stärkt das Image“, sagt Eifert.


Weitere Informationen: *Arbeitsatmosphären-Report 2024, https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-45074-8

Quelle: Fernuniversität Hagen

Welche Bewertung würden Sie dem Beitrag im Allgemeinen geben?
Bitte Bewerten Sie die Umfrage.