Skip to main content

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder verfügbar!

Dermatologie, Plastische und Ästhetische Chirurgie, Medizin Dermatologie Dermatologie, Ästhetik, HAUT
Alternative zu Medikamenten?

Laserbehandlung der entzündlichen Akne mit einer Wellenlänge von 1.726 nm

Die Laserbehandlung der entzündlichen Akne mit einer Wellenlänge von 1.726 nm ist eine vielversprechende Therapieoption, insbesondere für Patienten mit schwerer Akne und wenig Bereitschaft zur regelmäßigen Anwendung von Medikamenten.


12.06.2025
K. Feise
Teilen auf:
drucken Gefällt mir merken

Schlüsselwörter: Akne, Laser, 1.726 nm

Abstract: Laser treatment of inflammatory acne with a wavelength of 1.726 nm ist a promising option, especially for patients with severe acne who are not willing to regularly apply medications.

Key words: Acne, laser, 1.726 nm

Zitierweise: HAUT 2025; 36 (3): 140-147

Gründe für eine Laserbehandlung der entzündlichen Akne

Die Akne gehört zu den häufigsten Haut­erkrankungen und ist eine der Hauptursachen für Narbenbildungen im Gesicht. Etwa 85 % der Menschen zwischen 12 und 24 Jahren sind betroffen, aber auch im späteren Leben leiden viele Erwachsene unter Acne tarda. Die Ursachen der Erkrankung sind vielschichtig und umfassen genetische, hormonelle und umweltbedingte Faktoren. Eine übermäßige Bildung von Talg und das Verstopfen der Haarfollikel bieten einen idealen Nährboden für die Proliferation von Cutibacterium acnes, was zur Inflammation führt. Besonders die entzündliche Akne mit Papeln, Pusteln sowie Knoten und Zysten ist aufgrund der Vernarbungstendenz von großer Bedeutung.

Akne und ihre Narben können das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen und haben oft psychische und soziale Folgen. In einigen Fällen wurden sogar negative Auswirkungen auf das Einkommen und eine höhere Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Aknenarben festgestellt1. Daher ist die Behandlung der Akne und Aknenarben eine medizinische Notwendigkeit und darf nicht als ästhetische Schönheitsbehandlung abgetan werden.

Die Behandlung beginnt in der Regel mit kosmetischen Maßnahmen mit angepassten Hautpflegeprodukten, Reinigungen und Peelings. Eine medikamentöse topische Behandlung (z. B. mit Azelainsäure, Benzoyl­peroxid, Retinoiden, Antibiotika) sollte vor einer systemischen Therapie angewendet werden. Leider zeigen viele Patienten wenig Bereitschaft, die topischen Therapien regelmäßig anzuwenden. In einer großen Auswertung brachen im Median 52 % der Patienten die Behandlung vorzeitig aufgrund von empfundener Ineffizienz ab – und lediglich 9 % aufgrund von wirklichen Nebenwirkungen2. Bei schwerer Akne werden systemische Therapien wie Antibiotika, Spironolacton und insbesondere Isotretinoin angewendet. Allerdings können auch hier die Patientencompliance sowie die teils starken Nebenwirkungen problematisch sein und zum Abbruch einer Therapie führen. Bisherige Behandlungsmethoden mit hochenergetischem Licht und Laser (u. a. PDT, 1.320 nm, 1.450 nm, PDL, IPL, KTP, Radiofrequenz/ Radiofrequenz-Microneedling, rotes/ blaues Licht) zeigten keine Selektivität für die Talgdrüsen, was eine gezielte Behandlung erschwerte. Eine zielgerichtete selektive Therapie der Talgdrüsen mit Vermeidung oder zumindest Reduktion von thermischen Nebenwirkungen war somit bisher nach den Gesetzen der selektiven Fotothermolyse nach Parrish und Anderson3 kaum möglich.

Ein neuer Ansatz mit einem Laser der Wellenlänge 1.726 nm ermöglicht nun eine selektive Behandlung der Talgdrüsen, ohne dabei zu viele thermische Nebenwirkungen zu verursachen.

IGASchweregradBeschreibung
0reine Hautkeine Anzeichen für Papeln oder Pusteln
1annähernd reine Hautvereinzelte entzündliche Papeln (müssen am Abklingen sein und können eventuell Hyperpigmentierung oder Rosafärbung aufweisen, jedoch keine Rotfärbung)
2leichte Akneeinige wenige entzündliche Läsionen (Papeln/ Pusteln, keine knotenförmigen Läsionen)
3mittelschwere Aknemehrere entzündliche Läsionen (zahlreiche Papeln/ Pusteln; eventuell maximal zwei knotenförmige Läsionen)
4schwere Akneauffälligere Präsenz von entzündlichen Läsionen (viele Papeln/ Pusteln; eventuell maximal einige wenige knotenförmige ­Läsionen)
Tab. 1: IGA-Skala (Investigator’s Global Assessment).

Entwicklung der Laserbehandlung

Bereits 1999 wurde bei der Laserepilation mit einem Rubinlaser eine Verkleinerung der Talgdrüsen beobachtet4. 2006 wurde die Absorptionskurve für Fett (nicht Talg!) bestimmt, es zeigten sich Absorptions­spitzen bei 1.210 nm und 1.720 nm5 und es wurde über die Behandlung von Talgdrüsen und Xanthelasmen nachgedacht.

Sakamoto et al. stellten 2012 erstmals eine Absorptionskurve für Talg als Chromophor auf und identifizierten Spitzen bei 1.210, 1.726, 1.760, 2.306 und 2.346 nm. Die Wellenlänge 1.210 nm zeigte jedoch eine große Eindringtiefe und zielte eher auf das tiefere, subkutane Fettgewebe ab. Die Wellenlängen 2.306 und 2.346 hingegen wiesen keine ausreichende Eindringtiefe bis zu den Talg­drüsen auf, die intradermal in einer Tiefe von ca. 0,5± 0,2 mm lagen. Die Wellenlänge 1.726 nm hingegen erwies sich als ideal, da sie zudem eine höhere Absorption in Talg als in Wasser zeigte (was bei 1.210 nm nicht der Fall war). Die thermische Relaxationszeit (TRT) der Talgdrüsen wurde mit 60 ms (20 bis 129 ms) ermittelt. Aus früheren Erkenntnissen, dass Drüsenzellen bei 55 bis 65 °C über 0,1 bis 1 Sekunden in den Zelltod übergehen, wurde eine benötigte Temperaturerhöhung im Körper um 50 °C angenommen. Die gemessene Hitzeentwicklung bei der Versuchsanordnung mit einem Free-Electron-Laser mit 1.720 nm in dieser Studie war im künstlichen Sebum 2,1 x höher als im Wassergel und 1,6 x höher für menschliche Talgdrüsen in situ. Somit konnte erstmals eine selektive Behandlung von Talgdrüsen nachgewiesen werden und diente als Grundlage für einen therapeutischen Ansatz. Aus technischen Gründen des Free-Electron-Lasers mussten bei dieser Studie 1.720 nm und nicht die aus der Absorptionskurve besser geeigneten 1.726 nm verwendet werden.

Die nach diesen Voruntersuchungen ermittelte ideale Wellenlänge von 1.726 nm wurde erstmals durch Scopelliti et al. im praktischen Einsatz angewendet und die sichere und effektive Behandlung der Acne vulgaris mit einem Laser der Wellenlänge 1.726 nm nachgewiesen7. Zum Einsatz kam ein 100-Watt-Diodenlaser mit 1.726 nm und einer Pulsdauer von weniger als 50 ms. Dabei zeigte sich bei einer Spotgröße von 3 mm ein ausreichend hoher Energieeintrag in den Talgdrüsen. Da es bei der nötigen Temperaturerhöhung in den Talgdrüsen von ca. 50 °C (in der Studie wurden Temperaturen in den Talgdrüsen von bis zu 98,2 °C nachgewiesen) trotz Selektivität der Wellenlänge immer noch zu einem deutlichen Erwärmen der Umgebung kommt (sog. „bulk heating“), musste die Haut effektiv gekühlt werden. Dies gelang durch eine Kontaktvorkühlung über das Handstück mittels Saphir-Fensterkühlung bei 2 °C für eine Sekunde und Nachkühlung von zwei Sekunden (Abb. 1). Dadurch konnte der Temperaturanstieg in der dermo-epidermalen Zone relevant unter 50 °C gehalten werden. Andernfalls wäre eine Behandlung sehr schmerzhaft bis unmöglich. So konnte ein maximaler Zellschaden von 84,3 % in der Talgdrüse festgestellt werden, was in einer irreversiblen Nekrose der Sebozyten mündet, und ein Zellschaden außerhalb der Talgdrüsen von weniger als 3 %, somit ein nichtsignifikanter Schaden in der Epidermis.

Eine weitere technische Studie8 untersuchte den Laserpuls und die benötigte Leistung. Hierbei zeigte sich, dass für den nötigen Energieeintrag ein singulärer Laser­impuls mit hoher Wattzahl („higher-power-shorter-pulse“/ HPSP) essenziell nötig ist. Impulse mit geringerer Leistung (in Watt) und einer längeren Pulsdauer, um auf die gleiche Energie (in Joule) zu kommen („lower-power-longer-pulses“/ LPLP), zeigten entweder bei verminderter Selektivität keinen ausreichenden Temperaturanstieg in den Talgdrüsen oder führten bei einer An­einanderreihung von mehreren Impulsen (multiple LPLP) zu einem starken „bulk heating“ mit über 50 °C in der Dermis und konsekutiven Nebenwirkungen (Schmerzen, Verbrennungen). Eine adäquate Therapie der Talgdrüsen setzt somit einen leistungsstarken Laser voraus.

Klinische Studien und Ergebnisse

In einer klinischen Studie, die für die Zulassung des 1.726-nm-Lasers bei der US-amerikanischen FDA durchgeführt wurde9, zeigte sich bei 104 Patienten eine Verbesserung der entzündlichen Akne um mehr als 50 % nach drei Behandlungen im Abstand von 2 bis 5 Wochen. 77,9 % der Teilnehmer erreichten diese Verbesserung nach 12 Wochen. Im weiteren Verlauf kam es zu stetig zunehmenden Verbesserungen und nach 6 Monaten hatten 87,3 % der behandelten Patienten eine mindestens 50 %ige Verbesserung (Abb. 2).

Als sekundärer Endpunkt der Studie wurde die Anzahl der Patienten mit einem Wert von 0 oder 1 auf der Investigator‘s-Global-Assessment-Skala bestimmt (IGA-Skala, Tab. 1).

Zu Beginn der Untersuchung befanden sich nahezu alle Probanden im IGA-Stadium 3 oder 4 (98,8 %). 26 Wochen nach der dritten Laserbehandlung waren bereits 42,8 % der Teilnehmer in Stadium 0 oder 1 eingestuft. Nach einem Jahr erreichten 66 % einen IGA-Wert von 0 oder 1, was eine weitgehende Freiheit von Akneherden bedeutet.

Insgesamt zeigte sich bei 90 % der Patienten eine Verbesserung um mindestens einen Schweregrad und bei fast 3 von 4 Patienten war eine Verbesserung um mindestens zwei Stufen nach 12 Monaten erkennbar (Abb. 2).

Der explorative Endpunkt der Studie war die Verringerung der entzündlichen Akneläsionen (inflammatory lesion count – ILC). Bei der nodulären Akne wurde eine Reduktion um 71 % nach drei Monaten, 98 % nach sechs Monaten und 88 % nach einem Jahr beobachtet. Die komedonale Akne zeigte hingegen eine weniger ausgeprägte Verbesserung – hier betrug die Reduktion 25 % nach drei Monaten und knapp 60 % nach zwölf Monaten (Abb. 2).

Die Studie umfasste Probanden mit allen sechs Hauttypen, da die verwendete Wellenlänge von 1.726 nm keine Einschränkungen bei dunkleren Hauttypen mit sich bringt. Die Schmerzintensität lag durchschnittlich bei etwa 5 auf einer Skala von 0 bis 10 und war somit auch ohne lokale Betäubung oder betäubende Cremes gut auszuhalten.

Als Nebenwirkungen traten bei nahezu allen Teilnehmern vorübergehende Rötungen (100 %) und Schwellungen (98 %) auf, die jedoch rasch abklangen. In 18 % der Fälle kam es zu einer temporären Trockenheit der behandelten Hautareale. Als belastender wurde eine vorübergehende Verschlechterung der Akne (sogenannte „flare-ups“) empfunden, die bei 42 % der Patienten beobachtet wurde. Sie trat insbesondere nach der ersten Sitzung auf, nahm jedoch in den folgenden Behandlungen deutlich ab. Schwere Nebenwirkungen wie Verbrennungen wurden nicht festgestellt9.

Basierend auf diesen Ergebnissen erhielt das Verfahren im März 2022 die Zulassung der FDA zur Behandlung von milder, moderater und schwerer entzündlicher Akne. Nach Auswertung der langfristigen Studiendaten mit bis zu 12 Monaten Nachbeobachtung wurde im Juni 2023 die Indikation auf eine „langfristige Behandlung“ dieser Akneformen erweitert.

Eine weitere Anwendungsstudie mit lediglich 17 Teilnehmern10 lieferte vergleichbare Resultate. In der Nachbeobachtung bis zu zwei Jahre nach der letzten Behandlung zeigte sich ein stabiler Therapieerfolg. 90 % der Patienten äußerten sich mit der Behandlung „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“.

Alle Studien zeigten, dass sichtbare Verbesserungen typischerweise erst einige Wochen nach der dritten Lasersitzung eintraten und sich mit der Zeit weiter verstärkten. Daher ist Geduld erforderlich, da der maximale Effekt häufig erst nach sechs bis zwölf Monaten erreicht wird – was gleichzeitig für die Nachhaltigkeit der Wirkung spricht.

Die beobachteten Akneausbrüche nach den Sitzungen waren zum Teil auf das Studienprotokoll zurückzuführen, das lediglich eine Monotherapie zuließ. In der klinischen Praxis hingegen kann die Laserbehandlung mit anderen Aknetherapien kombiniert werden. Zusätzlich wird routinemäßig eine Prophylaxe mit einem Antihistaminikum durchgeführt – beginnend drei Tage vor und fortgesetzt sieben Tage nach der Behandlung. Ziel ist es, die Talgproduktion zu reduzieren und die entzündlichen Prozesse, ähnlich wie bei der Isotretinoin-Therapie11,12, zu kontrollieren.

Vergleich mit anderen Behandlungsmethoden

Ein umfassendes Review mit Netzwerk-Metaanalyse13 untersuchte die Wirksamkeit verschiedener topischer und systemischer Aknetherapien. Dabei zeigten topische Präparate eine Reduktion der Akneläsi­onen um etwa 10 bis 30 %, während systemische Therapien, abhängig von Wirkstoff und Dosierung, Verbesserungen zwischen 20 % und knapp 60 % erzielten – letzteres insbesondere bei oraler Retinoidtherapie mit kumulativen Dosen über 120 mg/kg Körpergewicht.

Im Vergleich dazu erreicht die Behandlung mit dem 1.726-nm-Laser nach 12 Wochen bereits Effektstärken, die mit hochdosiertem oralem Isotretinoin vergleichbar sind. Da sich – wie zuvor beschrieben – die maximale Wirksamkeit des Lasers jedoch erst mehrere Monate nach Therapieende zeigt, fällt das endgültige Ergebnis oft sogar noch besser aus.

Laserbehandlung der entzündlichen Akne: Fazit

Aktuell lässt sich festhalten, dass die Lasertherapie mit 1.726 nm eine hochwirksame Option zur Behandlung entzündlicher Akne ist. Die Therapie erfordert lediglich drei Sitzungen à ca. 30 Minuten im Abstand von etwa vier Wochen. Dadurch rückt die Therapie­adhärenz als kritischer Erfolgsfaktor in den Hintergrund, da kein langfristiges tägliches Eincremen oder die Einnahme von Tabletten notwendig ist.

Nebenwirkungen sind insgesamt gering und führten bislang zu keinerlei Ausfallzeiten oder anhaltenden Beeinträchtigungen bei den Patienten. Der Laser ist eine vielversprechende Alternative insbesondere für Patientinnen und Patienten mit ausgeprägter Akne, die zwar prinzipiell für eine Isotretinoin-Therapie infrage kämen, diese aber aufgrund möglicher Nebenwirkungen ablehnen (z. B. Schleimhaut-Trockenheit, systemische Effekte, depressive Verstimmungen oder verpflichtende Kontrazeption). Diese Therapieformkann auch eine Lösung sein für Betroffene, die eine kurze Behandlungsserie mit einem Laser einer langwierigen und täglichen Anwendung topischer Produkte oder kosmetischer Maßnahmen vorziehen.

Eigene Erfahrungen

Der Autor setzt die Behandlung seit gut einem Jahr als einer der ersten in Deutschland ein. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend mit teils beeindruckenden Resultaten und teils solchen, die in der Tat Geduld erfordern. Die Abb. 3 bis 5 zeigen beispielhafte Therapieergebnisse. Erste Verbesserungen zeigen sich bereits vor der dritten Sitzung (Abb. 3). Die Wirkung steigt aber im Verlauf der nächsten Monate weiter an (Abb. 4). Es sei nochmals betont, dass die 1.726-nm-Lasertherapie primär die aktive, entzündliche Akne behandelt. Eine gegebenenfalls notwendige Behandlung von Aknenarben – wie in den Abbildungen ersichtlich – sollte im Anschluss individuell geplant werden. Insgesamt sehen wir aber eine sehr vielversprechende und für die Patienten überaus angenehme und einfach anzuwendende Therapiealternative. Auch die Kombination mit Isotretinoin (welches zu Beginn der Laserbehandlung eingenommen wurde und dann rasch wieder ausgeschlichen wurde) zeigte sehr gute Resultate (Abb. 5).

1. Cunliffe WJ. Acne and unemployment. Br J Dermatol. 1986 Sep;115(3):386.

2. Lam Hoai XL, De Maertelaer V, Simonart T. Real-world adherence to topical therapies in patients with moderate acne. JAAD Int. 2021 Jan 13;2:109-115.

3. Anderson RR, Parrish JA. Selective photothermolysis: precise microsurgery by selective absorption of pulsed radiation. Science. 1983 Apr 29;220(4596):524-7.

4. Manuskiatti W, Dierickx CC, González S et al. Laser hair removal affects sebaceous glands and sebum excretion: a pilot study. J Am Acad Dermatol. 1999 Aug;41(2 Pt 1):176-80.

5. Anderson RR, Farinelli W, Laubach H et al.Selective photothermolysis of lipid-rich tissues: a free electron laser study. Lasers Surg Med. 2006 Dec;38(10):913-9.

6. Sakamoto FH, Doukas AG, Farinelli WA et al.Selective photothermolysis to target sebaceous glands: theoretical estimation of parameters and preliminary results using a free electron laser. Lasers Surg Med. 2012 Feb;44(2):175-83.

7. Scopelliti MG, Kothare A, Karavitis M. A novel 1726-nm laser system for safe and effective treatment of acne vulgaris. Lasers Med Sci. 2022 Dec;37(9):3639-3647.

8. Scopelliti MG, Hamidi-Sakr A, Möller S et al.Selective photothermolysis in acne treatment: The impact of laser power. J Cosmet Dermatol. 2024 Feb;23(2):457-463

9. Alexiades M, Kothare A, Goldberg D et al. Novel 1726 nm laser demonstrates durable therapeutic outcomes and tolerability for moderate-to-severe acne across skin types. J Am Acad Dermatol. 2023 Oct;89(4):703-710.

10. Goldberg D, Kothare A, Doucette M et al. Selective photothermolysis with a novel 1726 nm laser beam: A safe and effective solution for acne vulgaris. J Cosmet Dermatol. 2023 Feb;22(2):486-496.

11. Pelle E, McCarthy J, Seltmann H et al. Identification of histamine receptors and reduction of squalene levels by an antihistamine in sebocytes. J Invest Dermatol. 2008 May;128(5):1280-5.

12. Lee HE, Chang IK, Lee Y et al. Effect of antihistamine as an adjuvant treatment of isotretinoin in acne: a randomized, controlled comparative study. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2014 Dec;28(12):1654-60.

13. Mavranezouli I et al. A systematic review and network meta-analysis of topical pharmacological, oral pharmacological, physical and combined treatments for acne vulgaris. Br J Dermatol. 2022 Nov;187(5):639-649.

Interessenkonflikt: Dieser Beitrag ist nicht finanziell unterstützt. Dr. Konstantin Feise erhielt in anderem Zusammenhang Gelder von Cynosure, Palomar, ­Cutera, Lutronic, Juzo und Galderma.

Korrespondenzadresse

Dr. Konstantin Feise

Sophienklinik
Sophienstr. 41
70178 Stuttgart
Tel: 0711-25 25 75-0
E-Mail: dr.feise(at)­sophienklinik-stuttgart.de