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Wir hatten auch eine Podcast-Folge zu IgG4-assoziierten Erkrankungen:

Hören Sie hier gerne rein!

Autoimmunerkrankung

IgG4-assoziierte Erkrankungen und endokrine Orbitopathie (EO)

Bei gesundheitlichen Beschwerden sind Hausärztinnen und -ärzte oft die erste Anlaufstelle. Gerade bei unspezifischen Symptomen ist es wichtig, genau hinzusehen und alle vorliegenden Informationen zu den Patientinnen und Patienten einzubeziehen. 


24.06.2025
Amgen
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Manchmal kann hinter den Beschwerdebildern eine seltene Erkrankung stecken, bei der eine frühzeitige Diagnose und die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team entscheidend für den weiteren Krankheitsverlauf sind. Beispielsweise die Endokrine Orbitopathie oder IgG4-assoziierte Erkrankungen.

Endokrine Orbitopathie (EO)

EO ist eine seltene, meist progredient verlaufende Autoimmunerkrankung, die zur Minderung und Störung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung führen kann. 

Neben dem Leitsymptom ­Exophthalmus treten häufig unspezifische Symptome an den Augen auf wie Jucken, Tränen, Druckgefühl und ­Schmerzen, Rötungen, Entzündungen, Doppelbilder oder geschwollene Lider. Sie belasten die Betroffenen sowohl physisch als auch psychisch. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie von EO können sich positiv sowohl auf die Prognose als auch auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirken.

IgG4-assoziierte Erkrankungen (IgG4-AE)

IgG4-AE stellen eine Herausforderung dar, die es im multidisziplinären Team zu lösen gilt, denn fast alle Organsysteme können von diesen chronischen, systemischen, fibro-inflammatorischen Erkrankungen betroffen sein. Oft überschneiden sich die Krankheitsbilder mit anderen Erkrankungen, darunter Autoimmun-, entzündliche und Krebserkrankungen sowie Infektionen. 

Um die Befunde einordnen zu können, ist daher die Zusammenarbeit von verschiedenen Fachdisziplinen essenziell. Der Schlüssel zum Erfolg: Die frühzeitige Überweisung und Übermittlung von Kontrollbefunden und eine spezifische Behandlung, soweit möglich.

zusammengefasst von mos

1. Rashad R et al. Life (Basel) 2022; 12:2084

2. Bahn RS. N Engl J Med 2010; 362:726-738

3. Bruscolini A et al. Autoimmun Rev 2018, 17:639-643

4. Barrio-Barrio J et al. J Ophthalmol 2015, 2015:249125

5. Perugino CA, Stone JH. Nat Rev Rheumatol 2020; 16(12):702-714

6. Kersten R et al. J Hepatol 2023; 79(6):1502-1523

Quelle: Symposium „Internisten in der Rolle des Detektivs – Wie lösen Sie die Fälle der IgG4-assoziierten Erkrankungen und endokriner Orbitopathie im Praxis­alltag?“ 04.05.2025, DGIM. Veranstalter: Amgen

Wir hatten auch eine Podcast-Folge zu IgG4-assoziierten Erkrankungen:

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