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Herpes zoster

Herpes zoster-Impfung bei Rheumatoider Arthitis erfolgreich

Neue Studiendaten bestätigen eine hohe Immunogenität und ein gutes Sicherheitsprofil der Herpes zoster-Impfung bei Rheuma (Shingrix) bei über 50-Jährigen mit rheumatischen Erkrankungen. Es kam über den Studienzeitraum nicht zur Zunahme von Krankheitsschüben infolge der Impfung, und die Wirksamkeit des Impfstoffs bei diesen Patienten war auch bei immunsuppressiver Medikation erhalten.


18.07.2025
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
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Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) sind etwa 1,8 Millionen Deutsche von einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung betroffen (rund 700.000 Patientinnen und Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA), 200.000 mit Psoriasis Arthritis (PsA) und 39.000 mit Systemischem Lupus Erythematodes (SLE)). 

Aufgrund einer veränderten Immunantwort oder immunsuppressiver Medikation tragen insbesondere RA-Patienten ein signifikant erhöhtes Risiko, an Herpes zoster (HZ) zu erkranken. Besonders gefährdet sind Personen mit SLE (HR = 3,18), gefolgt von RA (HR = 2,13) und PsA (HR = 1,62). Gerade für Personen mit RA kann das HZ-Risiko mit zunehmendem Lebensalter sowie unter immunsuppressiver Therapie weiter ansteigen – etwa bei Einsatz von Januskinase-Inhibitoren (JAKi) oder Glukokortikoiden. 

Auch den Schweregrad einer HZ-Episode und die Wahrscheinlichkeit für Hospitalisierungen und Komplikationen kann die Art der medikamentösen Behandlung signifikant beeinflussen. Im Vergleich zu Personen ohne RA weisen Betroffene ein um 13 % gesteigertes Risiko für die Entwicklung einer Post-Zoster-Neuralgie (PZN) auf, ein 2,3-fach erhöhtes Schlaganfallrisiko sowie ein 1,3-fach höheres Risiko für eine Hospitalisierung. 

Langanhaltend wirksame Herpes zoster-Impfung bei Rheuma

Trotz der bestehenden Empfehlungen der STIKO sind derzeit nur etwa 17,5 % der über 50-jährigen Patienten mit chronischen Erkrankungen und lediglich 13,1 % der Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen gegen Herpes zoster geimpft. Die niedrigen Impfquoten unterstreichen die zentrale Bedeutung gezielter Impfaufklärung – gerade in diesen Risikogruppen. 

Der Totimpfstoff gegen Herpes zoster ist langanhaltend wirksam und weist ein gutes Sicherheitsprofil auf. Er ist für Personen mit erhöhtem HZ-Erkrankungsrisiko bereits ab 18 Jahren zugelassen – hierzu zählen etwa Patienten mit SLE, der häufig bereits bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 40 Jahren auftritt. In diesen Fällen sollte die Kostenübernahme individuell mit der Krankenkasse abgesprochen werden.

Quelle: Webinar „Impfen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen: Neue Daten und aktuelle Empfehlungen“. 15.05.2025. Veranstalter: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG