Der Referentenentwurf zur Fortentwicklung der Krankenhausreform enthält aus Sicht von Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, zwar sinnvolle Maßnahmen, bleibt aber hinter dem Ziel zurück, die grundlegenden Mängel des bisherigen Gesetzes zu beheben.
Der Bundesärztekammer-Chef Reinhardt kritisiert, dass zentrale Probleme wie die sogenannte „Vorhaltevergütung“ das richtige Ziel einer fallzahlunabhängigen Vergütung der notwendigen Vorhaltung verfehlen und stattdessen zu neuen Fehlanreizen führten. Auch der sogenannte „Leistungsgruppen-Grouper“ werde ohne grundlegende Anpassungen zu relevanten Verwerfungen führen, so der Ärztechef. Daneben blieben die Bürokratie und die Auswirkungen auf die ärztliche Weiterbildung ungelöst. Der Entwurf sei nur der Startpunkt für den notwendigen Anpassungsprozess, die kommenden Monate seien entscheidend, um die Reform erfolgreich weiterzuentwickeln.
Quelle: Bundesärztekammer
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