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Gastroösophageale Refluxkrankheit

Statt PPI-Therapie: Alginat bei GERD

„Weniger PPI ist mehr“ – unter diesem Leitmotiv stand ein hochkarätig besetztes Symposium auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2025.


31.08.2025
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
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Die Experten Prof. Dr. Ahmed Madisch, Prof. Dr. Joachim Labenz und Prof. Dr. Martin Storr analysierten kritisch die verbreitete Überverordnung von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und präsentierten praxisrelevante Lösungsansätze im Kontext der aktualisierten S2k-Leitlinie zur gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD)

Eine zentrale Botschaft war die dringende Notwendigkeit einer Überprüfung der Indikationsstellung und insbesondere der Therapiedauer von PPI in der täglichen Praxis. Parallel dazu untermauerte eine auf dem Kongress präsentierte randomisierte, kontrollierte Studie1 unter Leitung von Prof. Madisch die Wirksamkeit einer säuresuppressiven Strategie im Post-PPI-Management und damit den Einsatz des Alginat-basierten Präparats Gaviscon Advance. 

Studienlage zu Alginat bei Refluxkrankheit

Die präsentierte Studie untersuchte dessen Wirksamkeit im Anschluss an eine beendete PPI-Therapie bei 60 GERD-Patienten, deren Symptomatik unter PPI adäquat kontrolliert und bei denen ein Absetzen indiziert war. Die Interventionsgruppe erhielt nach Beendigung der PPI-Therapie Gaviscon Advance (bis zu 4-mal täglich über 14 Tage), die Kontrollgruppe keine spezifische medikamentöse Anschlussintervention. 

Nach 14 Tagen zeigten sich signifikante Vorteile zugunsten von Alginat: In der Per-Protocol-Analyse (n = 45) war bei lediglich 10 % der Patienten in der Alginat-Gruppe eine erneute PPI-Therapie erforderlich, verglichen mit 42,1 % in der Kontrollgruppe.

Literatur

1 Madisch A et al. Posterpräsentation

Quelle: Reckitt Benckiser Deutschland GmbH