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Deutsche Krankenhäuser

IT-Ausgaben im internationalen Vergleich niedrig

Krankenhäuser in Deutschland können im internationalen Vergleich deutlich weniger in digitale Infrastruktur und IT-Personal investieren, wie eine Studie der Hochschule Osnabrück zeigt. Diese wurde im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zu den IT-Ausgaben in Krankenhäusern in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden durchgeführt. 


21.08.2025
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Im internationalen Vergleich sind die IT-Ausgaben in deutschen Krankenhäusern besonders niedrig. Die Studie legt nahe, dass eine hohe digitale Reife nur mit einer adäquaten und dauerhaft gesicherten Finanzierung möglich ist – insbesondere bei den laufenden Betriebskosten der Krankenhäuser.

Dänemark und die Niederlande gelten seit Jahren als Vorbilder bei der Digitalisierung des Krankenhauswesens. Während Krankenhäuser in Deutschland – bereinigt um temporäre Investitionsmittel aus dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) – der Studie zufolge nur 3 % ihres Budgets für IT ausgeben, sind es in Dänemark 3,9 % und in den Niederlanden 5,2 %. Besonders deutlich fällt der Rückstand bei den laufenden Ausgaben für IT-Betrieb und Personal aus: 2,1 % in Deutschland gegenüber 3,6 % in Dänemark und 4 % in den Niederlanden.

Noch deutlicher werden die Unterschiede im internationalen Vergleich angesichts der im Februar 2025 veröffentlichten Studie des Deutschen Krankenhausinstituts über die Gesamtkosten der Krankenhäuser: Krankenhäuser in Deutschland verursachen im europäischen Vergleich besonders niedrige Kosten pro Behandlungsfall – im Durchschnitt rund 6.000 €, während es in Dänemark mehr als 7.000 € und in den Niederlanden mehr als 8.000 € sind. Das bedeutet: Der ohnehin geringe IT-Anteil bezieht sich in Deutschland auch auf ein deutlich niedrigeres Gesamtkosten-Niveau. Die reale IT-Finanzierungslücke zu den internationalen Vorreitern fällt also noch größer aus als es der bloße Prozentvergleich nahelegt.

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.

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