Vulvakarzinom und Vaginalkarzinom: Intimhautschutz in Vorbeugung und Nachsorge
Im Live-Webcast von Kaymogyn standen Diagnose und Nachsorge gynäkologischer Tumoren im Mittelpunkt. Der Schwerpunkt lag dabei auf Vaginal- und Vulvakarzinomen. Im Vulva- und Vaginalbereich können medizinische Hautschutz- und Pflegeprodukte, z. B. von Deumavan®, zur Linderung von Beschwerden und zum prophylaktischen Intimhautschutz beitragen.
10.10.2025
Kaymogyn
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Klinische Präsentation von Vulvakarzinom und Vaginalkarzinom
Prof. Monika Hampl, Köln/Düsseldorf, stellte in ihrem Vortrag verschiedene Fälle von Vaginal- und Vulvakarzinomen vor. Aufgrund unspezifischer oder fehlender Frühsymptome werden diese Tumore oft erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Wie Hampl beschrieb, sind pathologische Veränderungen der Vulva häufig mit spezifischen Symptomen verbunden. „Viele Patientinnen geben Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder selten auch Blutungen an. Im Vordergrund steht aber eigentlich der Juckreiz.“ Die Prognose und die Chancen auf Heilung verbessern sich erheblich, wenn gynäkologische Tumoren frühzeitig erkannt werden. Hier wies Hampl darauf hin, dass bei einer frauenärztlichen Untersuchung auch die vordere Kommissur der Vulva sowie der Anus genau betrachtet werden sollten, um kein Karzinom zu übersehen.
Lichen sclerosus als Risikofaktor
Ebenso seien die präventive Therapie und regelmäßige Kontrolle eines Lichen sclerosus (LS) im Vulva- und Vaginalbereich maßgeblich. „Bei Lichen sclerosus handelt es sich zwar nicht um eine Präkanzerose, jedoch besteht ein erhöhtes Karzinomrisiko“, sagte Hampl, „Rund 4,5 % der differenzierten Plattenepithelkarzinome haben eine 10-jährige LS-Vorgeschichte.“ Eine adäquate Behandlung von LS mit topischen Glukokortikoiden scheint das Risiko für eine Karzinomentwicklung zu reduzieren.1 Schutzsalben wie Deumavan® bieten eine rückfettende Hautpflege und ergänzen die Standardtherapie, sie lindern Beschwerden und schützen die Haut.
Krebsnachsorge und Intimhautschutz bei therapiebedingten Folgestörungen
Martina Winter, Frauenärztin aus Berlin, beschrieb die Bedeutung der Krebsnachsorge. Hierbei läge der Fokus auf Wundheilung, dem frühzeitigen Erkennen von Rezidiven sowie der Behandlung therapiebedingter Folgestörungen. So könnten z. B. bei durch Strahlen- oder Chemotherapie bedingter Vaginaltrockenheit und -atrophie Präparate helfen, die die Intimhaut mit Feuchtigkeit versorgen würden, wie z. B. Deumavan® Schutzsalbe und Deumavan® Vaginalovula. Ergänzend erhältlich ist auch die seifenfreie Deumavan® Waschlotion mit Vitamin E und Milchsäure sowie Deumavan® Pflegecreme mit Hyaluron, Aloe vera und Mandelöl. Insbesondere bei Patientinnen mit Angst vor Östrogenen sei dies eine wunderbare Alternative, so Winter.
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