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Fortbildung

Atopische Dermatitis im Kindesalter – Klinik, Therapie und Prävention

Die Atopische Dermatitis (AD) kommt sehr häufig vor, die Prävalenz bei Kindern liegt in Deutschland bei 10–15 %. Sie gehört zum atopischen Formenkreis. Der CME-Beitrag befasst sich mt Klinik, Triggerfaktoren und Therapie der AD bei Kindern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Prävention.


12.11.2025
R. Fölster-Holst
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Schlüsselwörter: Atopische Dermatitis bei Kindern, Ekzem, atopischer Formenkreis, Klinik, Triggerfaktoren, Therapie, Prävention

Von Atopischer Dermatitis (AD) (Synonyme: Neurodermitis, atopisches Ekzem, endogenes Ekzem) sind sehr viele Menschen betroffen. In Deutschland liegt die Prävalenz bei Kindern bei 10–15 % (1). Die AD wird als Ekzem klassifiziert und ist durch Rötung, Schuppung, Nässen, Krustenbildung und Lichenifikation gekennzeichnet. Aufgrund der Stigmatisierung und des anhaltenden Juckreizes führt sie zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Der CME-Beitrag beschreibt die Klinik bei Kindern und mögliche Differentialdiagnosen der AD. Ebenso befasst er sich mit den Triggerfaktoren sowie der topischen und systemischen Therapie im Kindesalter. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Prävention der Erkrankung.

Einleitung

Die Atopische Dermatitis (AD), auch Neurodermitis, atopisches Ekzem oder endogenes Ekzem genannt, kommt häufig vor und ist als Ekzem einzuordnen. Die Prävalenz bei Kindern beträgt in Deutschland 10–15 % (1). Das Ekzem ist charakterisiert durch eine nicht kontagiöse Entzündung der Epidermis, sich manifestierend als Rötung, Schuppung, Nässen, Krustenbildung und Lichenifikation (2). Die AD gehört mit dem Asthma bronchiale, der Rhinokonjunktivitis und der Nahrungsmittelallergie zum atopischen Formenkreis. Häufig manifestiert sich die Atopie als erstes an der Haut (meist bereits im Säuglingsalter) und im Darm. Es folgen ein frühkindliches Asthma (Kleinkindesalter) und die atopische Rhinokonjunktivitis mit dem Hauptmanifestationsalter der Adoleszenz und des jungen Erwachsenenalters. Dieser „atopische Marsch“ lässt sich bei vielen, nicht jedoch bei allen Patienten mit AD beobachten (2, 3).

Ein chronisch rezidivierender Verlauf kennzeichnet die AD. Besonders aufgrund der Stigmatisierung und dem hartnäckigen Juckreiz ist sie mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden, nicht nur für den Patienten, sondern auch für seine Familie. Zwar tritt bei etwa der Hälfte der Patienten eine deutliche Besserung ab dem späteren Schulalter auf, jedoch verbleibt eine hohe Irritabilität der Haut, die für die spätere Berufswahl zu berücksichtigen ist. Verantwortlich sind Defekte der epidermalen Barriere sowie des Immunsystems, die beide durch komplexe Interaktionen genetischer- und Umweltfaktoren zur atopischen Entzündung führen. Hinzu kommen eine Dysbiose und psychische Belastungen (4).

Es ist davon auszugehen, dass etwa 30 % der Säuglinge und Kleinkinder mit schwerer AD auch eine Nahrungsmittelallergie entwickelt, die jedoch meist transienter Natur ist und somit im Verlauf auf die Akuität zu prüfen ist. Etwa die Hälfte der AD-Kinder erkrankt an einem Asthma bronchiale und etwa zwei Drittel an einer Rhinokonjunktivitis (5). Als Risikofaktoren für die Entwicklung der Atopie an extrakutanen Organsystemen gelten eine schwere Form und ein frühes Manifestationsalter der AD.

Klinik der Atopischen Dermatitis bei Kindern

Die klassische akute AD ist durch Ekzeme im Bereich der Extremitätenbeugen chrakterisiert, die in der akuten Phase Erytheme, Papeln, Papulovesikeln, Ödeme, Krusten und Exkoriationen zeigen (s. Abb. 1). Die chronische AD zeichnet sich durch Schuppungen, Lichenifikationen und Pigmentverschiebungen (postinflammatorische Hyper- und Hypopigmentierungen) aus (2). Diese klassische Form zeigen die Patienten jedoch erst im weiteren Verlauf, bei Säuglingen und jungen Kleinkindern sind zunächst die Extremitätenstreckseiten betroffen. Zu weiteren Prädilektionsstellen in der infantilen Phase zählen die Wangen (s. Abb. 2), die sich sehr exsudativ mit Rötungen, Nässen und Krusten manifestieren, und das Capillitium („Milchschorf“). Alters­unabhängig sind Ekzemherde im Bereich der Hände, die den Kontakt mit Umweltstoffen widerspiegeln.

Die genetisch- und umweltgesteuerte AD ist eine klinisch sehr heterogene Erkrankung. Neben dem klassischen Beugenekzem lassen sich das nummuläre (münzförmig sich darstellend) und follikuläre Ekzem unterscheiden, darüber hinaus entwickelt eine Subgruppe der Patienten eine Prurigoform (juckende, meist aufgekratzte Knoten) und in schweren Fällen eine Erythrodermie, die mit Wärme-, Wasser-, Elektrolyt- und Proteinverlust einhergeht (2).

Gerade in den ersten Lebenswochen können Säuglinge trockene Hautareale zeigen mit nur marginalen Zeichen eines Ekzems, die sich nicht immer einer definierten Ekzemerkrankung zuordnen lassen, auch „Eczema infantum“ bezeichnet (6). Erst der weitere Verlauf macht eine exakte Diagnosestellung möglich. Das ist der Grund, die Eltern zu bitten, ihr Kind nach zwei bis drei Wochen noch einmal zur erneuten Begutachtung vorzustellen. Interessanterweise zeigen Nachuntersuchungen, dass das „Eczema infantum“ bei zwei Drittel dieser Kinder bereits die Erstmanifestation der AD darstellt (6).

Zu den Hauptkriterien (s. Tab. 1) der AD von Hanifin und Rajka (7) gehören Juckreiz, positive atopische Eigen- und Familienanamnese, altersabhängige typische Morphologie und Verteilung (s. o.) sowie der chronisch rezidivierende Verlauf. Hilfreich sind auch die AD-Stigmata, sie bestehen auch im ekzemfreien Inter­vall und beinhalten die gedoppelte Lidfalte (Dennie-Morgan-Falte), die Rarefizierung der lateralen Augenbrauen (Hertogh-Zeichen), das Weißwerden der ekzemfreien Haut eines AD-Patienten nach der mechanischen Reizung (weißer Dermographismus) und die vermehrte Hand- und Fußlinienzeichnung (Ichthyosis-Hand, Ichthyosis-Fuß), die die Assoziation zur Filaggrin-Mutation und damit zur Ichthyosis vulgaris reflektiert.

Als häufigste Differentialdiagnosen
(s. Tab. 2) sind andere Ekzemerkrankungen wie das allergische und irritativ toxische Kontaktekzem, mykotische Infektionen und Parasitosen, besonders die Skabies, zu bedenken (8). Als seltene, aber schwerwiegende Differentialdiagnosen gelten das erste Stadium eines kutanen T-Zell-Lymphoms, Langerhanszell-Histio­zytose, Ichthyosen und im Säuglingsalter Immundefektsyndrome (9).

Triggerfaktoren

Zu Triggerfaktoren der AD gehören neben endogenen Faktoren wie psychischen Belastungen auch Umweltfaktoren wie Allergene (v. a. Nahrungsmittel, Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare) (2), Infektionserreger wie Staphylococcus aureus sowie Irritantien (u. a. Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Wasser) (1, 2, 10).

Tab. 1: Hauptkriterien der Atopischen Dermatitis
Juckreiz
positive atopische Eigen- und Familienanamnese
altersabhängige typische Morphologie und Verteilung
chronisch rezidivierender Verlauf
AD-Stigmata, die auch im ekzemfreien Intervall bestehen (Dennie-Morgan-Falte, Hertogh-Zeichen, weißer Dermographismus, Ichthyosis-Hand/Ichthyosis-Fuß)
Tab. 2: Differentialdiagnosen der Atopischen Dermatitis                                                                                                                                             
allergische und irritativ toxische Kontaktekzeme
mykotische Infektionen
Parasitosen (z. B. Skabies)
kutanes T-Zell-Lymphom
Langerhanszell-Histiozytose
Ichthyosen
Immundefektsyndrome
topische Therapie
Lipide und hydratisierende Substanzen als Cremes und Salben mit den Zusätzen Glycerin, Dexpanthenol und Harnstoff (ab dem 4. Lebensjahr)
topische Kortikosteroide bei Exazerbation
topische Calcineurininhibitoren: Tacrolimus (Zulassung ab dem 2. Lebensjahr) und Pimecrolimus (Zulassung ab dem 3. Lebensmonat)
Arylhydrocarbon-Rezeptor-Agonisten: 1 % Tapinarof-Creme (bisher nur in den USA zugelassen für Erwachsene und Kinder ab dem 2. Lebensjahr)           
Crisaborol: topischer nichtsteroidaler Phosphodiesterase-4-Hemmer (in Deutschland nicht zugelassen)
systemische Therapie
systemische Antibiotika zur Behandlung der Impetiginisierung
Biologika: Dupilumab (Zulassung ab dem 6. Lebensmonat), Lebrikizumab und Tralokinumab (Zulassung ab dem 12. Lebensjahr)                                           
JAK-Inhibitoren: Bariticinib (Zulassung ab dem 2. Lebensjahr), Abrocitinib und Upadacitinib (Zulassung ab dem 12. Lebensjahr)
Tab. 3: Therapie der Atopischen Dermatitis bei Kindern

Gerade in jüngster Zeit wurde nochmals die Bedeutung der Schadstoffe aus der Umwelt als Triggerfaktoren der AD hervorgehoben. Zu nennen sind hier nicht nur Feinstaubemissionen, Stickstoffoxide und organische Verbindungen, sondern auch die Weichmacher Phthalate und Bisphenole, die zur Herstellung von Plastik verwendet werden (1, 11).

Therapie und Prävention

Bei der Erstellung eines Therapieplans sind individuelle Faktoren der Patienten wie Provokationsfaktoren (Allergene, psychische Faktoren) und pathogenetische Faktoren zu berücksichtigen. Um dem Defekt der epidermalen Barriere Rechnung zu tragen, werden Lipide und hydratisierende Substanzen in Form von Cremes und Salben substituiert. Es eignen sich Glycerin, Dexpanthenol und Harnstoff (nicht vor dem 4. Lebensjahr) als Zusätze (1). Damit wird den Umweltstoffen (Allergene, Infektionserreger, Irritantien, Schadstoffe) das Eindringen in die Haut erschwert, sodass die Ausbildung der atopischen Entzündung (TH2-Prädominanz) verhindert wird (10). Die Einsparung der antiinflammatorischen Externa untermauert diesen Effekt der „Hautpflege“ (4).

Nach wie vor sind topische Kortiko­steroide das Mittel der ersten Wahl bei Exazerbation (1). Um die atrophisierende Wirkung der Kortikosteroide zu umgehen, sollten Kortikosteroide mit einem hohen therapeutischen Index (TIX, Verhältnis von Wirkung zu Nebenwirkung) gewählt und die Therapie kurz und ausschleichend gehalten werden. Therapie der Wahl in den sensiblen Bereichen von Gesicht, Hals, Genitalregion sowie Beugen sind die topischen Calcineurininhibitoren Tacrolimus (zugelassen ab dem 2. Lebensjahr) und Pimecrolimus (zugelassen ab dem 3. Lebensmonat). Sowohl die Kortikosteroide als auch die Calcineurininhibitoren sind für die proaktive Therapie geeignet (Applikation 2 x/Wo. auf den zuvor bestandenen Ekzemherden), wobei die Calcineurininhibitoren im Vergleich zu den Kortikosteroiden sehr gute Effekte auf die epidermale Barriere aufweisen (12). Langzeitstudien haben inzwischen klar belegt, dass Tumoren wie Lymphome und auch Neoplasien an der Haut nicht häufiger bei AD vorkommen im Vergleich zur Normalbevölkerung (13).

In den USA bereits durch die FDA zur AD-Behandlung bei Erwachsenen und Kindern ab dem 2. Lebensjahr zugelassen ist die 1 % Tapinarof-Creme, die als Agonist am Arylhydrocarbon-Rezeptor (AhR) positive Effekte auf die Entzündung und epidermale Barriere (AhR) ausübt. Die rasche Reduktion des Juckreizes wird in den Studienergebnissen hervorgehoben (14). In Deutschland nicht zugelassen ist Crisaborol, ein topischer nichtsteroidaler Phosphodiesterase-4-Hemmer, der bei Patienten mit milder bis moderater Form die Schwere und den Juckreiz bei lediglich geringen Nebenwirkungen reduziert (15).

Zur Behandlung der Impetiginisierung werden systemische Antibiotika angewandt (empfohlen werden z. B. penicillinasefeste Penicilline wie Flucloxacillin oder Cephalosporine der zweiten Generation wie Cefuroxim). Ist die topische Therapie nicht ausreichend, wird anhand der altersabhängigen Checklisten zur Indikation einer Systemtherapie, die der AWMF-Leitlinie der Neurodermitistherapie angehängt sind, die Einleitung der antiinflammatorischen Systemtherapie geprüft. Hier stehen Biologika und Januskinase (JAK)-Inhibitoren zur Therapie zur Verfügung.

Im Säuglingsalter ist lediglich Dupilumab zugelassen (ab dem 6. Lebensmonat) (1, 16, 17). Weitere Biologika sind Lebrikizumab und Tralokinumab, die erst ab dem 12. Lebensjahr zugelassen sind. Zeigen diese eine ungenügende Wirkung, sind JAK-Inhibitoren eine Option, wobei Bariticinib ab dem 2. Lebensjahr, Abrocitinib und Upadacitinib ab dem
12. Lebensjahr zugelassen sind. Vor Beginn einer Systemtherapie mit sowohl Biologika als auch JAK-Inhibitoren ist der Immunisierungsstatus des Kindes zu prüfen, da unter der Therapie keine Impfung mit Lebendimpfstoffen erfolgen sollte (18, 19). Während ein Monitoring bei Therapie mit JAK-Inhibitoren notwendig ist, ist das bei Biologika nicht erforderlich.

Primärprävention

Empfehlungen zur Primärprävention werden ausgesprochen, um eine Entwicklung der AD zu verhindern. Dazu eignen sich Karenzmaßnahmen (Meiden von Provokationsfaktoren s. o.) als auch Empfehlungen (u. a. frühes Einführen der Beikost, Haustiere, v. a. Hunde, sind zugelassen). Einige Karenzmaßnahmen und Empfehlungen werden kurz erwähnt (20, 21).

Karenzmaßnahmen:

  • Tabakrauch sollte grundsätzlich gemieden werden, bereits während der Schwangerschaft.
  • Die Exposition gegenüber Schadstoffen wie Stickoxiden, Ozon und Feinstaub sollte geringgehalten werden. Nicht nur im Rahmen des Klimaschutzes, sondern auch als Atopieprävention sollte eine Minimierung dieser Luftschadstoffe angestrebt werden, wobei die Umsetzung durch die Politik erfolgen sollte.
  • Seifen und zu viel Hygiene (keine Desinfektionsmittel, es sei denn in der Familie bestehen Infektionen, die das erfordern)
  • Antibiotika nur, wenn die Indikation gegeben ist
  • Sectio nur, wenn die Indikation gegeben ist. Besser sind natürliche Geburten.
  • Keine Katze anschaffen, falls vorhanden belassen

Empfehlungen:

  • Stillen (ausschließlich) vier Monate,
    keine Zufütterung von kuhmilchbasierter Formulanahrung in den ersten Lebens­tagen
  • Diverse Beikost ab dem fünften Monat, auch mit Einführung von Beikost soll weiter gestillt werden. Bezüglich der Prävention von Hühnereiallergie wird empfohlen, nur durcherhitztes (z. B. verbackenes oder hartgekochtes), aber kein rohes Hühnerei (auch kein Rührei!) mit der Beikost einzuführen und regelmäßig weiterzugeben.
  • Aufwachsen mit einem Hund scheint eine atopiepräventive Rolle zuzukommen, ein Hund kann im Haushalt bleiben oder auch neu angeschafft werden.
  • Ernährung der Mutter sollte in Schwangerschaft und Stillzeit ausgewogen sein.
  • Impfungen nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO).
  • (Natürliche) unspezifische Immunmodulation (frühzeitiger Besuch einer Kindertagesstätte, keine übertriebenen Hygienemaßnahmen, Kontakt zu Tieren, z. B. Aufwachsen auf dem Bauernhof, Haustierhaltung).

Die Studien zu allergiepräventiver Wirkung von Präbiotika, Probiotika und Vitaminen sind kontrovers, das gilt auch hinsichtlich der Reparatur der epidermalen Barriere durch frühzeitige Applikation von Emollientien (22–24). Kürzlich ist eine Studie erschienen, in der berichtet wird, dass die frühzeitige tägliche Applikation von Emollientien präventiv hinsichtlich der Manifestation der AD im Alter von zwei Jahren wirkt, wobei der protektive Effekt besonders in Familien ohne Atopiehintergrund festzustellen ist (25). Es sollten Studien mit größeren Patientenkollektiven und einem einheitlichen Studiendesign initiiert werden, um hinsichtlich der frühzeitigen Applikation von Emollientien klarere Empfehlungen zur Primärprävention aussprechen zu können.

1 S3-Leitlinie Atopische Dermatitis, 2023. Koordinatoren Werfel T, Ott H. AWMF-Registernr. 013-027.

2 Fölster-Holst R, Schwarz T (Hrsg.). Atopisches Ekzem - Grundlagen und Updates. UNI-MED-Verlag 2011. ISBN 978-3-8374-2186-6.

3 Spergel JM, Paller AS. Atopic dermatitis and the atopic march. J Allergy Clin Immunol 2023;112(6 Suppl):S118-127.

4 Çetinarslan T, Kümper L, Fölster-Holst R. The immunological and structural epidermal barrier dysfunction and skin microbiome in atopic dermatitis-an update. Front Mol Biosci 2023;10:1159404.

5 Mailhol C, Giordano-Labadie F, Lauwers-Cances V et al. Point prevalence and risk factors for food allergy in a cohort of 386 children with atopic dermatitis attending a multidisciplinary dermatology/paediatric allergy clinic. Eur J Dermatol. 2014;24(1):63-9.

6 Fölster-Holst R, Weichenthal M, Steinsland K et al. Eczema infan¬tum and its prognosis. Acta Derm Venereol 2004;84(5):410-412.

7 Hanifin JM, Rajka G. Diagnostic features of atopic dermatitis. Acta Derm Venereol 1980:92 (Suppl.):44-47.

8 Jenneck C, Foelster-Holst R, Hagemann T, Novak N. Associated diseases and differential diagnostic considerations in childhood atopic eczema. Hautarzt 2007;58(2):163-74.

9 Devonshire AL, Makhija M. Approach to primary immunodeficiency. Allergy Asthma Proc. 2019;40(6):465-469. DOI: 10.2500/aap.2019.40.4273. PMID: 31690396; PMCID: PMC11275965.

10 Fölster-Holst R, Galecka J, Weißmantel S et al. Birch pollen influence the severity of atopic eczema - prospective clinical cohort pilot study and ex vivo penetration study. Clin Cosmet Investig Dermatol. 2015;29;8:539-48.

11 Boissiere-O’Neill T et al. Phthalates and bisphenols early-life exposure, and childhood allergic conditions: a pooled analysis of cohort studies. J Expo Sci Environ Epidemiol. 2025. DOI:10.1038/s41370-025-00790-2.

12 Dähnhardt D, Bastian M, Dähnhardt-Pfeiffer S, Buchner M, Fölster-Holst R. Comparing the effects of proactive treatment with tacrolimus ointment and mometasone furoate on the epidermal barrier structure and ceramide levels of patients with atopic dermatitis. J Dermatolog Treat. 2021;32(7):721-729.

13 Paller AS, Fölster-Holst R, Chen SC, et al. No evidence of increased cancer incidence in children using topical tacrolimus for atopic dermatitis. J Am Acad Dermatol 2020;83(2):375–381.

14 Simpson EL et al. Rapid onset of itch relief with tapinarof in two phase 3 trials in atopic dermatitis. J Drugs Dermatol. 2025;24(6):600-7.

15 You J, Li H, Wang Z, Zhao Y. Evaluating Efficacy and Safety of Crisaborole in Managing Childhood Mild to Moderate Atopic Dermatitis: A Systematic Review and Meta-Analysis. Br J Hosp Med (Lond). 2025;86(1):1-19.

16 Paller AS, Simpson EL, Siegfried EC et al.: Dupilumab in children aged 6 months to younger than 6 years with uncontrolled atopic dermatitis: a randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet 2022;400:908-919.

17 Fölster-Holst R. Die schwere atopische Dermatitis im frühen Kindesalter – Wo stehen wir, wohin führt uns der Weg? J Dtsch Dermatol Ges 2024;22(3):333–334.

18 Drucker AM, Lam M, Prieto-Merino D et al.: Systemic Immunomodulatory Treatments for Atopic Dermatitis: Living Systematic Review and Network Meta-Analysis Update. JAMA Dermatol 2024;160(9):936–944.

19 Kopp MV, Muche-Borowski C, Abou-Dakn M, et al. S3 guideline Allergy Prevention. Allergol Select 2022;6:61–97.

20 Park M, Mohsen ST, Katz T, et al. Climate Conditions, Weather Changes, and Air Pollutants and Atopic Dermatitis: A Meta-Analysis. JAMA Dermatol 2025:e251790.

21 Burman A, Bhaloo N. Cochrane corner: Skin care interventions in infants for preventing eczema and food allergy. Clin Exp Allergy. 2024;54(1):7-10.

22 Bradshaw LE, Wyatt LA, Brown SJ et al. Emollients for prevention of atopic dermatitis: 5-year findings from the BEEP randomized trial. Allergy. 2023;78(4):995-1006.

23 Zhong Y, Samuel M, van Bever H, Tham EH. Emollients in infancy to prevent atopic dermatitis: A systematic review and meta-analysis. Allergy. 2022;77(6):1685-1699.

24 Sibbald C, Boyle RJ, Drucker AM. Emollients to Prevent Atopic Dermatitis-Is New Evidence a Game Changer? JAMA Dermatol. 2025. DOI: 10.1001/jamadermatol.2025.2354.

Autorin
Foto der Dermatologin Prof. Dr. med. Regina Fölster-Holst

Prof. Dr. med. Regina Fölster-Holst
Fachärztin für Dermatologie

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Rosalind-Franklin-Straße 7, 24105 Kiel

rfoelsterholst(at)dermatology.uni-kiel.de