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Impfen 2025

Herpes zoster bei Diabetes – Neues zum Schutz

Prof. Dr. med. Jörg Schelling, Martinsried, gab Hinweise aus der Praxis zum Schutz vor Herpes zoster bei Diabetes auf einem Symposium.


23.01.2026
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In seinem Vortrag anlässlich der DDG-Herbsttagung 2025 zum Thema „Impfen 2025 – Neues zum Schutz von Menschen mit Diabetes“ beschrieb der Allgemeinarzt die Gründe für ein erhöhtes Risiko von Herpes zoster bei Diabetes. 

Außer einer Schwächung des Immunsystems durch Hyperglykämie, Mikroangiopathie und weitere Faktoren habe ein erhöhter Blutzuckerspiegel ebenfalls eine suppressive Wirkung auf das Immunsystem und die VZV-(Varizella-zoster-Virus-)spezifische zellvermittelte Immunität sei bei Personen mit Diabetes niedriger als bei gesunden Personen. Menschen mit Diabetes und unzureichend kontrolliertem Stoffwechsel haben eine deutlich erhöhte Krankheitslast. 

Herpes zoster bei Diabetes - Impfmanagement wichtig

Das Impfmanagement sei Teamwork, so Schelling. Es gäbe unzählige Chancen, Patientinnen und Patienten auf notwendige Impfungen anzusprechen und zu informieren: U-Untersuchungen im Kindesalter, die J1-/J2-Untersuchung bei Jugendlichen sowie der Check-up 35 und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bei Erwachsenen. 

Außerdem jeder Erstkontakt mit neuen Patientinnen und Patienten, bei Gesprächen zu Familienplanung und Schwangerschaft, bei besonderen Ereignissen (z. B. nach Unfällen oder Verletzungen), beim KITA-/Kindergarten-Eintritt, im Rahmen von Gesundheitsbescheinigungen für Praktika oder bei beruflichen Veränderungen, bei saisonalen Anlässen (z. B. Reisen/Auslandsaufenthalte, Zecken-Exposition oder Influenza-Prävention) und vielen anderen mehr. 

Für optimales Impfmanagement sei vor allem eine positive und aktive Grundhaltung des gesamten Teams zum Impfen erfolgversprechend, sagt Schelling.

Redaktion, der-niedergelassene-arzt.de

Quelle: GSK