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Pipeline

Elf klinische Studien, die 2026 prägen könnten

In „Nature Medicine“ stellen Forschende jene klinischen Studien vor, von denen sie sich im Jahr 2026 pivotale medizinische Fortschritte erhoffen.


30.01.2026
Redaktion
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Ein neuer Tuberkulose-Impfstoff (M72/AS01E), der in einer Phase-III-Studie getestet wird, verspricht einen deutlich länger anhaltenden Schutz als der bisherige BCG-Impfstoff. 

Auch langwirksame Antikörper gegen HIV könnten Betroffenen längere Therapiepausen ermöglichen. Erste Studien legen nahe, dass ein Großteil der Behandelten monatelang ohne tägliche Medikamente virusfrei bleibt. 

Ein weiterer Fokus ist Long COVID: Eine britische Großstudie untersucht erstmals systematisch Medikamente gegen die Fatigue, die viele Betroffene seit Jahren begleitet. 

In Westafrika wird zudem ein kombinierter Impfstoff gegen Lassa-Fieber und Tollwut erprobt, der zwei fatale Krankheiten zugleich adressiert. 

In der Herzmedizin rücken entzündungshemmende Therapien in den Fokus, etwa Antikörper gegen den Entzündungsmarker IL-6 oder neue Ansätze zur Senkung von Lipoprotein(a), einem bislang kaum behandelbaren Risikofaktor. 

Fortschritte macht auch die Krebsforschung: Ein neuer Wirkstoff gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs zielt erstmals auf die häufigste KRAS-Mutation ab. 

Weitere Studien testen mRNA-basierte CAR-T-Zellen bei Autoimmunerkrankungen, Gentherapien bei extrem seltenen Immundefekten sowie neue Immuntherapien bei metastasiertem Brustkrebs. 

Fazit

Das zeigt, wie präzise Medizin, Technologien und internationale Zusammenarbeit Therapien grundlegend verändern könnten.


May M. DOI: 10.1038/s41591-025-04083-x

Redaktion der-niedergelassene-arzt.de

Quelle: Nature Medicine

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