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Patientenindividuell

Kopfhaut-Psoriasis: Tildrakizumab wirkt schnell und anhaltend

„Kopfhaut-Psoriasis ist eine weit verbreitete Erkrankung, von der etwa 40 % bis 90 % der Psoriasis-Patienten betroffen sind. Symptome wie Rötung, Schuppung und Juckreiz können dabei zu erheblichen psychischen und sozialen Belastungen führen“, berichtete Dr. Beate Schwarz, Langenau. Die Therapie mit Tildrakizumab (Ilumetri®), einem monoklonalen IgG1/κ-Antikörper, der spezifisch an die p19-Protein-Untereinheit des Zytokins Interleukin-23 (IL-23) bindet, biete hier eine wirksame Behandlungsoption.


09.04.2026
Almirall
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Kürzlich veröffentlichte Daten belegen, dass Tildrakizumab in einer speziell für Kopfhaut-Psoriasis konzipierten randomisierten klinischen Phase-3b-Studie als erster IL-23p19-Inhibitor zu einer signifikanten Verbesserung der Kopfhaut-Psoriasis bis zu einem Jahr führt. Tildrakizumab zeigte eine überzeugende Wirksamkeit mit schnellem Wirkeintritt und anhaltender Therapie­stabilität: Bis Woche 16 wiesen etwa 50 % der Patienten (49,4 %) eine erscheinungsfreie oder fast erscheinungsfreie Kopfhaut auf (gemäß IGA mod 2011 Scalp Score 0/1) (vs. 7,3 % unter Placebo), in Woche 52 stieg der Anteil auf ca. 63 %. „Die Verbesserungen unter Tildrakizumab gegenüber Placebo konnten sowohl bei objektiven Messungen, wie dem IGA mod. 2011 [Kopfhaut], Psoriasis Scalp Severity Index (PSSI-90), als auch bei den von Patienten berichteten Ergebnissen wie Juckreiz und Lebensqualität beobachtet werden“, sagte Dr. Schwarz. Zu Woche 16 konnte unter Tildrakizumab ein PSSI-90-Ansprechen bei 60,7 % der Patienten erreicht werden (vs. 4,9 % unter Placebo); 81,5 % behielten das Ansprechen zu Woche 52 bei.

Patientenindividuelle Psoriasis-Behandlung

Tildrakizumab ist der einzige IL-23p19-­Inhibitor mit zwei Dosierungen (100 mg, 200 mg) für die patientenindividuelle Psoriasis-Behandlung – die Dosierung kann nicht nur abhängig vom Körpergewicht, sondern auch abhängig von der Krankheitslast angepasst werden.

In der Behandlung der Psoriasis sei ein neuer patientenzentrierter Ansatz erforderlich, betonte Dr. Schwarz. Dies werde in der Real-World-Studie POSITIVE umgesetzt, die u. a. das Wohlbefinden der Patienten bewertet. „Das psychische Wohlbefinden der Studienteilnehmer – gemessen am WHO-5-­Fragebogen – stieg von einem Baseline-Wert von 53,8 nach 16-wochiger Behandlung mit Tildrakizumab auf 65,2; in Woche 52 betrug er 65,7. Tildrakizumab verbessert signifikant das Wohlbefinden von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis und bringt sie bereits nach 16 Wochen auf das Niveau der europäischen Gesamtbevölkerung“, erklärte Dr. Schwarz.

Susanne Pickl

Quelle: Pressegespräch „Evidenz trifft Praxisalltag: Biologika-Therapie [...] im Fokus“, 27.2.26, Dermat. kompakt & praxisnah (KoPra), Leipzig, Veranstalter: Almirall Hermal GmbH.