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Dermatologie, Aus der Industrie Dermatologie Goodie
Frühzeitig behandeln

Psoriasis-Therapie mit Bimekizumab

Frühzeitige, konsequente Entzündungskontrolle und ambitionierte Therapiezielwerte rücken bei der Behandlung der Psoriasis vulgaris zunehmend in den Fokus – nicht zuletzt, um Langzeitverläufe zu verbessern und Folgeerkrankungen wirksam zu verhindern.


09.04.2026
UCB
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Die Therapie der Psoriasis vulgaris (PSO) steht trotz klar definierter Ziele weiterhin vor Herausforderungen: Ein rasches und nachhaltiges Ansprechen sowie die langfristige Krankheitskontrolle bleiben zentrale Anliegen im klinischen Alltag. Genauso wichtig: eine frühzeitige Entzündungskontrolle, um so das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen zu reduzieren. Die Bedeutung einer frühzeitigen Therapie wird daher auch im Update der S3-Leitlinie 2025 zur Therapie der PSO betont. „Mit dem Update der S3-Leitlinie wurde der Zugang zur Systemtherapie deutlich erleichtert“, erklärte Dr. Dietrich Barth, Leipzig. So ermöglichen die Upgrade-Kriterien einen früheren Einsatz von Biologika, da neben der vollständigen Erscheinungsfreiheit die Vermeidung der Chronifizierung als neu definiertes Therapieziel fokussiert wird. Angestrebt werden Zielwerte wie ein absoluter PASI < 2 (Psoriasis Area and Severity Index), ein PASI-90 oder ein DLQI (Dermatology Life Quality Index) ≤ 1.

Dass diese ambitionierten Therapieziele mit Bimekizumab (Bimzelx®) auch über einen Zeitraum von bis zu 4 Jahren erreicht werden können, bestätigen gepoolte Daten aus den Phase-III-Studien BE VIVID, BE READY und BE SURE sowie deren Verlängerung OLE BE BRIGHT. 

In Woche 196 lag der mittlere absolute PASI bei 0,6 und der DLQI bei 0,71. Auch in der dänischen DERMBIO-Register zeigte sich in Real-World-Daten für Bimekizumab nach zwei Jahren ein hohes Drug Survival mit niedrigen Abbruchraten2

Bumekizumab: Langzeitwirkung

Ein weiterer Aspekt ist die Verhinderung der Progression zur Psoriasis-Arthritis (PsA), die mehr als ein Drittel der Patienten im Krankheitsverlauf entwickeln. Daten aus 20253 zeigen, dass insbesondere Interleukin (IL)-17-Inhibitoren mit einer deutlichen Risikoreduktion (um 95 %) für die Entwicklung einer PsA assoziiert sind, schilderte Dr. Benjamin Klein, Leipzig. Auch für Bimekizumab weisen aktuelle Analysen auf einen potenziellen protektiven Effekt hin: Unter Bimekizumab wies in der Studie BE RADIANT die Mehrheit der Patienten keine Symptome einer PsA über 3 Jahre auf, unabhängig von der Anzahl an Risikofaktoren für die Progression zu einer PsA bei Baseline4. Von den PSOPatienten mit ≥ 4 Risikofaktoren zu Studienbeginn (n = 36) zeigten über einen Zeitraum von 3 Jahren 99,6 % keine Symptome einer PsA, gemessen anhand des Psoriatic Arthritis Screening and Evaluation (PASE < 47)5

Susanne Pickl

Literatur auf Anfrage. 

Quelle: Symposium „Evidenz. Erfahrung. Erkenntnis. Die Talkrunde zu PSO & HS“, 27.2.2026, Dermatologie kompakt & praxisnah (KoPra), Leipzig, Veranstalter: UCB Pharma GmbH.