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Kongress

DGIM 2026 – Ein Paradigmenwechsel in der Inneren Medizin

Unter dem Leitthema „Paradigmenwechsel in der Inneren Medizin – die Zukunft gestalten“ diskutierten Ärztinnen und Ärzte auf dem 132. Internistenkongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) über die Neuausrichtung von Prävention, Diagnostik und Therapie.


28.04.2026
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Im Mittelpunkt des DGIM-Kongresses vom 18.–21. April 2026 in Wiesbaden mit rund 8.500 Teilnehmenden standen Themen, die den medizinischen Alltag und die Versorgungsstrukturen nachhaltig prägen. Dazu gehörten innovative Präventionsansätze, neue medikamentöse Therapien, die digitale Transformation sowie der Einsatz Künstlicher Intelligenz im Klinik- und Praxisalltag. Ergänzt wurde dies durch Vorträge zu geschlechtersensibler Medizin.

Ebenso diskutierten die Teilnehmenden intensiv darüber, wie Versorgungsstrukturen angepasst werden müssten, beispielsweise durch eine stärkere Ambulantisierung, interprofessionelle Zusammenarbeit und eine bessere Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Besucher konnten auf auf dem Kongress an 451 Sitzungen mit ca. 1.300 Referierenden teilnehmen.

Paradigmenwechsel auch Thema auf dem DGIM

„Wir erleben derzeit keinen schrittweisen Fortschritt, sondern einen echten Paradigmenwechsel“, so Kongresspräsidentin Prof. Dagmar Führer-Sakel, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). „Die Innere Medizin muss sich stärker fragen, welche Innovationen unseren Patientinnen und Patienten tatsächlich nutzen – und wie wir wissenschaftliche Erkenntnisse schneller, differenzierter und gerechter in die Versorgung bringen.“

Beim Kongress vorgestellt wurde auch das bundesweite, kostenlose Lungenkrebsscreening der Gesetzlichen Krankenkassen mittels Niedrigdosis-CT, das am 1. April 2026 gestartet ist und sich an Menschen im Alter von 50 bis 75 Jahren richtet, die über viele Jahre regelmäßig geraucht haben oder es immer noch tun. 

Ein weiteres wichtiges Thema war der Wirkstoff Teplizumab, der seit 2026 den Ausbruch von Typ-1-Diabetes im Schnitt um etwa zwei Jahre verzögern kann.

Mehr Informationen zum Kongress:  www.kongress.dgim.de
Quelle: Pressekonferenzen der DGIM anlässlich des 132. Kongresses der DGIM

Katrin Breitenborn

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