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Impfung

Herpes-zoster-Impfung als Fertigspritze

In Deutschland ist der Totimpfstoff gegen Herpes zoster (HZ) nun in einer Fertigspritze mit Luer Lock System verfügbar. Die Zulassung durch die Europäische Kommission wurde bereits erteilt; Daten bestätigen die technische Vergleichbarkeit zwischen der Fertigspritze und der bisherigen Impfstoffdarreichungsform. Der Impfstoff in der Fertigspritze kann ohne vorherige Rekonstitution angewendet werden kann.


03.07.2026
GSK
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Fertigspritze macht Praxisalltag effizienter

Die gebrauchsfertige Fertigspritze kann durch den Wegfall des bisher erforderlichen Rekonstitutionsschritts dazu beitragen, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und potenzielle Anwendungsfehler zu minimieren. Die Fertigspritze ist bei 2 bis 8 °C zu lagern und darf nicht eingefroren werden. Die Haltbarkeit beträgt drei Jahre. Außerhalb des Kühlschranks ist der Impfstoff vor Gebrauch bis zu 72 Stunden bei 8 bis 37 °C stabil.

Bestehende Lagerbestände der herkömmlichen Darreichungsform für Deutschland (Pulver und Suspension) werden zuerst ausgeliefert, so dass eine kurze Übergangsphase mit paralleler Verfügbarkeit möglich ist.

Die Impfung gegen HZ ist insbesondere bei älteren Patienten und Risikogruppen ein zentraler Baustein der Prävention. Der Totimpfstoff zeigt eine langanhaltend hohe Wirksamkeit sowie ein gutes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil.1,2,3 Für alle Personen ab 60 Jahren gilt die Impfung mit dem Totimpfstoff gegen HZ als Standardimpfung, da mit steigendem Alter das Risiko für schwere Krankheitsverläufe sowie das Auftreten einer potenziell schmerzhaften und langwierigen PZN zunimmt.  Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko sollen bereits ab 18 Jahren geimpft werden.4

Neben den persönlichen, gesundheitlichen Folgen ist jede HZ-Erkrankung auch mit einer erheblichen volkswirtschaftlichen Belastung verbunden: Etwa 1,7 Millionen Menschen pro Jahr sind europaweit von HZ betroffen.  Im Durchschnitt werden 12,5 Krankheitstage aufgrund eines HZ in Anspruch genommen. Personen, die eine Post-Zoster-Neuralgie (PZN) entwickeln, sind im Mittel rund zwei Monate arbeitsunfähig.  

Quelle: GSK