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Gesund arbeiten

„Wenn das Büro auf die Stimme schlägt“ - Der Arbeitsplatz als Auslöser für Heiserkeit

Offen, flexibel, kommunikativ: Moderne Bürokonzepte sollen Zusammenarbeit fördern und Kreativität unterstützen. Gleichzeitig stellen Großraumbüros, wie andere akustisch ungünstige Arbeitsumgebungen, einen relevanten Faktor für die stimmliche Belastung von Beschäftigten dar. In der ärztlichen Praxis zeigen sich diese Patienten häufig mit unspezifischen, aber wiederkehrenden Stimmproblemen.


05.08.2026
G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
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Offene Bürolandschaften sind heute fester Bestandteil vieler Arbeitswelten, gehen jedoch häufig mit einer erhöhten Lärmbelastung einher. Telefonate, Gespräche, Tastaturgeräusche und fehlende akustische Abschirmung sorgen für eine nahezu permanente Geräuschkulisse. Studien zeigen, dass der Geräuschpegel dabei nicht selten über dem empfohlenen Richtwert von etwa 48 Dezibel liegt [1]. Um sich verständlich zu machen, passen Beschäftigte ihre Sprechlautstärke unbewusst an den Umgebungslärm an. Dieses Phänomen wird auch als Lombard-Effekt bezeichnet [2]. Auch Ärzte kennen diese Form der stimmlichen Mehrbelastung, beispielsweise bei Vorträgen auf Kongressen, in größeren Besprechungsräumen oder während Fortbildungsveranstaltungen mit hohem Geräuschpegel. 

Wird die Stimme über längere Zeit stärker beansprucht, kann dies zu funktionellen Beschwerden führen. Eine systematische Übersichtsarbeit zur Raumakustik und Stimmgesundheit identifiziert insbesondere Hintergrundlärm und Nachhallzeit als wesentliche Einflussgrößen für selbstberichtete Stimmermüdung [3]. In der Praxis berichten Betroffene häufig über Heiserkeit, Halskratzen, Trockenheitsgefühl, vermehrten Räusperzwang, Stimmermüdung oder eine wechselnde Stimmqualität. Nicht immer wird dabei ein Zusammenhang mit den Bedingungen am Arbeitsplatz vermutet.

Lokale Befeuchtung bei stimmlicher Überlastung

Bei entsprechender Symptomatik stehen lokal befeuchtende Maßnahmen im Vordergrund. GeloRevoice® Halstabletten sorgen für eine schnell spürbare und lang anhaltende Linderung. Das Wirkprinzip ist dabei besonders: Beim Lutschen der Halstablette regen Mineralstoffe und ein leichter Brauseeffekt den Speichelfluss an. Die gelbildenden Inhaltsstoffe Xanthan, Carbomer und Hyaluronsäure binden den Speichel und bilden das spezielle Revoice Hydro-Depot®. Dieses verteilt sich gleichmäßig im Mund- und Rachenraum und legt sich als feuchtigkeitsspendender Schutzfilm auf die Schleimhaut. Gereizte Bereiche werden befeuchtet und können sich regenerieren.

Anhaltender Effekt auf der Schleimhaut

Bei der Anwendung von GeloRevoice® zeigte sich eine lange Verweildauer des Revoice Hydro-Depots® für eine intensive Befeuchtung der Mund- und Rachenschleimhaut [4].

Je nach Bedarf kann mehrmals täglich, etwa alle zwei bis drei Stunden, eine GeloRevoice® Halstablette gelutscht werden. Bis zu sechs Tabletten täglich sind möglich – sowohl zur akuten Anwendung als auch über einen längeren Zeitraum. GeloRevoice® ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet und kann auch während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.

Praktische Empfehlungen für Patienten

Neben der symptomatischen Unterstützung profitieren Patienten häufig bereits von einfachen Anpassungen ihres Arbeitsalltags:

  • Gespräche möglichst in ruhigeren Bereichen führen
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherstellen
  • auf eine angemessene Luftfeuchtigkeit in Räumen achten
  • häufiges Räuspern vermeiden
  • Headsets für längere Telefonate nutzen, um eine physiologische Sprechhaltung zu fördern

Die Kombination aus hoher stimmlicher Belastung und ungünstiger Raumakustik führt im Berufsalltag vieler Vielsprecher zu Beschwerden wie Heiserkeit und Stimmproblemen. Mit gezielter Empfehlung von GeloRevoice® auf dem Grünen Rezept unterstützen Ärzte ihre Patienten dabei, besser gut bei Stimme zu bleiben.

[1] https://www.springerprofessional.de/unternehmensorganisation/unternehmenskultur/grossraumbueros-sind-die-groessten-produktivitaetskiller/26156464
[2] Zollinger S, Brumm H. The Lombard effect, Current Biology, 21, R614-R615
[3] Nudelman CJ, et al. The Effects of Room Acoustics on Self-reported Vocal Fatigue: A Systematic Review. J Voice. 2025 Jul;39(4):1131.e11-1131.e30.
[4] „Hydrogel-Komplex bei Halsbeschwerden“, Forum kompakt Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, 05/2011.

Quelle: G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG