Marktbeobachtungen zeigen seit 2023 einen dynamischen Anstieg der Verordnungen von GLP-1-Agonisten in der Indikation Adipositas. Zuletzt wurde ein Wachstum von rund 130 % berichtet.1 Die hohe Wirksamkeit der Therapie bei der Gewichtsreduktion gilt mittlerweile als gut belegt. Gleichzeitig wird jedoch zunehmend deutlich, dass Adipositas als chronische Erkrankung langfristige und nachhaltige Therapiekonzepte erfordert. Denn: Gewichtsreduktion mit GLP-1 wird häufig nicht konsequent bis in die Phase der langfristigen Gewichtsstabilisierung weitergedacht.2,4
Sowohl Erfahrungen aus der klinischen Praxis als auch aktuelle wissenschaftliche Daten weisen auf Limitationen der Therapie hin – insbesondere nach dem Absetzen der Medikation. Dazu zählen erneute Gewichtszunahmen, die Rückkehr kardiometabolischer Risikofaktoren sowie Fragen der langfristigen Therapietreue. Auf dem European Congress of Obesity (ECO), welcher vom 12. bis 15. Mai 2026 in Istanbul stattfand, sahen Expertinnen und Experten auch die Finanzierbarkeit der GLP-1-Therapie mit 40 % der abgegebenen Antworten als eine Hürde für die Therapietreue ihrer Patienten an.
Die wissenschaftlichen Daten unterstreichen diese Situation und Einschätzung: Eine aktuelle Auswertung von 9.341 Patientinnen und Patienten zeigte nach dem Absetzen einer GLP-1-Therapie eine durchschnittliche monatliche Gewichtszunahme von 0,8 kg für die neueren Inkretinmimetika. Zudem wurde prognostiziert, dass kardiometabolische Parameter innerhalb von etwa 1,4 Jahren wieder das Ausgangsniveau erreichen können.2 Eine weitere Analyse mit 3.236 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ergab, dass ein Jahr nach Therapieende durchschnittlich rund 60 % des zuvor verlorenen Gewichts wieder zugenommen wurden.3
Mediziner auf dem ECO betonen daher die Notwendigkeit langfristig anschlussfähiger Versorgungskonzepte im Adipositasmanagement. Dazu zählen insbesondere Strategien zur nachhaltigen Gewichtsstabilisierung nach einer GLP-1-Therapie. Im Kontext multimodaler Konzepte sehen diese auch nicht-systemische Therapieansätze wie mit dem Wirkstoff Polyglucosamin L112 als potenziell interessante Ergänzung im langfristigen Gewichtsmanagement. Von weiteren Erfahrungen mit formoline L112 EXTRA im Rahmen von GLP-1-Therapien berichten auch niedergelassene Allgemeinmediziner: „Lipidbinder wie Polyglucosamin L112 sind für Betroffene eine wertvolle Hilfestellung, wenn es darum geht, das Gewicht nach einer GLP-1-Therapie zu halten.“
formoline L112 EXTRA: unterstützt Prä- und Post-GLP-1
In Kombination mit einer nachhaltigen Veränderung des Lebensstils kann das MDR-zertifizierte Medizinprodukt bereits vor Beginn einer GLP-1-Therapie („Prä-GLP-1“) die Gewichtsreduktion unterstützen. Besondere Relevanz gewinnt der Ansatz jedoch vor allem nach Beendigung der GLP-1-Therapie („Post-GLP-1“): Ziel ist es, Patientinnen und Patienten in der Phase der langfristigen Gewichtsstabilisierung zu begleiten und einer erneuten Gewichtszunahme entgegenzuwirken. Aufgrund seines rein physikalischen, lokal im Magen-Darm-Trakt wirkenden Wirkprinzips gilt die Verträglichkeit von formoline L112 EXTRA als sehr gut. Gleichzeitig bietet der Therapieansatz eine kostengünstigere und damit langfristig anschlussfähige Option im Gewichtsmanagement.5
Aus Sicht der hausärztlichen Versorgung eignet sich dieses Modell insbesondere für Patientinnen und Patienten,
- die eine zeitlich begrenzte Anwendung von GLP-1-Agonisten anstreben,
- bei denen Begleiterscheinungen der Therapie auftreten,
- für die wirtschaftliche Aspekte der Langzeittherapie relevant sind,
- oder bei denen nach Beendigung der GLP-1-Therapie eine nachhaltige Gewichtsstabilisierung im Fokus steht.
Damit rückt zunehmend ein multimodales und langfristig orientiertes Gewichtsmanagement in den Mittelpunkt der Versorgung.
Studien und Praxiserfahrungen bestätigen hohe Wirksamkeit von formoline L112 EXTRA
Ergebnisse einer randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studie mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigten für formoline L112 über 12 Monate eine Reduktion des Körpergewichts um 12,1 kg und damit um 50 % besser als in der Vergleichsgruppe, die nur die Basistherapie verfolgte, und eine Verminderung des Taillenumfangs um 13,3 cm vs. 10,2 cm.6 Die Auswertung einer Subgruppe einer weiteren randomisierten Studie ergab zudem bei 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit metabolischem Syndrom nach 3 Monaten folgende Verbesserungen: im Vergleich zu Placebo wurde eine signifikante Reduktion des BMI, des Körpergewichts, der Insulinresistenz, des viszeralen Fettgewebes (VAT) und der Fettmasse (FM) erzielt.7
„Erfahrungen aus der Praxis untermauern die Wirksamkeit einer Kombination von formoline L112 mit Tirzepatid“, so Dr. Wolfgang Grebe. Der niedergelassene Allgemeinmediziner aus Frankenberg berichtet von einer Patientin mit einem Körpergewicht von 98 kg und einer Körpergröße von 1,64 m. Sie litt unter einem metabolischen Syndrom sowie einer Depression. Die 57-jährige Patientin begann im Jahr 2024 eine Therapie mit Tirzepatid in Kombination mit formoline L112. Nach 12 Wochen zeigte sich eine Gewichtsabnahme von 12 kg und eine Verbesserung des Diabetes mellitus Typ II sowie der psychischen Situation. Daraufhin wurde die Behandlung mit Tirzepatid abgesetzt, jene mit formoline L112 fortgesetzt. In Kombination mit einem konsequenten Sportprogramm konnte sie ihr Gewicht nach Absetzen von Tirzepatid im Laufe von 6 Monaten bis August 2025 um weitere 10 kg reduzieren.8,9
formoline L112 EXTRA – lokale Wirkung und ideale Ergänzung zu GLP-1
formoline L112 EXTRA enthält den Wirkstoff Polyglucosamin L112. Nach Kontakt mit der Magensäure wird Polyglucosamin protoniert und entwickelt dadurch eine hohe Affinität zu Nahrungsfetten. Ein Teil der aufgenommenen Fettsäuren wird gebunden und kann anschließend nicht mehr über den Darm resorbiert werden. Das Medizinprodukt wirkt ausschließlich lokal im Magen-Darm-Trakt und wird nicht in den Blutkreislauf aufgenommen.5Dieses nicht-systemische Wirkprinzip trägt zur guten Verträglichkeit des Präparats bei. Die Einnahme erfolgt zweimal täglich mit jeweils zwei Tabletten zu den beiden fettreichsten Mahlzeiten des Tages.5
Weitere Informationen für Fachkreise und Patientinnen und Patienten finden sich unter: www.GLP-1-weiterdenken.de