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Allgemein- & Innere Medizin, Orthopädie, Medizin Orthopädie Orthopädie

Lesen Sie hier auch den zweiten Teil: 

"Therapie des Fibromyalgiesyndroms"!

Teil 2

FMS

Fibromyalgiesyndrom – Klassifikation, Ätiologie, Pathophysiologie und Diagnose

Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist ein umstrittenes Krankheitsbild. Trotz seiner Listung in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation wird seine ­Existenz bzw. der klinische Nutzen der Diagnose von manchen Ärzten immer noch bezweifelt.


19.08.2021
Dr. Häuser
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Dieser Beitrag stellt die Sicht der interdisziplinären S3-Leitlinie zur „Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms“ dar.1 

Klassifikation

Gibt es eine Fibromyalgie?

Patienten berichten immer noch, dass Hausärzte oder Orthopäden ihnen sagen: „Es gibt keine Fibromyalgie.“ Seit 1994 ist die Fibromyalgie in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kapitel „Krankheiten des Muskel­-Skelett­-Systems und des Bindegewebes“ im Unterkapitel „Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes, anderenorts nicht klassifiziert“ (M79.70) aufgeführt.

Die elfte Revision der Internationalen Klassifikation der Erkrankungen (ICD-11) der Weltgesundheitsorganisation WHO soll am 1. Januar 2022 in Kraft treten. Hier wird die Fibromyalgie im Kapitel „Chronischer primärer Schmerz“ (MG30.0 Chronischer primärer Schmerz) mit dem Kode „Fibromyalgia – MG30.01 Chronic widespread pain“ aufgeführt. Chronischer primärer Schmerz wird als eigenständiges Krankheitsbild („disease of its own right“) konzipiert.2 Schmerz bei chronischen sekundären Schmerzsyndromen wird zumindest initial als Symptom einer anderen Erkrankung angesehen werden (z. B. chronische Schmerzen bei rheumatoider Arthritis).3

Das FMS wird im ICD-112 wie folgt definiert:

  • Chronischer Schmerz in mehreren Körperregionen
  • In mindestens vier von fünf Körperregionen bzw. in mindestens drei von vier Körperquadranten
  • Assoziiert mit Schlafstörungen, kognitiver Dysfunktion und körperlichen Symptomen
  • Symptomdauer mindestens drei Monate
  • Symptome nicht besser erklärbar durch eine andere Diagnose

Fibromyalgie – eine psychische Störung?

Es gibt weiterhin Vorbehalte von einigen Vertretern der Allgemeinmedizin, der Psychiatrie und der Psychosomatischen Medizin, das diagnostische Etikett „FMS“ zu benutzen. Sie verwenden daher die diagnostischen Kodes „anhaltende somatoforme Schmerzstörung“ (ICD 10 F45.40) bzw. chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 GM F 45.41) bzw. werden in Zukunft den ICD-11-Kode „körperliche Belastungsstörung“ benutzen.4

Die Leitlinie stellt fest, dass das FMS nicht pauschal mit einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) bzw. einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10 F45.41 bzw. einer somatischen Belastungsstörung (somatic symptom disorder; DSM 5 300.82) gleichzusetzen ist.1 Nur ein Teil der Patienten, welche die Kriterien eines FMS erfüllen, entsprechen auch den Kriterien einer somatoformen Schmerzstörung bzw. einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren bzw. einer somatischen Belastungsstörung. Daher sind diese Störungen als Komorbiditäten des FMS und nicht als synonyme Diagnosen aufzufassen.

Fibromyalgie – eine Verlegenheitsdiagnose?

Auch über diese Aussage von Ärzten berichten FMS-Patienten. Das FMS ist jedoch weder eine Verlegenheits- noch eine Ausschlussdiagnose, sondern eine symptombasierte Diagnose. Es wird – wie andere symptombasierte Diagnosen wie z. B. die Migräne – anhand eines typischen Symptommusters und dem Ausschluss von somatischen Erkrankungen, welche die Beschwerden besser erklären, diagnostiziert.

Diagnostische Kriterien des FMS

Die Klassifikationskriterien des American College of Rheumatology (ACR) aus dem Jahr 1990 mit klinischer Untersuchung von sogenannten Tenderpoints5 wurden entgegen den Intentionen der Autoren als diagnostische Kriterien benutzt. Diese Klassifikationskriterien wurden 2010 durch die vorläufigen diagnostischen ACR-Kriterien ersetzt. Es müssen mindestens sieben von 19 Schmerzorte im Widespread Pain Index (WPI) vorliegen. Weiterhin wurde das Kriterium der mindestens elf von 18 druckschmerzhaften Tenderpoints durch vom Arzt zu erhebende körperliche und psychische Symptome ersetzt.6 In der Folge wurden diese diagnostischen Kriterien von der Arbeitsgruppe zweimal überarbeitet. Da das ACR beschloss, keine diagnostischen Kriterien mehr zu unterstützen, haben die sogenannten 2011- und 2016-Kriterien7,8 nicht mehr den ACR-Zusatz. Die 2011-Kriterien ersetzen die (aufwendige) Erfassung weiterer Symptome durch die Selbstauskunft von Patienten in einem Fragebogen, der Polysymptomatic Distress Scale (PDS, auch Fibromyalgiesymptom-Fragebogen genannt) (Tab. 1). Die Kriterien eines FMS sind erfüllt, wenn mindestens fünf Punkte in der Somatic Severity Scale und mindestens sieben Schmerz­orte in der Regionalen Schmerzskala (RPS) bzw. mindestens sieben Punkte in der Somatic Severity Scale und mindestens fünf Schmerz­orte in der RPS positiv sind.7 Die 2016-Kriterien fordern daher zusätzlich, dass in mindestens vier von fünf Körperregionen (Ausnahme Kopf, Gesicht, Bauch) Schmerzen angegeben werden müssen.8

In 2019 publizierte Analgesic, Anesthetic and Addiction Clinical Trial Translations Innovations Opportunities and Networks (ACTTION), eine gemeinsame Arbeitsgruppe der U.S. Food and Drug Administration (FDA) und der American Pain Society (APS), eigene diagnostische Kriterien, die sogenannten AAPT-Kriterien (Tab. 2, Abb. 1).9 Wie bei den 2011- und 2016-Kriterien sind Müdigkeit und Schlafstörungen neben multilokulären Schmerzen die Hauptsymptome des FMS. Im Gegensatz zu den 2011- und 2016-Kriterien beruht die Einschätzung der Ausprägung von Müdigkeit und Schlafstörungen nicht auf dem Selbstbericht des Patienten, sondern auf der Einschätzung des Arztes.

Aus Sicht des Autors ist es bei Arztbriefen empfehlenswert, die für die FMS-Diagnose verwendeten diagnostischen Kriterien zu nennen.

Pathophysiologie

Es besteht weitgehender Konsens in der Grundlagenforschung, dass ein wesentlicher pathophysiologischer Mechanismus des FMS eine veränderte zentrale Reizverarbeitung ist. Komponenten der zentralen Sensitivierung sind unzureichende deszendierende Schmerzhemmung, Veränderungen der Konnektivität von Hirnarealen, neuroplastische Größenänderungen von Hirnarealen, neuroinflammatorische Prozesse, Veränderungen von Neurotransmitterkonzentrationen und Gliazellaktivierung. Störungen der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse und im sympathischen Nervensystem lassen sich bei vielen, jedoch nicht bei allen Patienten nachweisen.1

In diesem CME-Beitrag geht es um die Klassifikation, Ätiologie, Pathophysiologie und Diagnose des Krankheitsbildes, in einem weiteren CME-Beitrag wird die Therapie des FMS thematisiert.

Kontroversen bestehen über die Bedeutung von pathologischen Befunden an den C-Nervenfasern (small fiber pathology), diagnostiziert mittels intraepidermaler Nervenfaserdichte oder Hornhautmikroskopie. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Einschluss von acht Studien mit 222 Patienten fand eine Prävalenz von pathologischen Small-Fiber-Befunden bei 40 % (95 % CI 39–60 %) der FMS-Patienten. Folgende Argumente sprechen gegen die Annahme, dass Untergruppen des FMS eine Small-Fiber-Polyneuropathie zugrundeliegt: Die klinischen Symptome einer Small-Fiber-Neuropathie unterscheiden sich von denen des FMS. Pathologische Befunde an den kleinen Nervenfasern werden auch bei Patienten mit schmerzlosen neurologischen Erkrankungen gefunden.1

Anhand anamnestischer Angaben (Ausmaß von Symptomen und Beeinträchtigungen) sowie psychophysiologischer Untersuchungen (z.B. Stressreagibilität) lassen sich verschiedene Untergruppen des FMS unterscheiden.

Ätiologie

Die FMS-Leitlinie postuliert ein biopsychosoziales Modell bezüglich Prädisposition, Auslösung und Chronifizierung des FMS. Physikalische und/oder biologische und/oder psychosoziale Stressoren lösen bei einer entsprechenden genetischen und lerngeschichtlichen Prädisposition vegetative, endokrine und zentralnervöse Reaktionen aus, aus denen die Symptome des FMS wie Schmerz, Fatigue, Schlafstörungen, vegetative und psychische Symptome resultieren. Es besteht eine Heterogenität in der genetischen und lerngeschichtlichen Prädisposition sowie in den vegetativen, endokrinen und zentralnervösen Reaktionen. Das FMS ist eine Endstrecke verschiedener ätiopathogenetischer Faktoren und pathophysiologischer Mechanismen.1

- Familiäre Häufung
- Genpolymorphismen des 5HT2- Rezeptors
- Rauchen
- Übergewicht
- Mangelnde körperliche Aktivität
- Körperliche Misshandlung und sexueller Missbrauch in Kindheit sowie sexuelle Gewalt im Erwachsenenalter
- Depressive Störungen

- Entzündlich-rheumatische Erkrankungen
- Chronischer psychosozialer Stress

- Infekte, Operationen und Unfälle mit schmerzhaften Verletzungen
 

- Psychische Störungen
-Mangelndes bzw. übermäßiges Verständnis und Unterstützung im Alltag durch Angehörige

Prospektive Studien haben gezeigt, dass das Risiko, ein FMS zu entwickeln, nach einer gesicherten Borrelieninfektion nicht erhöht ist.1

Prävalenz

In einer repräsentativen Stichprobe der deutschen Bevölkerung im Jahr 2013 erfüllten 2,1 % der Teilnehmer die 2011-Kriterien eines FMS. Die administrative Prävalenz bei den Versicherten der BEK/GEK lag im Jahr 2008/2009 bei 0,3 %.1

In klinischen Einrichtungen sind bis zu 80 % der Patienten Frauen im Alter von 40–60 Jahren. In der repräsentativen Stichprobe der deutschen Bevölkerung war das Geschlechtsverhältnis ausgeglichen. Das FMS wird bei Männern häufig nicht diagnostiziert, weil das FMS als Frauenkrankheit gilt und weil Männer im Durchschnitt weniger druckschmerzhafte Tenderpoints haben als Frauen.

Auch Kinder und Jugendliche können die Kriterien eines FMS erfüllen.

Prognose

Die Lebenserwartung von FMS-Patienten ist normal. Die Suizidrate bei Patienten ist leicht erhöht.

Bei fast allen Betroffenen bestehen die Beschwerden lebenslang. Eine vollständige Remission der Beschwerden ist bei Erwachsenen sehr selten und wurde bei ca. 10 % der Kinder und Jugendlichen beschrieben. Eine geringere Beschwerdeausprägung mit Unterschreiten der FMS-„Grenzwerte“ bzw. eine bessere Adaptation an die Beschwerden ist im Verlauf möglich.

Klinische Diagnose

Anamnese

Bei einer ausführlicheren Anamnese sind folgende Angaben hinweisend auf ein mögliches FMS:

  • Chronische Schmerzen und/oder rheumatische Erkrankungen in der Familie
  • Häufige Schmerzen (Kopf, Bauch, Extremitäten) in Kindheit und Jugend
  • „Schmerzen überall“ (wie Muskelkater) bzw. wandernder Schmerz
  • Vermehrte Druckempfindlichkeit (z.B. bei einer Umarmung)
  • Vermehrte Empfindlichkeit auf andere Sinnesreize (Berührung, Geruch, Geschmack, Geräusche)
  • Keine Schmerzreduktion auf übliche Maßnahmen (Injektionen, Infiltrationen, nichtsteroidale Antirheumatika

Der Verdacht auf ein FMS ist eine Blickdiagnose bei Betrachten von Schmerzskizzen (Abb. 2) im Falle von Schmerzorten in mehreren Körperregionen. Mit den Fragen „Wie gut können Sie schlafen?“, „Fühlen Sie sich morgens ausgeschlafen?“ und „Hat sich Ihre körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit verändert?“ lässt sich ein fibromyalgieformer Symptomenkomplex erfassen. FMS-Patienten berichten typischerweise über Ein- und/oder Durchschlafprobleme, dass sie sich morgens wie gerädert zu fühlen sowie über Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen bzw. nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit. Der Symptomkomplex kann durch das Ausfüllen des Fibromyalgiesymptomfragebogens (siehe Tabelle 1: mindestens 5 von 12 Punkten in den Abschnitten I und II und mindestens 7 von 19 Schmerzorte im Abschnitt III) dokumentiert werden.6

 

Differentialdiagnosen und Ausschlussdiagnostik

Die Autoren der 2011-, 2016- und AAPT-Kriterien betonen, dass die Diagnose einer anderen Erkrankung die Diagnose
eines FMS nicht ausschließt.7–9 Eine klinische Untersuchung auf andere Erkrankungen, welche die Beschwerden vollständig erklären oder zur Schwere der Beschwerden beitragen, soll vor der Diagnose eines FMS erfolgen. Diese Empfehlung berücksichtigt aus Sicht des Autors die klinische Realität von Mischbildern von Arthrose und/oder entzündlich rheumatischen Erkrankungen und/oder myofaszialen Schmerzsyndromen mit dem FMS.

- Entzündliche rheumatische Erkrankungen
- Polyarthrosen
- Malignome
- Endokrinologische Erkrankungen (z.B. Hyper- und Hypothyreose, Hyperparathyreoidismus)
- Medikamentös induzierte Myalgien (z.B. Protonenpumpenhemmer, Statine, Aromatasehemmer)
- Myopathien und Polyneuropathien

 

 

- Plötzlicher Beginn der Beschwerden (z.B. Polymyalgia rheumatica)
- Gewichtsabnahme, Nachtschweiß (z.B. Malignom)
- Schwellungen und Rötungen von Gelenken und Sehnen (z.B. entzündliche rheumatische Erkrankung)
- Tiefsitzender Rückenschmerz in frühen Morgenstunden mit Besserung auf Bewegung (z.B. Spondylarthritis)
- Zeitlicher Zusammenhang mit neuer Medikation (medikamentös induzierte Myalgien bzw. Rhabdomyolyse)

- Rötliche, dunkelblaue bis schwarze Papeln der Haut (z.B. Morbus Fabry)
- Schwellungen und Rötungen von Gelenken und Sehnen (z.B. entzündliche rheumatische Erkrankung oder akti­vierte Arthrosen)
- Eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit (Schultern, z.B. Polymyalgia rheumatica; Hüften, z.B. Coxarthrose)
- Tachykardie, z.B. Hyperthyreose
- Lymphknotenvergrößerungen, z.B. maligne Lymphome

Ein Basislabor (Tab. 3) wird empfohlen, um Hinweise auf entzündliche oder metabolische Ursachen zu überprüfen.

Bei typischer Anamnese, unauffälligem klinischen Untersuchungsbefund (außer einer vermehrten Druckempfindlichkeit von Muskeln, Sehnen und Gelenken) und unauffälligem Basislabor kann die Diagnose von jedem Arzt gestellt werden. Bildgebende Verfahren werden nicht empfohlen. Eine Überweisung zum Rheumatologen sollte nur bei Hinweisen auf eine entzündliche rheumatische Erkrankung, zu Orthopäden bei Hinweisen auf fortgeschrittene Arthrosen und zu Neurologen bei Verdacht auf eine Myo- oder Neuropathie erfolgen.1

Screening auf psychische Störungen

60 % bis 80 % der Patienten mit FMS erfüllen die Kriterien einer psychischen Störung, vor allem von depressiven Störungen und Angststörungen.1 Vermehrte Ängstlichkeit und Depressivität lassen sich einfach und valide durch Screeningfragen erfassen:

„Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig bedrückt oder hoffnungslos?“ „Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun?“ „Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig nervös und angespannt?“ „Machten Sie sich im letzten Monat häufig über Dinge mehr Sorgen als andere Menschen?"

Bei Hinweisen auf vermehrte seelische Symptombelastung (Angst, Depression) und/oder spontane Angaben zu aktuellen schwerwiegenden psychosozialen Stressoren (z. B. Arbeitsplatz- und Familienkonflikte) wird eine fachpsychotherapeutische Untersuchung (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut) empfohlen.

Autor

Korrespondenzadresse
Prof. Dr. med. Winfried Häuser
Klinik für Innere Medizin 1 (Gastroenterologie, Hepatologie, Onkologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten, Psychosomatik)
Klinikum Saarbrücken gGmbH
Winterberg 1, 66119 Saarbrücken
whaeuser@klinikum-saarbruecken.de

1 Deutsche Schmerzgesellschaft. S3-Leitlinie „Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndrom“
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/145-004.html
2 Nicholas M, Vlaeyen JWS, Rief W et al. The IASP classification of chronic pain for ICD-11: chronic primary pain. Pain 2019;160:28-37.
3 Treede RD, Rief W, Barke A et al. Chronic pain as a symptom or a disease: the IASP Classification of Chronic Pain for the International Classification of Diseases (ICD-11). Pain.2019;160:19-27
4 Häuser W, Fitzcharles MA. Facts and myths pertaining to fibromyalgia. Dialogues Clin Neurosci 2018;20:53-6
5 Wolfe F, Smythe HA, Yunus MB et al. The American College of Rheumatology 1990 criteria for the classification of fibromyalgia. Arthritis & Rheumatism: Official Journal of the American College of Rheumatology 1990;33:160-172.
6 Wolfe F, Clauw D, Fitzcharles MA et al. The American College of Rheumatology Preliminary Diagnostic Criteria for Fibromyalgia and measurement of symptom severity. Arthritis Care Res 2010;62:600-610.
7 Wolfe F, Clauw D, Fitzcharles MA et al. Fibromyalgia criteria and severity scales for clinical and epidemiological studies: A modification of the acr preliminary diagnostic criteria for fibromyalgia. J Rheumatol 2011;38:1113-22.
8 Wolfe F, Clauw DJ, Fitzcharles MA et al. 2016 Revisions to the 2010/2011 fibromyalgia diagnostic criteria. Semin Arthritis Rheum 2016;46:319-329.
9 Arnold LM, Bennett RM, Crofford LJ et al. AAPT diagnostic criteria for fibromyalgia. J Pain 2018; 20:611-628.
10 Häuser W, Perrot S, Sommer C et al. Diagnostic confounders of chronic widespread pain: not always fibromyalgia. Pain Rep 2017;2:e598.

Lesen Sie hier auch den zweiten Teil: 

"Therapie des Fibromyalgiesyndroms"!

Teil 2