Möglichkeiten und Grenzen der Lymphchirurgie

L. Grünherz, S. Uyulmaz, N. Lindenblatt

Das Lymphödem ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, die erworben oder angeboren sein kann. Die erworbene Form ist oft Folge von Krebsbehandlungen, die eine Lymphadenektomie oder Radiotherapie einschließen. In der rekonstruktiven Lymphchirurgie stellen lymphovenöse Anastomosen und der mikrovaskuläre Lymphgewebetransfer vielversprechende therapeutische Optionen dar, um das Spannungsgefühl und den Extremitätenumfang zu verbessern, Infekte zu reduzieren und das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern. Des Weiteren können durch lymphovenöse Anastomosen Lymphgefäßverletzungen, zum Beispiel nach Gefäßzugang zur Leiste oder Verletzungen des Ductus thoracicus, einer gefürchteten Komplikation nach operativen Kopf-Hals-Engriffen, rekonstruiert werden.


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