vasomedQuiz 2/2019 - Kennen Sie dieses Krankheitsbild?

Ein 35-jähriger Mann stellt sich mit ambulant therapie­refraktären Rötungen und Ulzerationen an beiden Füßen vor.

Die Hautveränderungen haben vor circa neun Monaten begonnen und sind trotz diverser Therapieversuche mit Salben und Tabletten weiterhin progredient. Er beschreibt, dass es initial in Schüben zu dem Auftreten von lividen Erythemen mit Knötchen an den Füßen und Zehen gekommen ist. Im weiteren Verlauf haben sich äußerst schmerzhafte Nekrosen und Ulzerationen ausgebildet. Anamnestisch raucht er seit fast 20 Jahren zehn bis 20 Zigaretten pro Tag. Weitere relevante Vorerkrankungen bestehen nicht. Die absoluten arteriellen Verschlussdrücke sind ebenso wie der ermittelte ABI ohne pathologische Befunde.
J. Dissemond, Universitätsklinikum Essen, Klinik und Poli­klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Welche der vier Diagnosen ist die richtige?

a) Ulcus arteriosum             b) Thrombangiitis obliterans  
c) Necrobiosis lipoidica     d) Ulcus hypertonicum Martorell

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Stichwort „Quiz vasomed 2/2019“
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Das Leben lesen – Was das Blut über unsere Zukunft verrät
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Die Gewinner werden vom Verlag benachrichtigt. Die uns im Rahmen der Gewinnspielausrichtung zur Verfügung gestellten Angaben (Name, Anschrift, ggf. E-Mail-Adresse) nutzen wir ausschließlich zur Identifikation und Benachrichtigung der Gewinner. Ihre Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gemäß den gesetzlichen Vorgaben gelöscht und nicht für unvereinbarte Zwecke verwendet oder an unbeteiligte Dritte weitergegeben. Gewinne aus Verlosungen stellen grundsätzlich unvollkommene Verbindlichkeiten dar, der Rechtsweg ist folglich ausgeschlossen.

 


Auflösung des vasomedQuiz aus vasomed 1/2019

Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein Angiokeratoma circumscriptum naeviforme, wie es zum ersten Mal von Fabri 1915 beschrieben wurde. Es handelt sich dabei um eine kongenitale Gefäßmalformation der unteren Extremität. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Histologisch finden sich in der Regel dilatierte Kapillaren in der Haut, die bis ins subkutane Fettgewebe reichen können. Zusätzlich besteht eine Akanthose und Hyperkeratose der Haut in diesem Bereich. Dies korreliert klinisch gut mit den konfluierenden rötlich blauen flachen bis hyperkeratotischen Hautveränderungen, die zu Plaques zusammenfließen. In der Vene, wie auch im vorliegenden Fall, besteht keine venöse Angiodysplasie vom Typ Klippel-Trénaunay mit Längenwachstumsveränderungen, Naevus flammeus und dysplastischen oberflächlichen und/oder tiefen Venen. Das therapeutische Spektrum reicht von der Exzision in verrukösen Herden bis hin zur Lasertherapie.                                          

E. Rabe, Universitätsklinkum Bonn, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie