Abrechnungstipps
Hier finden Sie unsere neuesten Beiträge mit Tipps zur Abrechnung von GOÄ-, EBM- und IGeL-Leistungen. Nutzen Sie die Filterfunktion, um sich nur Abrechnungstipps für ein bestimmtes Fachgebiet anzeigen zu lassen.
Postbeamtenkrankenkasse: Faktor 1,9 bzw. 1,5 ist keine Pflicht
Es sind nicht viele Patientinnen und Patienten über die Postbeamtenkrankenkasse versichert, doch dass eine Rechnungsstellung mit den von der Versicherung vorgegebenen Erstattungshöchstgrenzen erwartet wird, ist ärgerlich. Fakt ist: Gegebenenfalls können diese Faktoren (1,9 bzw. 1,5) auch...
Die Krebsfrüherkennung nach GOÄ und „GOÄneu“ abrechnen
Die Nr. 28 GOÄ für die männliche Krebsvorsorge ist inhaltlich an die Krebsfrüherkennungs-Richtlinie von 1995 angelehnt. Die Abrechnung richtet sich jedoch einzig nach den GOÄ-Bestimmungen.
Zystoskopien nach GOÄ und „GOÄneu“ abrechnen
Waren Harnröhren- und Blasenspiegelungen in der „alten“ GOÄ eine überschaubare Abrechnungsangelegenheit, kennt die „GOÄneu“ deutlich mehr Abrechnungspositionen. Eine Übersicht.
Attest, Bescheinigung und Co.: Wer bestellt, bezahlt
Zur täglichen Routine in einer Arztpraxis gehört das Ausstellen von Bescheinigungen, Attesten, ärztlichen Stellungnahmen. Die Abrechnung nach den Nummern 70, 75, 80 und 85 führt dabei häufiger zu Reklamationen seitens Patienten und Kostenträgern als vermutet. Etwa darüber, wer die Leistung zu...
297, 298 oder 1105 – die Feinheiten bei Abstrichen
Abstriche kommen in jeder gynäkologischen Praxis vor, aber die Abrechnung ist manchmal diffiziler als gedacht. So stellt sich z.B. die Frage: Lassen sich bei mehreren Abstrichentnahmen diese immer auch einzeln abrechnen?
GOÄ: Besonderheiten der Sonografieabrechnung
Ein Sonografiegerät gehört heutzutage in Deutschland zur Standardausrüstung einer Hausarztpraxis. Eine ausreichende Auslastung des Geräts ist auch ein Baustein zur wirtschaftlich erfolgreichen Praxisführung. Die GOÄ – insbesondere im Paragrafenwerk und den Präambeln – setzt dabei ein beachtenswertes...
GOÄ-Ziffern für chronische und alte Wunden
Das Versorgen von Schnitt-, Schürf- oder Platzwunden gehört fast zum täglichen Aufgabenrepertoire in einer Hausarztpraxis. Teil 1 unserer Wundversorgungsminiserie drehte sich vor allem um die abrechnungstechnische Unterscheidung großer und kleiner bzw. um die sauberer und verunreinigter Wunden. In...
(Oft zu) selten berechnet: Konsil nach Nr. 60 GOÄ
In Abrechnungsstatistiken von Hausärzten fällt auf, dass die Nr. 60 GOÄ sehr unterschiedlich häufig berechnet wird. Dabei stellt das Konsil relativ geringe Anforderungen an die Berechenbarkeit und sollte in der Abrechnung nicht vergessen werden.
Was die Änderung der Bundesärzteordnung vorsieht
In der Diskussion um die „GOÄneu“ wird oft übersehen, dass auch die Bundesärzteordnung (BÄO) geändert werden soll. Dabei greifen die dort vorgesehenen Änderungen tief in die ärztliche Berufsausübung ein. Nachfolgend eine Übersicht über markante Punkte.
Neurologische Untersuchung in der „GOÄneu“ abrechnen
Im Unterschied zu der aktuell gültigen GOÄ ist die neurologische Untersuchung (Nr. 800/2,3-fach: 26,14 €) in der Fassung der „GOÄneu“ hinsichtlich ihres Umfangs deutlich differenzierter abgebildet. Ist eine Differenzierung bezüglich des Umfangs und der Komplexität der Untersuchung in der aktuell...
Erschwerniszulagen in der „GOÄneu“ abrechnen
Mit dem Entwurf der „GOÄneu“ wurde den Ärzten die Möglichkeit genommen, ihr Honorar durch einen variablen Steigerungsfaktor dem Schwierigkeitsgrad der Leistungserbringung anzupassen. Alternativ wurden jedoch in fast jedem Abschnitt der „GOÄneu“ textidentisch sogenannte Erschwerniszuschläge...
Zeitbezogene GOÄ-Vorgaben richtig lesen
Die GOÄ kennt verschiedenste Leistungszeiträume und -häufigkeiten, für die abgerechnet werden darf. Ärztinnen und Ärzten, die die zeitlichen Bestimmungen zur Berechenbarkeit missinterpretieren, könnten Honorar einbüßen.
Die Ziffern 29 und 8 – und die Ganzkörperhürde
Eine in der Dermatologie rund um die Abrechnung am häufigsten gestellte Frage dreht sich um die Ansatzmöglichkeit der Ziffern 29 und 8. Für Hautärzte eine mitunter knifflige Angelegenheit. Denn in beiden Fällen geht es um die Erhebung des Ganzkörperstatus eines Patienten.
Rosazea behandeln und gegenüber Privatpatienten richtig abrechnen
Von der Beratung per Video über verschiedene Behandlungsmethoden bis hin zu psychologischen Gesprächen – überall gilt es, die abrechenbaren Positionen der GOÄ bestmöglich zu nutzen.
Ziffern für große, kleine, frische und alte Wunden
Das Versorgen von Schnitt-, Schürf- oder Platzwunden gehört fast zum täglichen Aufgabenrepertoire in einer Hausarztpraxis. Dabei sind Wunden nicht gleich Wunden, manche sind frisch, andere bereits älter oder sogar chronisch. Manche sind klein, andere groß. Damit Ärztinnen und Ärzte kein Geld...
Proktologische Untersuchungen in der Gynäkologie abrechnen
In Deutschland plagt sich jeder zweite Erwachsene mit proktologischen Problemen. Frauenärztinnen und -ärzte sind in solchen Fällen nicht die klassischen Ansprechpersonen. Aber es kommt vor. Wir zeigen, mit welchen Ziffern dann was abgerechnet werden kann.
Wie Sie Widersprüchen zum höheren Faktor vorbeugen
Aus Sorge um das Arzt-Patientenverhältnis und möglichen Zusatzaufwand sind manche Frauenärztinnen und -ärzte beim Ansatz höherer Faktoren zurückhaltender als nötig. Grund dafür sind meist Erfahrungen mit Nachfragen von Patientinnen, deren Kostenträger die in der Rechnung angegebene Begründung nicht...
Bericht oder Gutachten? Unterschiede der Nrn. 70, 75, 80 und 85 GOÄ
Urologinnen und Urologen stellen Atteste und Bescheinigungen aus, schreiben Berichte und erstellen Gutachten. Wie werden diese in der GOÄ abgebildet? Welche Voraussetzungen sind für die Abrechnung der einzelnen Nummern nötig?
Psychosomatische Grundversorgung leistungsgerecht abrechnen
Alle Ärztinnen und Ärzte – egal welcher Fachrichtung – dürfen bei Privatpatientinnen die psychosomatische Grundversorgung abrechnen. Im Vergleich zum EBM müssen hier keine besonderen Qualifikationen vorliegen. Welche Ziffern zum Einsatz kommen können.
Wie mit der GOP 03110 umzugehen ist
Ab dem 1. Juli 2026 ist die neue Versorgungspauschale 03100 gültig und damit auch die Zuschlagsposition 03110. Was beinhaltet diese genau? Wie und wann ist sie abzurechnen? Und: Was heißt eigentlich „intensiver Betreuungsbedarf“?
GOÄ 29: Gesundheitsuntersuchung bei Privatpatienten
Nicht auf alles, was im Rahmen von Gesundheitsuntersuchungen gemacht wird, haben die Patientinnen und Patienten auch einen Anspruch auf Erstattung.
Sozialtarife in der privaten Krankenversicherung
Von Standard- bis Notlagentarif – Die Sozialtarife werfen in der Abrechnung immer wieder Fragen auf. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass kein Patient freiwillig in einem dieser Tarife versichert ist. Vielmehr ist die Einstufung in der Regel eine Folge finanzieller Notlagen.
Einwandfrei dokumentieren in der Praxis
Bei stetig steigenden Versicherungsprämien wird – sehr zum Leidwesen von Patienten- sowie Ärzteschaft – immer weniger erstattet und umso mehr beanstandet.
Klinische Untersuchungen (Nrn. 5, 7 und 800)
Die Nrn. 7 und 5 GOÄ sind in der orthopädischen Praxis besonders häufig berechnete Leistungen. In etwa einem Viertel der Fälle kommt auch die Nr. 800 zum Ansatz.
Das Nebeneinander von Nr. 4 und Nr. 1
Bei der Nr. 4 GOÄ neigen Ärztinnen und Ärzte, Versicherungen und auch die Bundesregierung als Normgeber zu unterschiedlichen Interpretationen. Wann die Nr. 4 neben Nr. 1 abgerechnet werden kann – und in welchen Konstellationen nicht.
Einwandfrei dokumentieren in der Praxis
Bei stetig steigenden Versicherungsprämien wird – sehr zum Leidwesen von Patienten- sowie Ärzteschaft – immer weniger erstattet und umso mehr beanstandet.
GOÄ- und IGeL-Rechnungen korrekt stellen
Damit die erbrachten ärztlichen Leistungen auch bezahlt werden und das Honorar nicht durch eine falsche Rechnungsstellung verlorengeht, werden im Folgenden die grundlegenden Vorgaben für eine korrekte Rechnungsstellung erläutert. Diese stellt zudem sicher, dass die ärztliche Rechnung auch...
Psychometrische Testverfahren (Nrn. 855, 856 und 857)
Psychometrische Testverfahren und ihre Abrechnung in der Neurologie (GOÄ): Die unter den Nrn. 855, 856 und 857 angeführten Verfahren sind durch die Vereinbarung der Bundesärztekammer (BÄK) mit Kostenträgern ergänzt worden. Eine Übersicht.
Einwandfrei dokumentieren in der Praxis
Bei stetig steigenden Versicherungsprämien wird – sehr zum Leidwesen von Patienten- sowie Ärzteschaft – immer weniger erstattet und umso mehr beanstandet.
Screening auf Hautkrebs im Entwurf der neuen GOÄ
Der Entwurf von Bundesärztekammer (BÄK) und Kostenträgern zur „GOÄneu“ ist bei der BÄK im Internet einsehbar. Häufig wird dazu gefragt, ob das Hautkrebs-Screening (HKS) abgewertet werden soll. Nachfolgend eine Übersicht über die vorgesehenen Regelungen.
Das Nebeneinander von Nr. 4 und Nr. 1
Bei der Nr. 4 GOÄ neigen Ärztinnen und Ärzte, Versicherungen und auch die Bundesregierung als Normgeber zu unterschiedlichen Interpretationen. Wann die Nr. 4 neben Nr. 1 abgerechnet werden kann – und in welchen Konstellationen nicht.
„GOÄneu“-Entwurf und BÄO ähnlich zum GKV-Bereich
Mit dem Entwurf der „GOÄneu“ soll auch die Bundesärzteordnung (BÄO) geändert werden. Insbesondere soll eine „Gemeinsame Kommission“ („GeKo“) Inhalte der GOÄ und die Honorare steuern.
ICD-10-Codes: Plausibilität mit Behandlungen und Verordnungen
In den Abrechnungsunterlagen müssen die angegebenen ICD-10-Codes schlüssig zu den erbrachten Behandlungen, den abgerechneten Gebührenordnungspositionen (GOP) und den Verordnungen dokumentiert werden. Werden bei Plausibilitätsprüfungen Diskrepanzen festgestellt, kann dies zu unangenehmen...
Sozialtarife in der privaten Krankenversicherung
Die genannten Tarife werfen in der Abrechnung immer wieder Fragen auf. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass kein Patient freiwillig in einem dieser Tarife versichert ist. Vielmehr ist die Einstufung in der Regel eine Folge finanzieller Notlagen.
Neue Versorgungspauschale ab 1. Juli
Seit dem 11. März 2026 gelten mit der GOP 03100 und der Zuschlagsposition 03110 neue Abrechnungsregeln für ausgewählte chronisch erkrankte Patientinnen und Patienten.
Was Sie abrechnungstechnisch zur Praxisvertretung beachten sollten
Viele Ärztinnen und Ärzte organisieren für Urlaubszeiten eine Praxisvertretung durch benachbarte Kolleginnen und Kollegen, in der Regel aus demselben Fachgebiet. Dabei stellt sich regelmäßig die Frage, ob die vertretende Kollegin bzw. der Kollege die Leistungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs...
Untersuchungen im Entwurf der neuen GOÄ
Nach den allgemeinen Beratungen (vgl. Ausgabe 1/2026) stellen wir die im Entwurf der neuen GOÄ vorgesehenen Untersuchungen vor.
Auslagenersatz nach § 10 der GOÄ
Immer wieder stellt sich in Praxen bei der Abrechnung die Frage: Welche Kosten für Verbrauchsmaterialien, Medikamente u. ä. sind von der Praxis zu tragen – welche können der Patientin bzw. dem Patienten berechnet werden? Wir wollen versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und Ihnen die...
Einwandfrei dokumentieren in der Praxis
Bei stetig steigenden Versicherungsprämien wird – sehr zum Leidwesen von Patienten- sowie Ärzteschaft – immer weniger erstattet und umso mehr beanstandet.
Impfungen abrechnen in der Gynäkologie
Die Schutzimpfungs-Richtlinie (SI-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die seit 2007 den Leistungsanspruch von GKV-Versicherten auf Schutzimpfungen regelt (§ 11 SI-RL), wurde am 15. Juni 2020 dahingehend geändert, dass ab diesem Zeitpunkt alle „Fachärzte Schutzimpfungen unabhängig von den...
"GOÄneu": Allgemeine Untersuchungen und Früherkennung in der Gynäkologie
Nach den allgemeinen Beratungen (vgl. Ausgabe 1/2026) stellen wir die im Entwurf der neuen GOÄ vorgesehenen Untersuchungen vor.
Einwandfrei dokumentieren in der Praxis
Bei stetig steigenden Versicherungsprämien wird – sehr zum Leidwesen von Patienten- sowie Ärzteschaft – immer weniger erstattet und umso mehr beanstandet.
EBM-Abrechnung für präoperative Diagnostik
Der anhaltende Trend zu ambulanten Operationen hat sich in der Medizin seit Jahren durchgesetzt. Auch wenn Hausärztinnen und Hausärzte nur in seltenen Fällen diese Operationen selbst durchführen, können sie dennoch von der Entwicklung profitieren. Denn: Sie allein können die präoperativen...
Fragen und Antworten zur „GOÄneu“
Der Entwurf von Bundesärztekammer (BÄK) und Kostenträgern zur „GOÄneu“ ist im Internet einsehbar. Prompt gibt es die ersten Fragen dazu.
Widersprüchen zum höheren Faktor vorbeugen
Manche Nervenärztinnen und Nervenärzte sind beim Ansatz höherer Faktoren zurückhaltender als notwendig.
Osteodensitometrie
Nach Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind ca. 24 % der Frauen in Deutschland von einer Osteoporose betroffen, dreimal so häufig wie Männer. Für eine Therapieentscheidung, aber auch als Therapiekontrolle ist neben anderen Untersuchungen (u. a. Röntgen- und...
Hinweise zum Paragrafenteil im Entwurf zur „GOÄneu“
In der vorigen Ausgabe hatten wir dargestellt, was der Entwurf zur neuen GOÄ zum Steigerungsfaktor und dessen teilweisen Ersatz durch Zuschläge vorsieht. Wir weisen auf weitere geplante Änderungen der GOÄ-Paragrafen hin.
3 Fragen und Antworten zur „GOÄneu“
Der Entwurf von Bundesärztekammer (BÄK) und Kostenträgern zur „GOÄneu“ ist nun im Internet einsehbar. Prompt gibt es die ersten Fragen dazu, die wir im Folgenden beantworten.
Hinweise zum Hautarztverfahren
Hautkrankheiten machten im Jahr 2023 mit knapp 23.000 Fällen ca. 15,7 % der Anzeigen wegen eines Verdachts auf eine Berufskrankheit (BK) aus; davon wurden letztlich 24,3 % berufsgenossenschaftlich anerkannt.
Persönlich und vollständig – Worauf es bei der Behandlung ankommt
Gemäß Nr. 2.1 der Allgemeinen Bestimmungen (AB) des EBM ist „eine Gebührenordnungsposition nur berechnungsfähig, wenn der Leistungsinhalt vollständig erbracht worden ist.“ Diese Aussage klingt zunächst banal, beinhaltet aber einige Tücken und Inhalte, die berücksichtigt werden müssen.
Verordnungs- und Behandlungsweise vergleichen
Dermatologinnen und Dermatologen werden regelmäßig mit dem Durchschnitt ihrer Fachgruppe verglichen. Werden Verordnungen oder Behandlungen als überdurchschnittlich bewertet, drohen Regresse.
Verordnungs- und Behandlungsweise vergleichen
Fachärztinnen und Fachärzte der Nervenheilkunde sowie Neurologie und Psychiatrie werden regelmäßig mit dem Durchschnitt ihrer Fachgruppe verglichen. Werden Verordnungen oder Behandlungen als überdurchschnittlich bewertet, drohen Regresse.
Verordnungs- und Behandlungsweise vergleichen
Fachärztinnen und Fachärzte für Orthopädie werden regelmäßig mit dem Durchschnitt ihrer Fachgruppe verglichen. Werden Verordnungen oder Behandlungen als überdurchschnittlich bewertet, drohen Regresse.
Verordnungs- und Behandlungsweise mit dem Fachgruppen-Durchschnitt vergleichen
Vertragsärztinnen und Vertragsärzte werden regelmäßig mit dem Durchschnitt ihrer Fachgruppe verglichen. Werden Verordnungen oder Behandlungen als überdurchschnittlich bewertet, drohen Regresse.
Vier Ausschluss-Regelungen
Seit Einführung der amtlichen Gebührenordnungen gibt es sie: gegenseitige Berechnungsausschlüsse von Gebührenordnungspositionen (GOP) im EBM. Durch zahlreiche Neufassungen und Änderungen des EBM sind diese Ausschlüsse jedoch zunehmend komplexer geworden. Formulierungen wie „nicht neben“ oder...
Alarmsymptom „roter Urin“ - Urinuntersuchungen richtig abrechnen
Noch lange nicht jeder Patient sucht sofort den Hausarzt auf, wenn die Blase zwickt. Anders ist die Situation oftmals, wenn sich der Urin rot verfärbt: Dann ist in den meisten Fällen zunächst der Hausarzt gefragt.
Diagnose und Behandlung sichtbarer Gefäßerkrankungen
Wenn Hautärzte gegenüber Selbstzahlern Leistungen aus der Gefäßmedizin abrechnen, sind sie an die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gebunden. Die korrekte Honorarabrechnung wird seitens der Patienten und der Kostenträger, gerade mit Blick auf die längst veraltete „GOÄ ‘96“, oft als...
Behandlungspflicht
Die Vergütung vertragsärztlicher Leistungen ist nach wie vor quartalsbezogen begrenzt. Es ist nachvollziehbar, dass bei Erreichen der Vergütungsobergrenzen wenig Neigung besteht, Neupatienten anzunehmen bzw. zu behandeln. Grundsätzlich besteht aber Behandlungspflicht.
„IGeLn“ im Praxisteam
Ohne Engagement der medizinischen Fachangestellten (MFA) ist das Angebot von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Regel nicht so erfolgreich wie unter deren Einbeziehung. Das sollte die Ärztin bzw. der Arzt planmäßig berücksichtigen und nicht als selbstverständlich voraussetzen.
Die genetische Beratung in der frauenärztlichen Praxis
Das Gendiagnostikgesetz (GenDG) unterscheidet zwischen einer diagnostischen genetischen Untersuchung und Beratung (zur Abklärung einer klinisch bestehenden Erkrankung bzw. zur Bestätigung einer Verdachtsdiagnose) und einer prädiktiven genetischen Untersuchung und Beratung (einer nicht erkrankten...
Wesentliche Änderungen im Paragrafenteil der neuen GOÄ
In der vorigen Ausgabe hatten wir dargestellt, was die neue GOÄ zum Steigerungsfaktor und dessen Ersatz durch Zuschläge vorsieht. Wir stellen weitere Änderungen der GOÄ-Paragrafen vor.
Abrechnung rund um die interstitielle Low-Dose-Rate-Brachytherapie der Prostata mittels Seeds (PSI)
Die interstitielle Low-Dose-Rate-Brachytherapie der Prostata mittels Seeds (PSI) ist eine Therapieoption beim lokal begrenzten Prostata-Karzinom der Niedrigrisikogruppe. Sie ist seit Juli 2021 zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abrechenbar. Im Jahr 2005 hat die Bundesärztekammer...
Beratungen in der „GOÄneu“ für Urologen
Mit der „GOÄneu“ sollen Beratungen erheblich besser honoriert werden als jetzt. Was Urologinnen und Urologen wissen sollten.
Vorhaltepauschale und Entbudgetierung
Zwar sagt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), dass die Änderungen der Vorhaltepauschale zu Jahresbeginn 2026 nur wenig Auswirkungen haben werden, doch sollte sich jeder Hausarzt mit dieser Problematik beschäftigen.
Allgemeine Untersuchungen in der „GOÄneu“
Wir stellen die in der neuen GOÄ anstelle der Nrn. 5 bis 11 GOÄ vorgesehenen Untersuchungen vor.
Weitere Paragrafen aus der neuen GOÄ für Dermatologen
Nach dem § 5 (Steigerungsfaktor) im Wirtschaftsmagazin für die hautärztliche Praxis Ausgabe 4/2025, stellen wir hier weitere Regelungen aus dem Paragrafenteil der neuen GOÄ vor.
Hinweise zur Abrechnung der Kryotherapie
Der Beitrag gibt einen Überblick zur Abrechnung der Kryotherapie in der Dermatologie. Im Fokus stehen u. a. die EBM-Ziffern 10340 und 10341 sowie die GOÄ-Positionen 740 und 698. Ergänzt wird dies durch klare Vorgaben zu Steigerungsmöglichkeiten und Sachkosten.
Was der Paragrafenteil der neuen GOÄ noch für Neurologen vorsieht
Nach den Informationen zum Steigerungsfaktor in der letzten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins für die nervenärztliche Praxis stellen wir weitere, für niedergelassene Nervenärztinnen und Nervenärzte relevante, wesentliche Änderungen gegenüber der derzeit gültigen GOÄ vor.
Was zum Steigerungsfaktor in der neuen GOÄ für Orthopäden vorgesehen ist
In der neuen GOÄ soll (fast) nur noch mit Festbeträgen abgerechnet werden können.
Behandlungsfall und andere Fälle in der Neurologie
Wie ist der Behandlungsfall und der Krankheitsfall definiert? Was sind die Unterschiede zwischen EBM, GOÄ und UV-GOÄ? Worauf sollten Neurologen achten?
Behandlungsfall und andere Fälle
Wie ist der Behandlungsfall und der Krankheitsfall definiert? Was sind die Unterschiede zwischen EBM, GOÄ und UV-GOÄ? Worauf ist zu achten?
Telefonate berechnen
Telefongespräche belasten den Praxisalltag, besonders wenn Anrufer unbedingt die Ärztin oder den Arzt sprechen möchten. Nach dem EBM gibt es dafür nur begrenzte Abrechnungsoptionen. Welche Konstellationen Sie abrechnen können.
Wie reagiere ich auf einen Prüfantrag der KV?
Der Begriff „Wirtschaftlichkeitsprüfung“ hebt bei vielen Vertragsärztinnen und Vertragsärzten im Falle der Ankündigung spontan die Herzfrequenz. Was ist in einem solchen Fall zu tun und welche Maßnahmen können Sie proaktiv ergreifen?
ICD-10-Code U69.10
Nach kosmetischen Eingriffen können Nachbehandlungen erforderlich werden. Somit stellt sich die Frage, ob Nachbehandlungen, die nach der GOÄ als Selbstzahlerleistungen (IGeL) abgerechnet wurden, nach dem EBM zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abzurechnen sind oder ob diese...
Analog-Nrn., Auslagen und Rechnungsstellung in der „GOÄneu“
Wir stellen weitere Regelungen aus dem Paragrafenteil der „GOÄneu“ vor.
Alle erbrachten Leistungen abrechnen?
In Anbetracht von Vergütungsobergrenzen & Co haben Dermatologinnen und Dermatologen trotzdem die Pflicht, alle erbrachten Leistungen abzurechnen – was für Konsequenzen eine Nicht-Abrechnung haben kann, lesen Sie hier.
Individuelle Gesundheitsleistungen sind dezidiert definiert
Das Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen wird von den Krankenkassen und bestimmten politischen Kreisen äußerst kritisch gesehen. Auch deswegen ist es wichtig, sich strikt an bestimmte Vorgaben bei der Erbringung und Liquidation von IGeL zu halten.
Ekzeme in der GOÄ
Die Gebührenordnung für Ärzte sieht für den gesamten dermatologischen Bereich nur die wenigen GOÄ-Positionen zwischen den Nrn. 740 und 760 vor. Deshalb ist es notwendig, für die Diagnostik und Therapie von Ekzemen auf Leistungen aus dem gesamten Spektrum der GOÄ zurückzugreifen.
Wie reagiere ich auf einen Prüfantrag der KV?
Der Begriff „Wirtschaftlichkeitsprüfung“ hebt bei vielen Vertragsärztinnen und Vertragsärzten im Falle der Ankündigung spontan die Herzfrequenz. Was ist in einem solchen Fall zu tun und welche Maßnahmen können Sie proaktiv ergreifen?
Voraussetzungen für die Berechnung der Bereitschaftspauschale 01435 beachten
Seit einigen Jahren wird von den KVen eine stetige Zunahme der Abrechnungshäufigkeit der Gebührenordnungsposition (GOP) 01435 beobachtet. Folge: Bei Abrechnungsprüfungen wird die GOP 01435 in den Prüfungsmodus einbezogen. Dabei wird immer wieder festgestellt, dass die Voraussetzungen zur Abrechnung...
Höherer Faktor zu den Nrn. 1 und 5 GOÄ
Die Nrn. 1 und 5 werden häufig berechnet. Deshalb lohnt es, Möglichkeiten der Steigerung zu kennen.
Was bei Überweisungen für Auftragsleistungen zu beachten ist
Bei Patientinnen, die mit einer Überweisung zur Durchführung von Auftragsleistungen kommen, ist es offensichtlich weit verbreitet, die erbrachten Leistungen als Mit- oder Weiterbehandlung abzurechnen.
Wie soll das mit dem Faktor werden?
Die am häufigsten gestellte Frage zur neuen GOÄ, ist die nach der Abschaffung des Steigerungsfaktors
Sind alle obligaten Leistungsinhalte vollständig erbracht?
Ungeachtet des Vergütungssystems muss der Leistungsinhalt jeder Abrechnungsziffer vollständig erfolgen. Es sei denn, die Leistung kann aus bestimmten Gründen nicht vollendet werden
Weitere Paragrafen in der neuen GOÄ
Wir stellen weitere Regelungen aus dem Paragrafenteil der „GOÄneu“ und zur Bundesärzteordnung (BÄO) vor.
Wie reagiere ich auf einen Prüfantrag der KV?
Der Begriff „Wirtschaftlichkeitsprüfung“ hebt bei vielen Vertragsärztinnen und Vertragsärzten im Falle der Ankündigung spontan die Herzfrequenz. Was ist in einem solchen Fall zu tun und welche Maßnahmen können Sie proaktiv ergreifen?
Aktuelle Portokostenregelung
Was ist beim Versand bzw. Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen in der Hausarzt-Praxis zu beachten?
Die Paragrafen in der „GOÄneu“
Nach Beratungsleistungen und dem Paragrafen 5 stellen wir weitere Regelungen aus den Paragrafen der „GOÄneu“ vor.
Details der Leistungsbeschreibungen beachten!
In den EBM Leistungsbeschreibungen der Gebührenordnungspositionen (GOP) des Kapitels 3 des EBM (Hausärztlicher Versorgungsbereich) und in anderen für Hausärztinnen und Hausärzte relevanten Kapiteln des EBM sind Vorgaben für die Abrechnung festgeschrieben, deren korrekte Auslegung häufig nicht...
Wann ist ein Widerspruch gegen den KV-Bescheid möglich bzw. sinnvoll?
Erhalten Vertragsärztinnen und Vertragsärzte ein Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mit Ankündigung einer Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Behandlungs- oder Verordnungsweise, besteht verbreitet Ratlosigkeit, wie und ob reagiert werden soll. Zumeist wird dann direkt eine Anwaltskanzlei...
KV-Bescheide: Widerspruch einlegen?
Erhält eine Vertragsärztin oder ein Vertragsarzt von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) eine Mitteilung über einen Regress oder die Ankündigung einer Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Behandlungs- oder Verordnungsweise, besteht verbreitet Ratlosigkeit.
Telekonsil abrechnen
Das Telekonsil ist im EBM die einzige Möglichkeit, ein Konsil zwischen zwei Ärzten abrechnen zu können. Alle anderen konsiliarischen Erörterungen sind laut Anhang 1 EBM Teil der Grundpauschalen und nicht gesondert berechenbar.
Psychosomatische Grundversorgung
Die Haut ist der Spiegel der Seele. Bei etwa 30 % aller Hauterkrankungen sollen psychosomatische Zusammenhänge bestehen1, sei es die Auswirkung auf die Ausprägung der Erkrankung oder dass die Hauterkrankung zu psychischen Problemen führt.
Zeitgewinn durch Delegation von Leistungen
Aus der Delegation von Leistungen kann mehr Freiraum resultieren. In Arztpraxen sollte ein Schema festgelegt werden, welche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter welche Leistungen bei der Patientenbehandlung durchführen können.
(Fast) kein Steigerungsfaktor mehr in der „GOÄneu“
Bei den Fragen zur neuen GOÄ steht die nach der Zukunft des Steigerungsfaktors im Vordergrund.
Konsile abrechnen
Konsile kommen mehr oder weniger in jeder Praxis vor. Aber werden sie immer, und wenn ja, auch korrekt abgerechnet?
Modus der Arzt-Patienten-Kontakte der Orthopädiepauschalen
Das orthopädische Fachkapitel des EBM (Kapitel 18) umfasst sieben Quartalspauschalen, die je Patientin/Patient und Quartal nur einmal berechnungsfähig sind. Fünf dieser Quartalspauschalen setzen eine Mindestanzahl an Arzt-Patienten-Kontakten (APK) voraus.
Nr. 800 GOÄ: Eingehende neurologische Untersuchung
Die Berechnung der Nr. 800 GOÄ durch Orthopädinnen und Orthopäden wird von manchen Kostenträgern in vielen Fällen abgelehnt. Wenn das begründet wird, dann meist mit falschen Argumenten.
Abrechnung von Konsilen
Konsile kommen mehr oder weniger in jeder Praxis vor. Aber werden sie immer, und wenn ja, auch korrekt abgerechnet?
ICD-10-Codes: Plausibilität mit Behandlungen und Verordnungen
In den Abrechnungsunterlagen müssen die angegebenen ICD-10-Codes schlüssig zu den erbrachten Behandlungen, den abgerechneten Gebührenordnungspositionen (GOP) und den Verordnungen dokumentiert werden. Werden bei Plausibilitätsprüfungen Diskrepanzen festgestellt, kann dies zu unangenehmen...
Neue Vorhaltepauschale für Hausärzte 2026
Bei der neuen Vorhaltepauschale für Hausarztpraxen, beschlossen durch den Bewertungsausschuss am 19. August 2025 und gültig ab dem 1. Januar 2026, gilt eine Dreiteilung.
B-Bild-Sonografien abrechnen
Zur Abrechnung von B-Bild-Sonografien wird häufig nach Möglichkeiten zum Ansatz eines höheren Steigerungsfaktors gefragt.
Aktuelle Portokostenregelung in der kinderärztlichen Praxis
Was ist beim Versand bzw. Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen in der kinder- und jugendärztlichen Praxis zu beachten?
Was tun bei überschrittenem Zeitprofil in der kinderärztlichen Praxis?
Bei der Erbringung und Abrechnung ärztlicher Leistungen wird oft außer Acht gelassen, dass für fast jede Leistung ein Zeitkontingent festgelegt ist. Dies kann besonders für Praxen mit hohen Fallzahlen zu Problemen führen.
Wie soll das mit dem Faktor in einer neuen GOÄ werden?
Bei Fragen zum Entwurf von Bundesärztekammer (BÄK) und Private Krankenversicherung Verband (PKV) zur „GOÄneu“ stehen die nach dem Faktor im Vordergrund. Kinderärztinnen und Kinderärzte sollen von sogenannten „Erschwerniszuschlägen“ besonders profitieren.
Kleinchirurgische Eingriffe in der Urologie dokumentieren
In urologischen Praxen werden kleinchirurgische Eingriffe mit den Gebührenordnungspositionen (GOP) 02300 bis 02302 und 26350 bis 26352 abgerechnet. Wegen mangelhafter Dokumentation bei Abrechnung dieser GOP kommt es immer wieder zu Beanstandungen.
Aktuelle Portokostenregelung in der urologischen Praxis
Was ist beim Versand bzw. Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen in der urologischen Praxis zu beachten?
Die Paragrafen in der „GOÄneu“
Nach der Vorstellung des § 5 im Entwurf der Bundesärztekammer (BÄK) zur „GOÄneu“ setzen wir die Serie mit Hinweisen zu anderen Paragrafen fort.
Aktuelle Portokostenregelung in der frauenärztlichen Praxis
Was ist beim Versand bzw. Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen in der Gynäkologie-Praxis zu beachten?
Kleinchirurgische Eingriffe detailliert dokumentieren
In frauenärztlichen Praxen werden kleinchirurgische Eingriffe mit den Gebührenordnungspositionen (GOP) 02300 bis 02302 abgerechnet.
Abdingungsvereinbarung nach § 2 in der frauenärztlichen Praxis
Mit einer Abdingungsvereinbarung lassen sich rechtssicher Faktoren oberhalb des 3,5-fachen Faktors vereinbaren.
Fakten zum Faktor in der neuen GOÄ
Hausärztinnen und Hausärzte fragen sich zur neuen GOÄ häufig, ob dort tatsächlich keine Faktorsteigerung mehr vorgesehen ist.
Bericht oder Gutachten? Ein Blick auf die Unterschiede
Wie werden Bescheinigungen, Berichte und Gutachten in der GOÄ abgebildet? Welche Voraussetzungen müssen für die Abrechnung der Nrn. 70, 75, 80 und 85 GOÄ erfüllt sein?
Zeitgewinn für den Arzt durch Delegation von Leistungen
Aus der Delegation von Leistungen kann mehr Freiraum für den Arzt/die Ärztin resultieren. In den Praxen sollte ein Schema festgelegt werden, welche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter welche Leistungen durchführen können.
Nach kosmetischem Eingriff Code U69.10 nicht vergessen
In der Regel sind nach kosmetischen Eingriffen Nachbehandlungen notwendig. Die zentrale Frage lautet: Können diese Nachbehandlungen, wenn sie im Rahmen des EBM abgerechnet werden, zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfolgen, wenn es sich um Leistungen handelt, die ursprünglich als...
Photodynamische Therapie analog abrechnen
Die photodynamische Diagnostik und Therapie muss in der GOÄ analog berechnet werden. Empfehlungen der Bundesärztekammer bilden dafür die Grundlage.
Alle erbrachten Leistungen abrechnen?
Seit es Gebührenordnungen für die Abrechnung ärztlicher Leistungen gibt, existieren auch Vergütungsobergrenzen, so schon in der von Kaiser Friedrich Wilhelm im Jahr 1815 erlassenen Taxe für Medizinalpersonen.
Der Geltungsbereich der GOÄ
Ärztliche Leistungen bei Privatpatientinnen und -patienten und Selbstzahlenden müssen unabhängig vom Vertragspartner nach der GOÄ berechnet werden.
Bericht oder Gutachten? Ein Blick auf die Unterschiede
Wie werden Bescheinigungen, Berichte und Gutachten in der GOÄ abgebildet? Welche Voraussetzungen müssen für die Abrechnung der Nrn. 70, 75, 80 und 85 erfüllt sein?
Orthopädie: Widerspruch bei KV-Bescheiden einlegen?
Kündigt eine Kassenärztliche Vereinigung (KV) eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit, der Behandlungs- oder Verordnungsweise an, besteht verbreitet Ratlosigkeit, wie und ob reagiert werden soll.
Orthopädie: Begründung für den höheren Faktor
Für eine durchsetzbare Steigerung von Leistungen sind der § 5 (Kriterien für die Höhe des Faktors) und 12 (Fassung der Begründung) der GOÄ zu beachten.
Bericht oder Gutachten? Ein Blick auf die Unterschiede
Wie werden Bescheinigungen, Berichte und Gutachten in der GOÄ abgebildet? Welche Voraussetzungen müssen für die Abrechnung der Nrn. 70, 75, 80 und 85 erfüllt sein?
Bericht oder Gutachten? Ein Blick auf die Unterschiede
Wie werden Bescheinigungen, Berichte und Gutachten in der GOÄ abgebildet? Welche Voraussetzungen müssen für die Abrechnung der Nrn. 70, 75, 80 und 85 erfüllt sein?
Lange Aufbewahrungsfristen bei der Dokumentation
Für die Aufbewahrung von Dokumentationen über erbrachte und abgerechnete ärztliche Leistungen gelten festgelegte Aufbewahrungsfristen. Kommt es nach der Behandlung von Patientinnen und Patienten, u. U. mit erheblicher Zeitverzögerung, zu juristischen Auseinandersetzungen, muss nachgewiesen werden...
Was auf dem Praxisschild der Hausarztpraxis angegeben werden darf
Immer wieder kommt es zu Abmahnungen, weil auf Praxisschildern unzulässige Angaben zu bestimmten Spezialsprechstunden angegeben werden. Welche Angaben dürfen auf dem Praxisschild bekanntgegeben werden?
Wirtschaftlichkeitsbonus – Update für Hausärzte zum 1. Juli 2025
Nachdem zum 1. Januar 2025 viele Laborparameter im EBM neu justiert worden sind, wurden weiter zum 1. Juli 2025 die Fallwerte für alle Arztgruppen neu festgesetzt. Da zu Jahresbeginn die Kosten für eine Vielzahl von Laborparametern gesenkt wurden, folgte konsequenterweise die Absenkung aller...
Was sich bei Beratungen in der neuen GOÄ ändern soll
Die Erwartungen an die „GOÄneu“ sind insbesondere in Bezug auf die bessere Abrechenbarkeit von Beratungen hoch.
Infektionen der Haut
Kommen Patientinnen und Patienten mit Infektionen der Haut zu Dermatologen, müssen diese die unterschiedlichen Abrechnungssysteme für GKV-Versicherte und Selbstzahler bzw. Privatpatienten beachten.
Dokumentationsmängel bei bestimmten EBM-Positionen
Bei Prüfungen der Behandlungsunterlagen werden zunehmend die Dokumentationen abgerechneter Gebührenordnungspositionen (GOP) einbezogen.
Wird nur noch selten als IGeL angeboten: Schröpftherapie
Die Kosten zur Anschaffung der Geräte sind überschaubar. So kann die Schröpftherapie trotz sinkender Verbreitung für Praxen wirtschaftlich interessant bleiben.
Vertretung durch einen Fachkollegen: Was ist berechnungsfähig, was nicht
Viele Kinderärzte und Jugendärzte bitten, wenn sie in Urlaub fahren, benachbarte Kollegen - in der Regel ebenfalls Ärzte für Kinder- und Jugendmedizin – die Vertretung zu übernehmen. Damit stellt sich die Frage, ob der Vertreter/die Vertreterin EBM-Positionen ebenso abrechnen kann wie die Praxis,...
B-Bild-Sonographien besser abrechnen
„Besser abrechnen“ heißt vor allem, die Steigerungsmöglichkeit bei umfangreichen Sonographien anzuwenden.
GOÄneu: Was sich für Hausärzte bei Beratungen ändern soll
Die Erwartungen an die „GOÄneu“ sind insbesondere in Bezug auf die bessere Abrechenbarkeit von Beratungen hoch.
Junge Patientinnen in der Gynäkologie abrechnen
Wegen Fragen zur Empfängnisregelung und zu den Gefahren venerischer Infektionen werden Frauenärztinnen und Frauenärzte auch von jüngeren Patientinnen regelmäßig konsultiert.
Wirtschaftlichkeitsbonus – Update zum 1. Juli für Gynäkologen
Nachdem zu Jahresbeginn viele Laborparameter im EBM neu justiert wurden, sind zum 1. Juli 2025 die Fallwerte für alle Arztgruppen neu festgesetzt worden. Das hat direkten Einfluss auf den Wirtschaftlichkeitsbonus jeder Praxis. Wir werfen noch einmal einen Blick auf die Grundsätze der...
Kindergynäkologie in der GOÄ-Abrechnung
Weder in der jetzt geltenden Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), noch im Entwurf der Bundesärztekammer (BÄK) zu einer „GOÄneu“ sind die spezifischen Anforderungen der Kindergynäkologie berücksichtigt.
Diffizile Abrechnungskonstellationen nach ambulanten Operationen in der Urologie
Niedergelassene Urologinnen und Urologen führen ambulante Operationen selbst durch, sind aber auch in deren Nachbehandlung eingebunden. Bei der Abrechnung der postoperativen Behandlung sind bestimmte Vorgaben zu beachten.
Wirtschaftlichkeitsbonus – Update zum 1. Juli für Urologen
Nachdem zu Jahresbeginn viele Laborparameter im EBM neu justiert wurden, sind zum 1. Juli 2025 die Fallwerte für alle Arztgruppen neu festgesetzt worden. Das hat direkten Einfluss auf den Wirtschaftlichkeitsbonus jeder Praxis. Wir werfen noch einmal einen Blick auf die Grundsätze der...
„GOÄneu“: So ist das mit dem Faktor
Obwohl noch nicht sicher ist, ob und wann sie kommt, wird häufig gefragt, ob in der neuen GOÄ tatsächlich keine Faktorsteigerung vorgesehen ist.
Wirtschaftlichkeitsbonus – Update zum 1. Juli für Kinderärzte
Nachdem zu Jahresbeginn viele Laborparameter im EBM neu justiert wurden, sind zum 1. Juli 2025 die Fallwerte für alle Arztgruppen neu festgesetzt worden. Das hat direkten Einfluss auf den Wirtschaftlichkeitsbonus jeder Praxis. Wir werfen noch einmal einen Blick auf die Grundsätze der...
Wirtschaftlichkeitsbonus – Update zum 1. Juli für Hausärzte
Nachdem der Bewertungsausschuss zum 1. Januar 2025 eine Neujustierung vieler Laborparameter im EBM beschlossen hatte, wurden zum 1. Juli 2025 durch einen weiteren Beschluss des Bewertungsausschusses die Fallwerte für alle Arztgruppen neu festgesetzt. Da zu Jahresbeginn die Kosten für eine Vielzahl...
Betreuung junger Patientinnen in der Hausarztpraxis
Als „Ärzte des Vertrauens“ werden Hausärztinnen und Hausärzte von jüngeren Patientinnen auch mit Fragen zur Empfängnisregelung und zu den Gefahren venerischer Infektionen konsultiert.
Abrechnung von Hausbesuchen
Die bei Hausbesuchen häufigen Untersuchungen nach Nr. 5 und Beratungen nach den Nrn. 1 oder 3 sind neben der Nr. 50 nicht berechenbar. Was beim Hausbesuch zusätzlich zur Abrechnung kommen kann.
Abrechnungsfehler bei postoperativen Behandlungen vermeiden
Postoperative Behandlungen werden auch von Angiologinnen und Angiologen erbracht, auch wenn sie selbst nicht operieren. Wegen fehlerhafter Berechnungen der postoperativen Behandlung kommt es immer wieder zu Beanstandungen.
Elektromyografie und Elektroneurografie abrechnen
Die heutige elektrophysiologische Diagnostik ist in der GOÄ nicht abgebildet, sodass ggf. eine Analogabrechnung erforderlich ist.
Gut beraten – fair abgerechnet
Ärztinnen und Ärzte werden weitaus häufiger zu IGeL befragt, als diese letztendlich von Patientinnen und Patienten in Anspruch genommen werden. Ein Zusatzangebot von Selbstzahlerleistungen ist in der Praxis ohne entsprechende Beratungen kaum denkbar.
Details zu den Leistungsbeschreibungen
In den Leistungsbeschreibungen der Gebührenordnungspositionen (GOP) des Kapitels 18 des EBM (orthopädische GOP) sind Vorgaben für deren Abrechnung festgeschrieben, deren Bedeutung oft nicht korrekt interpretiert wird oder die schlichtweg nicht beachtet werden.
Nr. 4 wird selten abgerechnet
In Abrechnungsstatistiken von Orthopädinnen und Orthopäden erscheint die Nr. 4 GOÄ sehr selten. Um kein Honorar zu verschenken, sollte man sie – und ggf. die Einwände gegen ihre Abrechnung – aber kennen.
Beratungen abrechnen
Orthopädinnen und Orthopäden werden weitaus häufiger zu IGeL befragt, als diese letztendlich von Patientinnen und Patienten in Anspruch genommen werden. Ein Zusatzangebot von Selbstzahlerleistungen ist in der Praxis ohne entsprechende Beratungen kaum denkbar.
Welche Kosten sind berechnungsfähig, welche nicht?
Bei der Erbringung vertragsärztlicher Leistungen fallen Kosten an. Der überwiegende Anteil der Kosten ist mit der Berechnung der EBM-Positionen abgegolten. Daneben gibt es aber auch extra berechnungsfähige Kosten.
Fakten zum Faktor in der „GOÄneu“
Viele Fragen zum Entwurf der Bundesärztekammer (BÄK) zu einer „GOÄneu“ beziehen sich auf den Steigerungsfaktor.
Onkologievereinbarung bei Karzinompatienten
Speziell für die Betreuung von Karzinompatientinnen und -patienten sieht der EBM für Hautärztinnen und Hautärzte die Gebührenordnungsposition (GOP) 10345 vor (191 Punkte/23,67 €) vor. Ein Teil der Hautärztinnen und Hautärzte hat außerdem die Genehmigung zur Abrechnung von Positionen der...
Übermäßiges Schwitzen – krankhaft oder nicht?
Schwitzen ist zwar ein physiologischer Vorgang, wird aber häufig als unangenehm empfunden. In der Regel handelt es sich dabei jedoch nicht um eine behandlungsbedürftige Erkrankung.
Arztgruppenübergreifende allgemeine Gebührenordnungspositionen
In Kapitel 1 des EBM sind unabhängig von der Arztgruppenbezeichnung berechnungsfähige Gebührenordnungspositionen (GOP) verzeichnet, von denen einige auch für Hausärzte*innen relevant sind.
Behandlung sekundär heilender Wunden
Zur Abrechnung der Versorgung sekundär heilender Wunden in der hausärztlichen Praxis gibt es nicht nur die Nr. 2006 GOÄ.
Abgrenzung IGeL versus GKV
Das Angebot von Selbstzahlerleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen wird von den Krankenkassen und bestimmten politischen Kreisen äußerst kritisch gesehen, IGeL werden sogar als „Abzocke“ bezeichnet.
Narben in der GOÄ
In der Gebührenordnung (GOÄ) für Ärzte sind unter den Abschnitten LI und LVII recht schnell jene Positionen zu finden, die ausdrücklich für die Behandlung von Narben vorgesehen sind. Allerdings wurden in den letzten Jahrzehnten gerade für den ambulanten Einsatz verschiedene Verfahren neu entwickelt...
Verbände – häufig erbracht, nur begrenzt berechnungsfähig
Mit den verschiedenen Änderungen des EBM wurden Verbände nahezu ausnahmslos den Quartalspauschalen zugeordnet und sind nicht gesondert berechnungsfähig. In jeder hautärztlichen Praxis werden Verbände angelegt oder abgenommen. Unter welchen Umständen bestehen Berechnungsmöglichkeiten?
Haartransplantationen bei Glatzenbildung
Auch wenn derzeit eine Glatze bei Männern vielfach als en vogue angesehen wird, wollen sich nicht alle damit abfinden. Schließlich hat nicht jeder Mann einen imposanten Glatzkopf wie Bruce Willis.
Gegen welche KV-Bescheide ist Widerspruch möglich oder sinnvoll?
Anschreiben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sind grundsätzlich detailliert zur Kenntnis zu nehmen. Erhalten Vertragsärztinnen und -ärzte ein Schreiben der KV mit Ankündigung einer Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Behandlungs- oder Verordnungsweise, besteht verbreitet Ratlosigkeit, wie und ob...
Liquidation nach dem EBM oder als IGeL nach der GOÄ?
Nach wie vor sind für Leistungen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen Vergütungsobergrenzen in Form von Regelleistungsvolumina (RLV), Praxisbudgets und so weiter festgelegt. Somit ist es nachvollziehbar, dass Vertragsärztinnen und Vertragsärzte bestrebt sind, auch solche Leistungen zu erbringen,...
Überweisungen sind nicht abgeschafft
Patientinnen und Patienten suchen Facharztpraxen seit dem Wegfall der Praxisgebühr zunehmend ohne Überweisung auf. Gemäß § 24 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) sollen Vertragsärztinnen und Vertragsärzte bei der Veranlassung von Leistungen durch andere Vertragsärztinnen und -ärzte einen...
Nr. 15 GOÄ in der urologischen Praxis berechnen
Der aus der Abrechnung der Nr. 15 GOÄ resultierende Honoraranteil ist bei Urologinnen und Urologen nicht sehr hoch. Trotzdem sollten Urologinnen und Urologen sie kennen, denn schließlich ist kein Honorar zu verschenken.
Conditio sine qua non: Behandlungsvertrag in der urologischen Praxis
IGeL sind in urologischen Praxen im Laufe der Jahre zur Routine geworden. Bei der Prüfung der Behandlungsunterlagen fiel auf, dass die Vorgaben für die Abfassung des Behandlungsvertrags bei IGeL häufig nicht oder nur unzureichend eingehalten wurden. Dies fiel insbesondere dann auf, wenn es zu...
Psychosomatische Grundversorgung abrechnen
Die psychosomatische Grundversorgung ist in der Privatliquidation durch alle Frauenärztinnen und Frauenärzte abrechenbar.
Streit um die Bezahlung der Liquidation vermeiden
Das IGeL-Angebot wird nach wie vor besonders von den Krankenkassen kritisch gesehen. IGeL werden sogar als „Abzocke“ bezeichnet. Werden die Vorgaben für die Liquidation von IGeL nicht beachtet, könnte das Veranlassung sein, die IGeL-Rechnung nicht oder nicht vollständig zu begleichen. Bei...
Bei Praxisvertretungen zu beachten
Während Angehörige anderer Berufsgruppen bei Urlaubsantritt ihre Wirtschaftsräume abschließen und verreisen können, haben niedergelassene Vertragsärztinnen und Vertragsärzte, wenn sie ihre Praxistätigkeit über eine längere Zeit nicht persönlich ausüben, bestimmte Vorgaben zu beachten.
Befall mit Kopfläusen in der Kinderarztpraxis abrechnen
Weil immer seltener die Oma mit Rat und Tat zur Verfügung steht, suchen Eltern mit ihren von Kopfläusen befallenen Kindern die Kinderärztin oder den Kinderarzt auf. Das auch dann, wenn keine Entzündungszeichen vorliegen oder gar, wenn nur im Umfeld ein Kopflausbefall auftrat.
Zeit gewinnen indem Hausärzte Leistungen delegieren
Die Delegation von Leistungen kann zu einem größeren Handlungsspielraum für Ärztinnen und Ärzte führen. In Hausarztpraxen empfiehlt sich die Festlegung eines Schemas, welches die Kompetenzen der Mitarbeitenden hinsichtlich der Durchführung von Leistungen bei der Patientenbehandlung definiert.
Impfen in der Hausarztpraxis korrekt abrechnen
Manchmal ist es für Hausärztinnen und Hausärzte vorteilhafter anders abzurechnen als man die GOÄ-Leistung erbracht hat.
Beanstandungen in der Hausarztpraxis vermeiden
Nehmen Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) auf Wunsch in Anspruch, resultiert daraus ein Vertragsverhältnis auf der Basis der Kostenerstattung mit Liquidation nach der GOÄ.
Leistungsbeschreibungen: Die Krux sind die Details
In den Leistungsbeschreibungen der Gebührenordnungspositionen (GOP) des EBM sind Vorgaben für die Erbringung und Abrechnung der einzelnen GOP festgeschrieben, deren korrekte Auslegung häufig Schwierigkeiten bereitet bzw. nicht ausreichend beachtet wird.
Welche Zeitangaben sind bei der Abrechnung anzugeben?
Der EBM enthält verschiedene Zeitvorgaben. Für alle ärztlichen Leistungen ist eine Prüfzeit auf der Basis von Zeitprofilen in der Anlage 3 zum EBM festgelegt. Für bestimmte Positionen ist im EBM eine Mindestzeit als Abrechnungsvoraussetzung definiert. Andere Positionen sind nur zu bestimmten Tages-...
Leistungen korrekt nach ICD-10 abrechnen
Bei Abrechnungsprüfungen wird vermehrt die Plausibilität der angegebenen ICD-10-Codes überprüft. In der Folge kommt es wiederholt zu Beanstandungen, in einigen Fällen auch zu Kürzungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Leistungen korrekt nach ICD-10 abrechnen.
IGeL bei Begleitsymptomen psychiatrischer Erkrankungen
Menschen mit Erkrankungen, die mit Minderwertigkeitskomplexen und mangelndem Selbstbewusstsein assoziiert sind, suchen häufig Fachärztinnen und -ärzte für Nervenheilkunde, Neurologie oder Psychiatrie auf. Die Behandlung von Begleitsymptomen psychiatrischer Erkrankungen können auch als IGel...
Berichte für private Versicherungen
2024 hat der Bundesgerichtshof (BGH) festgestellt, dass für die Abrechnung ärztlicher Leistungen gegenüber Selbstzahlern sowie privat versicherten Patientinnen und Patienten immer die GOÄ zugrunde gelegt werden muss. Ganz anders ist das, wenn ein privates Unternehmen der Auftraggeber ist.
Fallstricke bei der Abrechnung von Akupunkturleistungen
Bei Schmerzen im Bewegungsapparat kann auch Akupunktur angewendet werden. Die korrekte Abrechnung von passenden Akupunkturleistungen kann sich jedoch als knifflig herausstellen. Hier klären wir über Fallstricke auf und geben Tipps für die korrekte Kostenaufstellung.
Materialkosten berechnen
Möchte man die Materialkosten in der Orthopädie berechnen, muss man zwischen (nicht berechenbaren) „Praxiskosten“ und berechenbaren „Auslagen“ unterscheiden. Ob Auslagen berechenbar sind, steht teils bei den Leistungen selbst. Einen ausdrücklichen Hinweis auf die Berechenbarkeit von Sachkosten...
Punkte, die bei der IGeL-Liquidation zu beachten sind
Das Angebot von Selbstzahlerleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen wird von den Krankenkassen und bestimmten politischen Kreisen nach wie vor kritisch betrachtet. IGeL werden sogar als „Abzocke“ bezeichnet. Um sich nicht angreifbar zu machen, ist bei der Liquidation von IGeL ein besonders...
Herzschrittmacher und Kardioverter
Patientinnen und Patienten mit implantierten Herzschrittmachern oder Kardiovertern werden fachspezifisch in erster Linie von Kardiologinnen und Kardiologen betreut. Parallel sind sie in der Regel aber auch Patientinnen und Patienten ihrer Hausärztin bzw. ihres Hausarztes, für die der EBM keine...
Darf ich dieses Material berechnen?
Relativ häufig fragen Ärztinnen und Ärzte danach, ob ein bestimmtes Verbrauchsmaterial (das von ihr/ihm selbst bezahlt wurde) berechnet werden darf. Mit einem abgestuften Fragenkatalog kann man das beantworten.
Erweiterte Krebsvorsorge
Der Umfang der zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) berechnungsfähigen Früherkennungsuntersuchungen ist per Gesetz und in Richtlinien abschließend festgelegt. Eine erweiterte Krebsvorsorge mittels spezieller Untersuchungen ist vor allem zur Abklärung der Urogenitalorgane sinnvoll.
GOÄ: Laser in der Dermatologie
Schon seit Jahrzehnten werden Laser in der Dermatologie verwendet. Bezogen auf die Privatabrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) wird häufig die Frage diskutiert, welcher Ziffernansatz dafür angemessen ist. Die noch immer unverändert gültige GOÄ-1996 schränkt eine sachgerechte und...
Beurteilungen im IGeL-Monitor
Mit dem IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes Bund sollen die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen über das Angebot von IGeL in Arztpraxen informiert werden. Die etwa 60 im IGeL-Monitor bewerteten Behandlungsmethoden werden überwiegend als „negativ“ eingestuft, bei vielen ist die Bewertung...
Grundpauschalen 10210 bis 10212 neben Früherkennungsuntersuchungen
Bei nur einem Arzt-Patienten-Kontakt (APK) im Quartal wird neben dem Hautkrebsscreening mit der Gebührenordnungsposition (GOP) 01745 regelmäßig eine der Grundpauschalen 10210 bis 10212 abgerechnet.
Haus- und Heimbesuche sowie Mitbesuche
Zwar nicht mit gleicher Häufigkeit wie Ärztinnen und Ärzte des hausärztlichen Versorgungsbereichs werden Urologinnen und Urologen um die Durchführung von Haus- und Heimbesuchen gebeten, aber Personen mit bestimmten Krankheitsbildern müssen auch urologisch mehr oder weniger regelmäßig betreut und...
Zuschläge zu Beratungen und Untersuchungen
Zu Beratungen und den allgemeinen Untersuchungen (Nrn. 1, 3, 4 und 5 bis 8 GOÄ) sind gegebenenfalls Zuschläge berechenbar.
3 Neubewertungen im IGeL-Monitor für Urologen
Der IGeL-Monitor, mit dem der Medizinische Dienst Bund die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen über das Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen informiert, wird laufend ergänzt. Hier finden Sie drei Neubewertungen.
Haben Sie an die Bereitschaftspauschale gedacht?
Die Gebührenordnungsposition (GOP) 01435 ist zwar unter Honoraraspekten weniger interessant, sollte aber dennoch auch in frauenärztlichen Praxen nicht außer Acht gelassen werden. Die Dokumentation bei der Abrechnung der GOP 01435 kann bei Abrechnungsprüfungen einbezogen werden.
Intravenöse Therapie mit Zytostatika
Immer mehr Frauen nutzen die Möglichkeit, eine intravenöse Chemotherapie bei niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen durchführen zu lassen.
Aspekte zum IGeL-Monitor
Die fragwürdige Bewertung von IGeL-Leistungen durch den IGeL-Monitor ist den Gynäkologinnen und Gynäkologen durchaus bewusst. Manche Leistungen, die früher als „negativ“ oder „tendenziell negativ“ eingestuft wurden, haben mittlerweile als Kassenleistung Eingang in den EBM gefunden.
IGeL- und GKV-Leistungen abgrenzen
Werden Selbstzahlerleistungen (IGeL) von Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Anspruch genommen, resultiert daraus ein Vertragsverhältnis auf Basis der Kostenerstattung. Die Erstellung der Rechnung erfolgt analog zur Rechnungslegung bei Privatpatientinnen und -patienten. Kinder- und...
Arzt-Patienten-Kontakte: Wann persönlich, wann nicht persönlich?
In den Leistungsbeschreibungen zahlreicher EBM-Positionen ist festgelegt, ob und welche Art des Arzt-Patienten-Kontakts (APK) Abrechnungsvoraussetzung ist. Beim persönlichen (unmittelbaren) APK müssen Ärztin bzw. Arzt und Patientin bzw. Patient zeitgleich und räumlich anwesend sein. Ein mittelbarer...
GOÄ-Abrechnung bei Impfungen
Bei der Abrechnung von Impfungen in der kinder- und jugendärztlichen Praxis kann es vorteilhafter sein, nicht die auf den ersten Blick zutreffenden GOÄ-Ziffern anzusetzen.
Postoperative Behandlungen
Abrechnung postoperativer Behandlungen: Hausärztinnen und Hausärzte führen ambulante Operationen in der Regel in relativ geringem Umfang durch, sondern überweisen Patientinnen und Patienten häufig zu operativ tätigen Kolleginnen und Kollegen der Fachrichtungen. Die ambulante postoperative Behandlung...
Untersuchungen der Lungenfunktion
Bei der Behandlung von COPD- und Asthma-Patentinnen und -Patienten ist die Lungenfunktionsdiagnostik unverzichtbar.
Option Bio-/Neurofeedback
Biofeedback- und Neurofeedbackbehandlungen werden auch von niedergelassenen Vertragsärztinnen und Vertragsärzten angeboten und abgerechnet. Sie eignen sich besonders zur Behandlung von Stresssituationen, bei Burnout-Syndrom, Schlafstörungen oder Depressionen mit Migräne.
Vertretungen bei Urlaub, Krankheit usw.
Angehörige anderer Berufsgruppen können bei Antritt ihres Urlaubs ihre Büros, Werkstätten usw. abschließen und verreisen. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte dagegen müssen, wenn sie ihre Praxistätigkeit über längere Zeit nicht persönlich ausüben, bestimmte Vorgaben beachten.
Was Sie bei Vertretungen in der hautärztlichen Praxis beachten sollten
Anders als andere freiberuflich Tätige können Vertragsärztinnen und -ärzte ihre Praxis nicht einfach wegen Urlaub, Krankheit oder einer Fortbildung schließen. Abhängig von dem Zeitraum, in dem die Praxistätigkeit nicht persönlich ausgeübt wird, sind bestimmte Vorgaben zu beachten.
Wie ermittle ich, ob Material berechnet werden kann?
Die GOÄ regelt die Berechenbarkeit von Materialkosten an verschiedenen Stellen. Ob ein Material berechnet werden kann oder nicht, kann man jedoch relativ einfach selbständig ermitteln.
Ist die Colon-Hydro-Therapie eine Option für Hautärzte?
Darmeinläufe gehören seit Jahrhunderten zum medizintherapeutischen Rüstzeug. Patientinnen und Patienten berichten auch in hautärztlichen Praxen über Probleme bei der Verdauung. Für komplementärmedizinisch interessierte Hautärztinnen und Hautärzte bietet die Colon-Hydro-Therapie eine interessante...
Nervenärzte: Allgemeine Gebührenordnungspositionen nicht vergessen
In Kapitel 1 des EBM sind unabhängig von der Arztgruppenbezeichnung berechnungsfähige Gebührenordnungspositionen (GOP) verzeichnet, von denen einige auch für Fachärztinnen und Fachärzte für Nervenheilkunde und Psychiatrie relevant sind, die aber relativ selten abgerechnet werden.
Nr. 15 wird in der neurologischen Praxis kaum beachtet
Wenn die Nr. 15 GOÄ bei Nervenärztinnen und Nervenärzten auch nicht so häufig anfällt – was gemacht wurde, sollten Sie auch abrechnen.
6 Leistungen ohne wesentliche Investitionen für die nervenärztliche Praxis
Unter wirtschaftlichen Aspekten sind besonders Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) von Interesse, für deren Durchführung keine oder nur geringe Investitionen erforderlich sind. Fachärztinnen und Fachärzte für Nervenheilkunde, Neurologie und Psychiatrie sollten sich nicht scheuen, IGeL...
Orthopädie: Welche Kosten sind berechnungsfähig, welche nicht?
Bei der Erbringung vertragsärztlicher Leistungen fallen Kosten an. Der überwiegende Anteil der Kosten ist mit der Berechnung der EBM-Positionen abgegolten. Daneben gibt es aber auch extra berechnungsfähige Kosten.
Orthopädie: Welche Zuschläge bei ambulanten Operationen ansetzen?
Bei orthopädischen Operationen sind ggf. die Zuschläge im Abschnitt C VIII der GOÄ berechnungsfähig.
5 Fallstricke bei IGeL in der Orthopädie vermeiden
In jeder Praxis werden Privatpatientinnen und -patienten behandelt, bei denen die Behandlung und die Erstellung der Liquidation nach denselben Regeln vorzunehmen ist, wie bei Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Werden die verbindlichen Vorgaben bei der Erbringung und Liquidation von IGeL...
Dokumentation kleinchirurgischer Eingriffe wird geprüft
Ärztinnen und Ärzte im hausärztlichen Versorgungsbereich rechnen kleinchirurgische Eingriffe mit den Gebührenordnungspositionen (GOP) 02300 bis 02302 ab.
„Hausärztliche Koordination“ nach Nr. 15
Nr. 15 GOÄ vergütet nach der amtlichen Begründung bei Einführung der GOÄ speziell die „hausärztliche Koordinierungsfunktion“. Sie ist aber kein „Selbstläufer“. Wir greifen einige Punkte heraus, zu denen es häufiger Fragen gibt.
Kosmetisch störende Besenreiser entfernen
Pathologische Ursachen für Erweiterungen kleiner Hautgefäße können Lebererkrankungen sein, finden sich aber auch bei davon nicht betroffenen Personen.
Teilleistungen abrechnen
Nur Leistungen, die die Urologin oder der Urologe vollständig gemäß der Leistungsbeschreibung im EBM ausführt, werden vergütet. Wie sieht das bei Teilleistungen aus?
Abrechnungsausschlüsse in der Urologie kennen
In der GOÄ gibt es verschiedene Formulierungen zu Abrechnungsausschlüssen oder Begrenzungen der Abrechenbarkeit in bestimmten Zeiträumen.
Was ist Pflicht, was Empfehlung bei urologischen IGeL?
Für das Angebot und die Erbringung von Selbstzahlerleistungen in Vertragsarztpraxen sind zum einen verbindliche und zum anderen empfehlenswerte Vorgaben zu beachten. Abrechnungstipps für Urologinnen und Urologen.
Fremdkörperentfernungen in der kinderärztlichen Praxis
Für verschiedene Arten von Fremdkörpern gibt es in der GOÄ unterschiedliche Abrechnungspositionen, einige davon sogar mit einem Zuschlag. Wir stellen die Leistungen ausgehend von Fadenentfernungen dar.
Pädiatrie: Begleitleistungen bei IGeL korrekt erbringen
Über das Angebot von Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in vertragsärztlichen Praxen wir immer häufiger berichtet, meist mit kritischen Anmerkungen. Um sich nicht angreifbar zu machen, sind bei der Erbringung von IGeL verschiedene Begleitleistungen vor und nach der eigentlichen IGeL-Leistung...
Diverse Erörterungen, diverse Abrechnungsmöglichkeiten
Kinderärztinnen und Kinderärzte rechnen Gesprächsleistungen überwiegend mit den Gebührenordnungspositionen (GOP) 04230 und 35111 ab, weniger mit der GOP 01435.
Abrechnungsbestimmung „je Sitzung“ richtig anwenden
Während die Abrechnungsbestimmung „einmal im Behandlungsfall“ für den EBM und die GOÄ – wenn auch unterschiedlich – definiert ist, finden sich zur Auslegung von „je Sitzung“ weder im EBM noch in der der GOÄ Hinweise. Anzuwenden ist die Vorgabe „je Sitzung“ gleichermaßen bei der KV-Abrechnung und der...
Welche Materialien sind in der frauenärztlichen Praxis als „Sachkosten“ berechenbar?
Ob ein verwendetes Material berechenbar ist oder nicht, kann man durch eine Art „strukturierte Abfrage“ prüfen.
5 Grundsätze bei der Abrechnung in der frauenärztlichen Praxis
Nehmen Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) Selbstzahlerleistungen (IGeL) als Wunschleistungen in Anspruch, resultiert daraus ein Vertragsverhältnis auf Basis der Kostenerstattung. Die Erstellung der Rechnung erfolgt analog zur Rechnungslegung bei Privatpatientinnen.
Fragen zu IGeL gibt es immer wieder
Auch Ärztinnen und Ärzte mit angiologischem Schwerpunkt erbringen Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), wenn auch nicht in dem Umfang wie einige andere Arztgruppen. Als IGeL erbracht werden von dieser Arztgruppe z. B. kosmetische Gefäßkorrekturen wie Sklerosierungen von Teleangiektasien,...
Dermatologie: Keine verbindliche Definition von „je Sitzung“
Die Abrechnungsbegrenzung „einmal im Behandlungsfall“ ist für den EBM und die GOÄ zeitlich klar definiert. Für die GOÄ etwas anders als für den EBM. Anders verhält es sich, wenn die Berechnung einer Gebührenordnungsposition (GOP) durch „je Sitzung“ begrenzt ist: Weder im EBM noch in der GOÄ ist die...
Zeitangaben in der Rechnung in der hautärztlichen Praxis
Zu einigen Leistungen sind in der Rechnung die (Mindest-) Dauer, bei anderen die Uhrzeitangaben anzugeben. Manchmal können die Uhrzeitangaben auch dann sinnvoll sein, wenn das nicht ausdrücklich gefordert ist.
Dermatologie: Sprechstunden auf dem Praxisschild angeben?
In hautärztlichen Praxen werden IGeL im Vergleich zu Praxen anderer Gebietsgruppen in relativ großem Umfang erbracht. Bei der Vergabe von Behandlungsterminen wird häufig kritisiert, dass Ärztinnen und Ärzte für gesetzlich Versicherte angeblich Termine mit langen Wartezeiten anbieten, während...
Orthopädie: 7 GOP, bei denen die Dokumentation beanstandet wurde
Prüfer achten zunehmend bei den KV-Abrechnungen darauf, ob die abgerechneten Gebührenordnungspositionen (GOP), die angegebenen ICD-10-Codes, die Dokumentation der erbrachten Leistungen und die Verordnungen von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln plausibel zueinander passen.
Orthopädie: Wann die GOÄ gilt und wann nicht
Auch im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), in der Privatklinik oder dem OP-Zentrum müssen ärztliche Leistungen nach der GOÄ abgerechnet werden.
Orthopädie: Schwierigkeiten bei IGeL vorbeugen
Bei der Erbringung von IGeL und deren Liquidation sind bestimmte Vorgaben zu beachten. Während Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen über die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) abgerechnet werden, sind IGeL wie Leistungen bei Privatversicherten nach dem Prinzip der Kostenerstattung...
Honorarverlust bei Dokumentationsmängeln in der nervenärztlichen Praxis
Bei der Prüfung der Quartalsabrechnungen fällt immer wieder auf, dass abgerechnete Leistungen nicht oder nicht vollständig dokumentiert sind. Dies hat zumindest die Streichung der abgerechneten Leistungen, in schwerwiegenden Fällen auch den Vorwurf der Falschabrechnung mit juristischen Konsequenzen...
Nr. 2 nicht nur für Wiederholungsrezepte in der nervenärztlichen Praxis
Von Nervenärztinnen und Nervenärzten wird die Nr. 2 GOÄ vor allem für Wiederholungsrezepte berechnet. Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit.
Behandlung übermäßiger Schweißbildung in der nervenärztlichen Praxis
Fachärztinnen und Fachärzte für Nervenheilkunde und Neurologie setzen mehr oder weniger häufig Botulinumtoxin zur Behandlung von Dystonien ein, z. B. beim Torticollis spasticus oder bei Blepharospasmus. Diese Facharztgruppe kann somit auf Erfahrungen bei der Anwendung von Botulinumtoxin verweisen.
Nach Geschlechtsverkehr ohne Verhütung schwanger?
Die „Pille danach“ ist seit zehn Jahren rezeptfrei erhältlich. Umfragen zufolge haben mehr als 10 % aller Frauen in entsprechendem Alter mindestens einmal die Pille danach eingesetzt. Im Zusammenhang mit der Pille danach wird häufig um eine ärztliche Beratung oder auch um eine nachträgliche...
Das problemorientierte Gespräch in der hausärztlichen Praxis
Die Nr. 34 GOÄ ist das Gegenstück zur GOP 03230 EBM. Allerdings sind die Anforderungen höher und die Berechenbarkeit ist eingeschränkter.
Grundsätze für eine korrekte IGeL-Abrechnung
Werden IGeL nicht korrekt gemäß den Vorgaben der GOÄ liquidiert, kann sich für die Zahlungspflichtigen eine Option ergeben, die Begleichung der Liquidation ganz oder teilweise zu verweigern. Insbesondere dann, wenn das Behandlungsergebnis nicht den Erwartungen entspricht.
Praxisbesonderheiten in der Hausarztpraxis nachweisen
Immer wieder müssen sich niedergelassene Ärztinnen und Ärzte vor den Prüfgremien der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) wegen des Verdachts der unwirtschaftlichen Behandlungs- oder Verordnungsweise rechtfertigen. Ein schlagkräftiges Argument gegen den Vorwurf der Unwirtschaftlichkeit ist der...
„Unzeit“-Zuschläge zu Beratungen und Untersuchungen
Bei Leistung zur „Unzeit“ sind zu Beratungen und Untersuchungen (Nrn. 1, 3, 4 und 5 bis 8 GOÄ) die Zuschläge A bis D berechenbar, zu Untersuchungen (Nrn. 5 bis 8 GOÄ) von Kindern bis zum 4. vollendeten Lebensjahr der Zuschlag K1, sogar bei Leistung innerhalb der Sprechstunde.
Zeitgewinn durch Delegation von Leistungen
Aus der Delegation von Leistungen kann mehr Freiraum für die Ärztin oder den Arzt resultieren. Sinnvoll ist es, ein Schema festzulegen, welche der Mitarbeitenden welche Leistungen bei der Behandlung der Patientinnen und Patienten durchführen können. In hautärztlichen Praxen werden im Vergleich zu...
Oft nicht leicht zu beantworten: GKV-Leistung oder IGeL?
Die Vergütung der zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechneten Leistungen ist durch Regelleistungsvolumen, individuelle Praxisvolumen und so weiter begrenzt. Werden Leistungen über festgelegte Obergrenzen erbracht, ist deren Liquidation als IGeL nicht statthaft.
Zeitbezogene Abrechnungsausschlüsse in der Pädiatrie
„Zeitbezogen“ heißt in der GOÄ, dass Leistungen („Ziffern“) in einem bestimmten Zeitraum nicht neben anderen Ziffern oder nur einmal berechenbar sind.
Psychosomatik in der kinderärztlichen Praxis: Detailliert dokumentieren!
Etwa ein Drittel der niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte hat die Genehmigung zur Abrechnung von Leistungen der psychosomatischen Grundversorgung. Wegen zunehmender Abrechnungshäufigkeit der Gebührenordnungspositionen (GOP) 35100 und 35110 sehen sich die Kassenärztlichen Vereinigungen...
Tendenz zunehmend: Patienten mit Akne in Kinderarztpraxen
Seit Jahrzehnten stellen Ärzte*innen fest, dass der Beginn der Pubertät bei Knaben und Mädchen immer früher eintritt. Und eigenartig: Festgestellt wurde sogar, dass dieser Effekt während der Corona-Pandemie noch stärker ausgeprägt war, Ursache unbekannt. Mit dieser Akzeleration der Geschlechtsreife...
Praxisgemeinschaft: Eine Alternative?
Mehr als ein Drittel der niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen sind in Gemeinschaftspraxen niedergelassen, die Kooperationsform Praxisgemeinschaft wird seltener gewählt.
Wann ist die GOÄ in der frauenärztlichen Praxis anzuwenden?
Auch im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) oder in einer Privatklinik müssen ärztliche Leistungen für Privatpatientinnen sowie Selbstzahler nach der GOÄ abgerechnet werden.
„Begleitleistungen“ in der frauenärztlichen Praxis
Man kann davon ausgehen, dass gesetzlich Versicherte zunehmend informiert sind, welche Regularien bei der Inanspruchnahme von IGeL zu beachten sind. Um sich nicht angreifbar zu machen, sind diverse Vorgaben bei IGeL zu beachten und zwar auch schon vor der eigentlichen Leistungserbringung.
Epilationen in urologischen Praxen
Nicht nur Frauen konsultieren die sie behandelnden Ärztinnen und Ärzte, wenn Körperbehaarung im Intimbereich als störend empfunden wird, auch bei Männern ist es mehr und mehr en vogue, die Behaarung „unten rum“ dauerhaft entfernen zu lassen.
Urologische Heimbesuche richtig zuordnen
Bei Patientenbesuchen in Altenheimen muss man zur optimalen Privatabrechnung die Unterschiede zwischen den Nrn. 48, 50 und 51 GOÄ beachten.
Sexuelle Funktionsstörungen in der Urologie
Aufgrund der weitgehenden Enttabuisierung sexueller Themen bestehen kaum noch Hemmungen, bei Arztbesuchen das Thema sexuelle Funktionsstörungen anzusprechen. Besonders bei Urologinnen und Urologen werden vornehmlich Störungen der Funktionen der Sexualorgane beklagt, zumeist in Form einer erektilen...
Besuche in Wohn-, Pflege- und Altenheimen
In die routinemäßige Betreuung von Patientinnen und Patienten in Wohn-, Pflege- und Altenheimen sind in erster Linie Hausärztinnen und Hausärzte eingebunden, meist verbunden mit dem Erfordernis, auch Besuche durchzuführen.
Neue Abrechnungsempfehlungen zur Psychotherapie für Hausärzte
Neue Abrechnungsempfehlungen zu psychotherapeutischen Leistungen können auch für Hausärztinnen und Hausärzte interessant sein.
Dokumentation der Psychosomatik wird verstärkt geprüft
Nahezu die Hälfte der etwa 4.000 niedergelassenen Dermatologinnen und Dermatologen besitzt die KV-Genehmigung zur Abrechnung der psychosomatischen Grundversorgung nach den Gebührenordnungspositionen (GOP) 35100 und 35110. Aufgrund der deutlichen Zunahme der Abrechnung dieser GOP prüfen die...
Wie abrechnen bei einer dermatologischen Folgebehandlung?
Inwieweit können hautärztliche Behandlungen im Zusammenhang oder als Folge von IGeL ebenfalls privat liquidiert oder zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) abgerechnet werden?
Neue Abrechnungsempfehlungen zur Psychotherapie
Seit dem 1. Juli 2024 gibt es neue Empfehlungen zur Analogabrechnung psychotherapeutischer Leistungen. Die Abrechnungsempfehlungen von Bundesärztekammer (BÄK), Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), PKV-Verband und Beihilfestellen sind auch für psychotherapeutisch tätige Nervenärztinnen und...
Streit bei der Begleichung der Rechnung vermeiden
Das Angebot von Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen wird vielerorts kritisch gesehen. Werden die Vorgaben für die Liquidation von IGeL nicht beachtet, könnte das Veranlassung sein, die IGeL-Rechnung nicht oder nicht vollständig zu begleichen. Werden die Vorgaben für die...
Welche Zeitvorgaben sind mit der Abrechnung anzugeben?
Die Gebührenordnungspositionen (GOP) des EBM beinhalten verschiedene Zeitvorgaben: Für alle ärztlichen Leistungen ist für Prüfungen auf der Basis von Zeitprofilen in Anhang 3 des EBM eine Prüfzeit festgelegt. Einige GOP des EBM setzen eine Mindestzeit der Erbringung voraus, andere GOP wiederum sind...
Privatpatienten in „Sozialtarifen“
Im Basistarif oder Standardtarif versicherte Patientinnen und Patienten sind Privatversicherte, allerdings mit einigen Besonderheiten, insbesondere in der Abrechnung.
Grundsätze für die Erbringung und Liquidation kennen
Bei juristischen Auseinandersetzungen wegen IGeL geht es zumeist um die Zahlungsverpflichtung. Häufig wird versucht, diese zu umgehen. Dann wird oftmals das Argument angeführt, die formalen Vorgaben für IGeL seien nicht eingehalten worden.
Tätowierungen in der hausärztlichen Praxis entfernen
Etwa ein Viertel der 16- bis 30-Jährigen lassen sich mit Tattoos „verschönern“. Nach Schätzungen sind in Deutschland etwa sechs Millionen Menschen tätowiert. Nach anfänglicher Begeisterung möchten viele Tätowierte im Lauf der Jahre die Körperverzierungen wieder beseitigen lassen.
Nicht eigenständig berechnungsfähig: Kompressionstherapie durch den Hausarzt
Verbände mit Kompressionseffekt wurden mit den letzten EBM-Änderungen Quartalspauschalen zugeordnet und sind nicht gesondert berechnungsfähig. In jeder Hausarztpraxis werden Kompressionsbehandlungen durchgeführt. Unter welchen besonderen Umständen besteht eine Berechnungsmöglichkeit?
Befundberichte und Bescheinigungen in der hausärztlichen Praxis
In der Anmerkung zu Nr. 75 GOÄ (Arztbrief) steht: „Die Befundmitteilung oder der einfache Befundbericht ist mit der Gebühr für die zugrunde liegende Leistung abgegolten.“ Befundmitteilungen enthalten nur Befunde, einfache Befundberichte darüber hinaus kurze zusätzliche Angaben. Beispiel: Die...
Alle Leistungen abrechnen, die erbracht werden
Seit es Gebührenordnungen für die Abrechnung ärztlicher Leistungen gibt, bestehen Vergütungsobergrenzen. Müssen alle erbrachten Leistungen abgerechnet werden, wenn die Vergütungsobergrenzen erreicht worden sind oder kann auf deren Abrechnung verzichtet werden?
GOÄ gilt auch im MVZ und bei ausländischen Patienten
Gegenüber Privatpatientinnen und -patienten und Selbstzahlern ist (fast) immer nach der GOÄ abzurechnen.
Vorgaben, die bei der Erbringung von IGeL zu beachten sind
Um sich bei der Erbringung von IGeL nicht angreifbar zu machen und um deren Liquidation lege artis zu erstellen, sind schon im Vorfeld der Erbringung und bei der Liquidation von IGeL bestimmte Vorgaben zu beachten.
Rechnungskorrekturen: „Nachkarten“ ist erlaubt
Meist sind es Kostenträger, die von der Ärztin oder dem Arzt eine Rechnungskorrektur erwarten. Es geht aber auch umgekehrt.
Zirkumzision: Details werden hinterfragt
Jüngere Patientinnen und Patienten bis zum Jugendalter werden regelmäßig überwiegend von Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten betreut. Im Rahmen der Kinderfrüherkennungsuntersuchungen werden sie häufig auch mit Fragen zur Beschneidung konsultiert, einige Kinderarztpraxen führen auch ambulante...
Eine Überlegung wert: Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft?
Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte sind zunehmend in Gemeinschaftspraxen niedergelassen, die Kooperationsform Praxisgemeinschaft wird seltener gewählt.
Schröpfen als alternative Behandlungsform
Alternative Behandlungsformen werden immer häufiger hinterfragt. Während vor gar nicht allzu langer Zeit Schröpftherapien in vielen Praxen angeboten und erbracht wurden, wird diese Behandlungsmethode heute relativ selten eingesetzt.
Faktorsteigerung bei der Nr. 1 GOÄ
Die Nr. 1 GOÄ (Beratung) ist eine häufig berechnete Leistung. Deshalb lohnt es auch bei dieser relativ kleinpreisigen Leistung, mit den Möglichkeiten der Faktorsteigerung vertraut zu sein.
Venerische Erkrankungen auf dem Vormarsch
Seit dem Einsatz wirksamer Antibiotika schienen venerische Erkrankungen in der täglichen Praxis nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen. Aktuellen Meldungen zufolge ist wegen zunehmend unbedachten Umgangs mit vor venerischen Infektionen schützenden Maßnahmen ein deutlicher Anstieg der...
Der diabetische Fuß
Nekrosen und Gangräne an den Füßen sind typische Folgeerkrankungen bei Diabetes. Ihre Behandlung kann auch in hautärztlichen Praxen anfallen. Diabetes wird immer häufiger festgestellt, nach Schätzungen sind etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes erkrankt.
Conditio sine qua non: Behandlungsvertrag
Der Honorarumsatz mit IGeL in Vertragsarztpraxen wird auf etwa 1,5 Milliarden € pro Jahr geschätzt. Die gesetzlichen Krankenkassen stehen dem IGeL-Angebot nach wie vor argwöhnisch gegenüber, sogar von „Abzocke“ ist die Rede. Umso wichtiger ist es, die Formalien bei der Erbringung und Liquidation von...
Wann gilt die GOÄ und für wen?
Ärztliche Leistungen gegenüber Privatpatientinnen und -patienten sowie Selbstzahlern sind nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abzurechnen – mit Ausnahmen.
Aktuelles vom IGeL-Monitor der Krankenkassen
Mit dem IGeL-Monitor informieren die Krankenkassen über die in den Vertragsarztpraxen angebotenen Selbstzahlerleistungen (IGeL). Von den ca. 60 bewerteten IGeL werden die meisten als „unklar“ oder „tendenziell negativ“ eingestuft, nur zwei IGeL werden mit „tendenziell positiv“ bewertet, „positiv“...
Konstellationen für die Berechnung von Verbänden
Mit den verschiedenen Änderungen des EBM wurden unter anderem Verbände nahezu ausnahmslos Quartalspauschalen, für angiologisch und phlebologisch tätige Praxen den Grundpauschalen, zugeordnet und sind nicht gesondert berechnungsfähig. In jeder Praxis mit angiologischem oder phlebologischem Spektrum...
„Spielregeln“ der Analogabrechnung
Weil die GOÄ inzwischen viele Lücken aufweist, müssen immer mehr Leistungen analog abgerechnet werden. Dabei darf man aber nicht willkürlich vorgehen.
Abrechnung von Verbandsleistungen
In jeder hautärztlichen Praxis werden Verbände angelegt oder entfernt. Verbände sind nahezu ausnahmslos Bestandteil von Quartalspauschalen und somit nicht gesondert berechnungsfähig. Bei bestimmten Konstellationen im Kontext mit bestimmten Gebührenordnungspositionen (GOP) sind Verbände...
Was vor der Behandlung zu beachten ist
Das Angebot von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen wird nach wie vor von den Krankenkassen argwöhnisch beobachtet. Um sich nicht angreifbar zu machen, sind schon im Vorfeld der Erbringung und
Liquidation von IGeL bestimmte Vorgaben zu beachten.
Wann und wie sind Kontakte mit Bezugspersonen berechnungsfähig?
Aufgrund der besonderen Patientenklientel werden Fachärztinnen und Fachärzte für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychiatrie häufiger als andere Arztgruppen von Bezugspersonen der Patientinnen und Patienten konsultiert. Oft telefonisch oder auch persönlich ohne gleichzeitige Anwesenheit der...
Akupunktur bei Privatpatienten
Bei Privatpatientinnen und -patienten ist die Akupunkturbehandlung auch bei anderen Indikationen als bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS) oder bei Gonarthrose abrechenbar – ggf. analog.
Hinweise zur IGeL-Liquidation
Die Krankenkassen und bestimmte politische Kreise stehen dem Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen kritisch gegenüber, IGeL werden sogar als „Abzocke“ bezeichnet. Um sich nicht angreifbar zu machen, sind bei der Liquidation von IGeL Vorgaben zu beachten, bei deren Nichtbeachtung die Patientinnen...
Der diabetische Fuß
Eine typische Folgeerkrankung bei Diabetes mellitus sind Nekrosen und Gangräne an den Füßen. Deren Behandlung kann auch in orthopädischen Praxen anfallen. Mit steigender Tendenz wird Diabetes in Deutschland festgestellt. Schätzungen zufolge sind etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland...
Probleme mit beihilfeberechtigten Patienten?
Man kann den Standpunkt vertreten, dass einen Erstattungsprobleme der Patientinnen und Patienten nichts angehen. Andererseits gibt es eine „wirtschaftliche Aufklärungspflicht“, mit der späteren Missstimmungen vorgebeugt werden kann.
Leistungen bei Erkrankungen in der Folge von IGeL
IGeL sind ein fester Bestandteil vieler orthopädischer Praxen. Insbesondere Behandlungen bei Arthrosen werden vielfach als IGeL erbracht, z. B. Hyaluroninjektionen. Für die niedergelassenen Vertragsärztinnen und -ärzte stellt sich die Frage, ob und inwieweit ärztliche Behandlungen im Zusammenhang...
Chronikerpauschalen bereiten Probleme
Die Abrechnungshäufigkeit der Gebührenordnungspositionen (GOP) 03220 und 03221 nimmt von Quartal zu Quartal stetig zu. Neben der korrekten Abrechnung dieser GOP wird auch der berechtigte bzw. nicht berechtigte Ansatz des Zusatzes „H“ geprüft
Abwägen: Urologische Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft?
Urologinnen und Urologen sind zunehmend in Gemeinschaftspraxen niedergelassen, die Kooperationsform als Praxisgemeinschaft wird seltener gewählt.
Eigenbluttherapie – eine Option für hautärztliche Praxen?
Zunehmend sind Patientinnen und Patienten aufgeschlossen gegenüber alternativen Behandlungsmethoden, insbesondere, wenn dadurch die Einnahme von Medikamenten verringert oder vermieden werden kann.
Allgemeine Gebührenordnungspositionen
Die für Hautärztinnen und Hautärzte relevanten Abrechnungsmöglichkeiten der allgemeinen Gebührenordnungspositionen des Kapitels 1 des EBM – jeweils beginnend mit der Ziffer 1 – werden nach der Auswertung von Abrechnungen – obwohl häufiger möglich – relativ selten abgerechnet.
Urologie: Speziallabor in der „Ärztlichen Apparategemeinschaft“
Teil 2
Wir setzen die Hinweise zur Erbringung von Leistungen des Abschnitts M III GOÄ (Speziallabor klinische Chemie) in ärztlichen Apparategemeinschaften und zur Abrechnung als eigene Leistung fort.
Immer wieder Probleme bei der Ausführung von urologischen IGeL
Im Zusammenhang mit der Erbringung und Liquidation von IGeL ergeben sich nach wie vor Fragen zur korrekten Verfahrensweise. Nachfolgend einige typische Konstellationen, bei denen häufig Unsicherheit besteht, wie IGeL korrekt abzuwickeln sind.
Ambulante Operationen: Rückwirkend geltende Hygienezuschläge beschlossen
Am 21. Mai 2024 hat der Bewertungsausschuss die erwarteten Zuschläge für den höheren Hygieneaufwand bei ambulanten Operationen in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen.
Vom Wirr-Warr zum Aha – Die Konsultationspauschale im EBM
Die Welt der Abrechnung ist umfangreich und scheint hier und da undurchsichtig zu sein. Dabei ist es häufig gar nicht so schwer, hat man erstmal Zugang gefunden. Oft liegt der Schlüssel in der eindeutigen Abgrenzung. Denn wer sich im Dschungel der Pauschalen, Abrechnungsziffern und Möglichkeiten...
Psychiatrische Diagnostik und Behandlung – Teil 2
Die Hinweise zu in der hausärztlichen Praxis relevanten psychiatrisch/psychotherapeutischen Leistungen werden fortgesetzt.
Alltägliche Süchte in der hausärztlichen Praxis
Schwere Formen von Abhängigkeiten sind als Erkrankungen einzustufen und zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu behandeln, so zum Beispiel exorbitante Abhängigkeiten von Alkohol. Soll eine Behandlung zu Lasten der GKV durchgeführt werden, ist eine entsprechende Codierung anzugeben,...
Behandlung von Folgeerkrankungen bei Diabetikern
Eine typische Folgeerkrankung bei Diabetes mellitus sind Nekrosen und Gangräne an den Füßen. Deren Behandlung ist eine Domäne in Hausarztpraxen. Schätzungen zufolge haben etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland Diabetes, davon die weitaus meisten Diabetes vom Typ 2.
Aspekte zum und Probleme beim Codieren nach dem ICD-10 in der kinderärztlichen Praxis
Bei Abrechnungsprüfungen wird zunehmend auch die Plausibilität der angegebenen ICD-10-Codes mit einbezogen. Dabei kam es gehäuft zu Beanstandungen, in einigen Fällen erfolgten Kürzungen.
Hausbesuch vom Kinderarzt
Typische Anlässe für kinderärztliche Hausbesuche sind z. B. die U 2, Notfälle und stark infektiöse Erkrankungen. Bei der privatärztlichen Abrechnung von Hausbesuchen gibt es ein paar Dinge zu beachten.
Auch in Kinderarztpraxen obligat: Behandlungsvertrag bei IGeL
Immer wieder wird – auch von den Krankenkassen – beanstandet, dass individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) erbracht und liquidiert werden, ohne dass zuvor ein schriftlicher Behandlungsvertrag geschlossen wird.
Gynäkologie: Was nach wie vor bei Überweisungen zu beachten ist
Gemäß § 24, Absatz 1, Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) hat die Vertragsärztin oder der Vertragsarzt die Erbringung erforderlicher Leistungen durch eine andere Vertragsärztin bzw. einen anderen Vertragsarzt mittels Überweisung zu veranlassen.
Früherkennungsuntersuchungen in der frauenärztlichen Praxis
Die Früherkennung in der frauenärztlichen Praxis ist nicht allein mit der Nr. 27 GOÄ abgerechnet.
Nach wie vor problematische Konstellationen bei IGeL in der Gynäkologie
Nach wie vor stehen Interessenverbände der Patientinnen und Patienten, bestimmte politische Gruppierungen und insbesondere die gesetzlichen Krankenkassen dem Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen kritisch gegenüber.
IGeL in der hausärztlichen Praxis ohne besondere Investitionen
Seit mehr als 20 Jahren werden Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen angeboten. Unter wirtschaftlichen Aspekten sind dabei insbesondere solche IGeL interessant, für deren Durchführung keine oder nur geringe Investitionen erforderlich sind.
Psychiatrische Diagnostik und Behandlung – Teil 1
In der Hausarztpraxis weisen relativ viele Patientinnen und Patienten psychiatrische Erkrankungen auf. Welche Leistungen in der GOÄ sind in der hausärztlichen Praxis besonders relevant?
Akne vulgaris, Akne conglobata zu Lasten der GKV?
Von pubertätsbedingten Hautveränderungen (Akne) sind etwa 70 bis 80 % aller Jugendlichen betroffen. Bei schwerwiegenden Ausprägungen liegt eine Erkrankung vor, deren Behandlung nach dem EBM berechnet werden kann.
Psychosomatik: Dokumentation wird geprüft
Etwa ein Drittel der niedergelassenen angiologisch tätigen Ärztinnen und Ärzte hat die Genehmigung zur Abrechnung von Leistungen der psychosomatischen Grundversorgung. Wegen der auch in dieser Arztgruppe zunehmenden Abrechnungshäufigkeit der Gebührenordnungspositionen (GOP) 35100 und 35110 sehen...
Nervenheilkunde: Praxisgemeinschaft – wirtschaftliche Alternative zur Gemeinschaftspraxis?
Fachärztinnen und Fachärzte für Nervenheilkunde, Neurologie und Psychiatrie sind mehr und mehr in Gemeinschaftspraxen niedergelassen. Die Kooperationsform Praxisgemeinschaft wird seltener gewählt. Dabei kann sie wirtschaftlicher sein.
§ 6a GOÄ – was geht der mich an?
Auch niedergelassene Nervenärztinnen und Nervenärzte, nicht nur im Belegarztwesen, können von der Minderungspflicht nach § 6a GOÄ betroffen sein.
Alltägliche Zwangshandlungen in der nervenärztlichen Praxis
Zwangshandlungen drängen sich den Betroffenen unwillkürlich gegen deren Willen auf. Aus eigener Kraft können sie nicht davon ablassen. Treten aufgrund der Zwangshandlungen Beeinträchtigungen im Alltag auf, suchen Betroffene auch Fachärztinnen und Fachärzte für Nervenheilkunde oder Psychiatrie auf.
Orthopädie: Akupunktur ist häufiger GKV-Leistung als IGeL
Anfang 2007 wurden Akupunkturbehandlungen als vertragsärztliche Leistungen in den EBM aufgenommen, allerdings nur bei zwei festgelegten Indikationen.
Orthopädie: Extra-Honorar für alle Leistungen aus Kapitel 31
Nicht nur ambulant operierenden Orthopädinnen und Orthopäden werden die Gebührenordnungspositionen (GOP) des Kapitels 31 EBM extra vergütet, auch konservativ tätige Kolleginnen und Kollegen sollten den für sie berechnungsfähigen und ebenfalls extra bezahlten Positionen aus diesem Kapitel besondere...
Rechnungen dürfen nachträglich „verbessert“ werden
Die Erfahrung ist eher die, dass Rechnungen aufgrund berechtigter Einwände von Kostenträgern „nach unten“ korrigiert werden müssen. Geht das auch umgekehrt?
Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft?
Für die Vergütung ärztlicher Leistungen wurden gemäß der gesetzlichen Vorgaben (§ 87 Abs. 2c SGB V) Pauschalen und Gebührenordnungspositionen (GOP) in den EBM eingeführt, die nur einmal im Behandlungsfall berechnungsfähig sind. Das gilt auch in Gemeinschaftspraxen. Wie unterscheiden sich die...
Psychometrische Testverfahren in der Hausarztpraxis
Psychometrische Testverfahren sind in der hausärztlichen Praxis vor allem solche der GOÄ-Nrn. 856 und 857. Projektive Testverfahren nach Nr. 855 GOÄ kommen selten zur Anwendung, sie bleiben hier unberücksichtigt.
Informationen von KVen und Ärztekammern
Ob, wann und in welchem Umfang welche Leistungen als IGeL angeboten werden dürfen, wird kontrovers erörtert. Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen haben gemeinsam dazu Anweisungen erarbeitet und veröffentlicht.
Hyperhidrose – so rechnen Sie richtig nach GOÄ ab
Für die Behandlung der verschiedenen Schweregrade von Hyperhidrosen werden unterschiedlichste Therapien angewandt. Zunächst handelt es sich ja um Erkrankungen, bei denen eine Kostenübernahme durch gesetzliche oder private Krankenversicherungen nicht grundsätzlich infrage steht.
Dokumentation der Psychosomatik-Positionen wird verstärkt geprüft
Etwa die Hälfte der der niedergelassenen Hautärztinnen und Hautärzte hat die KV-Genehmigung zur Abrechnung der Gebührenordnungspositionen (GOP) der psychosomatischen Grundversorgung nach den GOP 35100 (Differenzialdiagnostik) und 35110 (verbale Intervention). Aufgrund der deutlichen Zunahme der...
Liquidation von IGeL (fast) identisch zu der bei Privatversicherten
Werden von Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen Selbstzahlerleistungen (IGeL) in Anspruch genommen, resultiert daraus ein Vertragsverhältnis auf der Basis der Kostenerstattung. Die Erstellung der Rechnung erfolgt analog zur Rechnungslegung bei Privatpatientinnen und Privatpatienten. Aber: Bei...
Gynäkologie: 01er-Positionen nicht außer Acht lassen
In Kapitel 1 des EBM (allgemeine Gebührenordnungspositionen, GOP) befinden sich auch für Gynäkologinnen und Gynäkologen relevante GOP, jeweils beginnend mit den Ziffern 01. Da Gynäkologinnen und Gynäkologen bei der Erbringung und Abrechnung ihrer Leistungen vornehmlich auf die Positionen des...
4 Dinge, die Sie vor IGeL in der frauenärztlichen Praxis beachten sollten
Auch in der Laienpresse wird über das Angebot individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen berichtet, zumeist mit kritischen Anmerkungen. Um sich nicht angreifbar zu machen, sind detaillierte Vorgaben beim Erbringen von IGeL zu beachten und das auch schon vor der eigentlichen...
Wann darf Nr. 2 GOÄ in der frauenärztlichen Praxis berechnet werden?
Nr. 2 GOÄ ist zwar gering bewertet, jedoch eine unentbehrliche und häufige Leistung. Es lohnt sich durchaus, sich einmal mit ihr zu befassen.
Urologie: ICD-10-Code vollständig angeben
Behandlungsdiagnosen werden nach dem ICD-10 kodiert. Zusätzlich zu den Behandlungsdiagnosen müssen in den Abrechnungsunterlagen für die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Zusatzkennzeichen angegeben werden. Bei Krankenhauseinweisungen, in Arztbriefen und in der eigenen Dokumentation können die...
Urologie: Speziallabor in der „Ärztlichen Apparategemeinschaft“
Teil 1
In der GOÄ ist zum Speziallabor (Abschnitte M III und M IV) geregelt, dass die Leistungen (Laboruntersuchungen) nur dann in Rechnung gestellt werden dürfen, wenn man sie selbst erbracht hat. Das heißt aber nicht, dass die Untersuchungen in der eigenen Praxis erfolgen müssen.
Urologie: Welche IGeL sind wirtschaftlich?
Bieten Sie IGeL an oder erwägen Sie, IGeL zusätzlich in Ihr Leistungsspektrum aufzunehmen, sollten Sie die dafür notwendigen Investitionen analysieren. So lässt sich ermitteln, ob mit dem beabsichtigten IGeL-Angebot zumindest ein kostendeckendes, besser aber ein gewinnbringendes Honorar erzielt...
So vereinbaren Sie ein Ausfallhonorar ordnungsgemäß
Zu vereinbarten Terminen nicht erscheinende Patientinnen und Patienten sind ein großes Ärgernis. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hat die Position der Ärztinnen und Ärzte zur Vereinbarung eines Ausfallhonorars gestärkt.
Abgrenzung IGeL versus GKV-Leistungen in der kinderärztlichen Praxis
Das Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen wird nach wie vor von den Krankenkassen und bestimmten politischen Kreisen äußerst kritisch gesehen. Gelegentlich werden IGeL sogar als „Abzocke“ bezeichnet. Umso wichtiger ist es, beim Angebot von IGeL die Abgrenzungskriterien gegenüber GKV-Leistungen...
Ich habe da eine Frage ...
In dieser Ausgabe stellen wir Fragen von Kinderärztinnen und Kinderärzten zur GOÄ-Abrechnung und unsere Antworten dazu vor.
Kinderarzt: Schweregradzuschläge im Notfalldienst
Grundsätzlich können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte – auch Kinderärztinnen und Kinderärzte – verpflichtet werden, an dem von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) organisierten Notfalldienst teilzunehmen. Dabei wird häufig nicht beachtet, dass bei bestimmten, zumeist schweren Krankheitsbildern...
Behandlungsvertrag korrekt abfassen
Immer wieder wird beanstandet, dass individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) erbracht und liquidiert werden, ohne dass zuvor ein schriftlicher Behandlungsvertrag geschlossen wurde. Das muss nicht sein.
Praxishinweise zur Akupunkturbehandlung
Bei Privatpatientinnen und -patienten ist die Akupunkturbehandlung nicht nur bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS) oder bei Gonarthrose (wie bei EBM-Ziffer 30791) abrechenbar.
Abrechnungsmodalitäten der Bereitschaftspauschale oft falsch interpretiert
Bei überdurchschnittlich häufiger Abrechnung wird regelmäßig die Gebührenordnungsposition (GOP) 01435 bei Abrechnungsprüfungen einbezogen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) beanstanden, dass die Voraussetzungen zur Abrechnung der GOP 01435 häufig nicht beachtet oder falsch interpretiert...
Nervenarzt: Nr. 34 GOÄ kennen und abrechnen
Manche Nervenärztinnen und Nervenärzte scheuen die Abrechnung der Nr. 34 GOÄ – obwohl sie die Leistung erbracht haben.
Ist Schröpfen in der hautärztlichen Praxis eine Option?
Alternative Behandlungsformen werden immer häufiger hinterfragt. Während vor gar nicht allzu langer Zeit Schröpftherapien in Vertragsarztpraxen einiger Facharztgruppen angeboten und erbracht wurden, wird diese Behandlungsmethode heute auch in hautärztlichen Praxen relativ selten eingesetzt.
Zuschläge bei ambulanten Operationen in der Dermatologie
Manchmal wird übersehen, dass Zuschläge für ambulante Operationen (Nr. 442 bis Nr. 445 GOÄ) nicht nur bei „größeren“ (z. B. bei einigen venenchirurgischen) Operationen, sondern auch bei häufigeren „kleinen“ Eingriffen berechenbar sind.
Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft in der Dermatologie?
Hautärztinnen und Hautärzte sind mehr und mehr in Gemeinschaftspraxen niedergelassen. Die Kooperationsform Praxisgemeinschaft wird seltener gewählt. Dabei kann sie wirtschaftlich vorteilhaft sein.
Ist Biofeedback eine Option für die nervenärztliche Praxis?
Biofeedbacktherapien werden in Kliniken und von niedergelassenen Vertragsärztinnen und Vertragsärzten angeboten und eignen sich besonders zur Behandlung von Stresssituationen, bei Patientinnen und Patienten mit beispielsweise einem Burnout-Syndrom, mit Schlafstörungen oder Depressionen.
Ist der Widerspruch gegen einen KV-Bescheid sinnvoll?
Erhält eine Vertragsärztin oder ein Vertragsarzt ein Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), in dem eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Behandlungs- oder Verordnungsweise angekündigt wird, besteht verbreitet Ratlosigkeit, wie und ob reagiert werden soll. Meist wird dann direkt eine...
Strittige Abgrenzung zwischen IGeL- und GKV-Leistungen in der Orthopädie
Leistungen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) werden nur bis zu festgelegten Obergrenzen vergütet (Regelleistungsvolumen (RLV), Praxisbudgets und so weiter). Somit ist es nachvollziehbar, dass Vertragsärztinnen und Vertragsärzte bestrebt sind, bei Erreichen der Vergütungsobergrenzen nach...
Dokumentation der Psychosomatik-Ziffern wird stringenter geprüft
Gut ein Drittel der niedergelassenen Orthopädinnen und Orthopäden hat die Genehmigung zur Abrechnung von Leistungen der psychosomatischen Grundversorgung nach den Gebührenordnungspositionen (GOP) 35100 und 35110. Wegen der überproportional zunehmenden Abrechnungshäufigkeit dieser GOP – auch in...
Die „Zielleistung“ ist ein häufiger Streitpunkt bei Operationen
Auch bei ambulanten Operationen verweigern private Kostenträger die Berechenbarkeit von nebeneinander berechneten operativen Leistungen („GOÄ-Ziffern“) mit dem Hinweis, die (nicht anerkannte) Leistung sei mit der (ebenfalls abgerechneten) „Zielleistung“ abgegolten.
Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft – eine Erwägung wert?
Ärztinnen und Ärzte mit dem Schwerpunkt Angiologie sind zunehmend in Gemeinschaftspraxen niedergelassen, seltener in Praxisgemeinschaften.
EBM: Praxisgemeinschaft oder Gemeinschaftspraxis?
Hautärztinnen und Hautärzte sind mehr und mehr in Gemeinschaftspraxen niedergelassen, die Kooperationsform als Praxisgemeinschaft wird seltener gewählt.
Segelanweisung für IGeL
Weiterhin wird kontrovers erörtert, ob und welche Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen angeboten und privat liquidiert werden dürfen. Ein Überblick.
Herzinsuffizienz: Nur indirekte Abrechnungsmöglichkeiten
Mehr als zwei Millionen Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz befinden sich in Deutschland in ärztlicher Behandlung und sind damit eine bedeutende Patientenklientel für Hausärztinnen und Hausärzte.
Fremdkörperentfernungen beim Hausarzt
Auch bei Faden- oder Zeckenentfernungen können ggf. die Nrn. 2009 oder 2010 GOÄ zum Ansatz kommen.
Details zur Ausführung und Abrechnung von IGeL
Nach wie vor kritisieren Krankenkassen das Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen scharf. Mit dem IGeL-Monitor wird schon seit Jahren ein negatives Bild der Selbstzahlerleistungen gezeichnet. Man sollte keine Angriffsfläche für solche Kritik bieten.
Grundsätze zur Abgrenzung IGeL versus GKV in der Frauenarztpraxis
Krankenkassen und bestimmte politische Kreise sehen das Angebot von Selbstzahlerleistungen (IGeL) äußerst kritisch. Manchmal werden IGeL sogar als „Abzocke“ bezeichnet.
B-Bild-Sonografien Teil 2
Wir geben weitere Hinweise zu den Abrechnungsmöglichkeiten gynäkologischer Sonografien.
Gynäkologie: Rechnen Sie alle erbrachten Leistungen auch ab?
Seit es Gebührenordnungen für die Abrechnung ärztlicher Leistungen gibt, existieren auch Vergütungsobergrenzen – so schon in der 1815 von Kaiser Friedrich Wilhelm erlassenen Taxe für Medizinalpersonen.
Mehr Zeit durch Delegation von Leistungen
Aus der Delegation von Leistungen kann mehr Freiraum für die Ärztin oder den Arzt resultieren. In urologischen Praxen sollte ein Schema festgelegt werden, welche der Mitarbeitenden welche Leistungen bei der Patientenbehandlung durchführen dürfen.
Details zur Abrechnung der Chronikerpauschalen
Die Chronikerpauschalen mit den Gebührenordnungspositionen (GOP) 04220 und 04221 wurden 2013 in den EBM aufgenommen. Bei der Abrechnung ergeben sich aber immer wieder Probleme.
IGeL in Kinderarztpraxen – welche sind sinnvoll?
Im Vergleich zu anderen Facharztgruppen bieten Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte IGeL nur in relativ begrenztem Umfang an. Aber auch diese Facharztgruppe wird in der täglichen Praxis wegen ärztlicher Leistungen konsultiert, die als IGeL zu liquidieren sind. Scheinbar gibt es eine gewisse Scheu,...
So funktioniert die korrekte Analogabrechnung
Bei der Abrechnung von Leistungen, die in der GOÄ nicht angeführt sind, gilt es § 6 Abs. 2 und § 12 Abs. 4 GOÄ zu beachten.
Honorarvereinbarung nach § 2 GOÄ in der urologischen Praxis
Damit eine Honorarvereinbarung nicht ungültig ist, sind einige Regelungen zwingend einzuhalten.
Urologie: GKV- oder IGeL-Leistung?
In der täglichen Praxis stellt sich regelmäßig die Frage, mit welchen Kriterien die Grenzziehung zwischen GKV-Leistungen und IGeL anzuwenden ist und wie IGeL korrekt abzurechnen sind, um Reklamationen von der Patientenseite möglichst zu vermeiden.
Erörterung nach GOÄ 34 in der urologischen Praxis
Abrechnungsstatistiken zeigen, dass manche Urologinnen und Urologen die GOÄ 34 viel seltener berechnen als der Fachgruppendurchschnitt. Grund dafür sind vor allem schlechte Erfahrungen mit „routinemäßigen“ Widersprüchen von Kostenträgern.
Nachfrage nach Testosteronsubstitution
Neben dem Weltfrauentag (2024 am 8. März), der in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ein gesetzlicher Feiertag ist, gibt es jährlich – was weniger bekannt ist – auch einen Weltmännertag, 2024 am 3. November. Damit im Zusammenhang erscheinen vermehrt Publikationen zur Männergesundheit, auch Beiträge...
Zeitangaben in der Rechnung: Manchmal Pflicht, manchmal Kür
Bei manchen GOÄ-Ziffern sind in der Rechnung Zeitangaben vorgeschrieben. Manchmal machen Zeitangaben auch dann Sinn, wenn sie nicht verpflichtend sind.
Orthopädie: Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft?
Orthopädinnen und Orthopäden sind mehr und mehr in Gemeinschaftspraxen niedergelassen, die Kooperationsform als Praxisgemeinschaft wird seltener gewählt. Ein Überblick über die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile.
Behandlung von Erschöpfungszuständen
Obwohl allgemein bekannt ist, dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter geringer wird, wollen viele Menschen dies nicht wahrhaben und suchen ärztlichen Rat, auch in nervenärztlichen Praxen.
Elektroenzephalogramme (EEGs)
Zum EEG gibt es mehr zu beachten als nur die Nr. 827 GOÄ.
Abrechnungsbegrenzungen richtig anwenden
Die Abrechnungsbegrenzung „x-mal im Behandlungsfall“ ist im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) klar definiert. Anders hingegen die Abrechnungsbegrenzung „je Sitzung“.
6 Konstellationen und wie Sie Beanstandungen vermeiden
Nach wie vor stehen Interessenverbände der Patientenschaft, bestimmte politische Gruppierungen und auch die gesetzlichen Krankenkassen dem Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen kritisch gegenüber.
Fragen zur ePA und der Fibromabtragung per RF-Cutter
Wir beantworten zwei Fragen unserer Leserinnen und Leser, die von allgemeinem Interesse sind, deren Themen sich aber für einen ausführlichen Beitrag nicht eignen.
Dokumentation kleinchirurgischer Eingriffe
Kleinchirurgische Eingriffe werden vorwiegend an der Körperoberfläche erbracht. Ihnen stehen für die Abrechnung dieser Eingriffe sowohl die Gebührenordnungspositionen (GOP) 02300 bis 02302 als auch die GOP 10340 bis 10342 zur Verfügung. Da diese GOP überproportional häufig abgerechnet werden, prüfen...
Vier Tipps zur Liquidation in der hausärztlichen Praxis
Dem Angebot von Selbstzahlerleistungen in Vertragsarztpraxen stehen die Krankenkassen und bestimmte politische Kreise nach wie vor kritisch gegenüber. IGeL werden sogar als „Abzocke“ bezeichnet. Um sich nicht angreifbar zu machen, ist bei der Liquidation von IGeL besonders sorgfältig vorzugehen.
Telemonitoring bei Herzinsuffizienz
Bundesärztekammer (BÄK), Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und Beihilfe haben eine Vereinbarung zur Abrechnung des Telemonitorings bei chronischer Herzinsuffizienz getroffen.
Details zur Dokumentation der GOP 03360 und 03362
Bei Prüfung der Dokumentation zu den Gebührenordnungspositionen (GOP) 03360 und 03362 wird immer wieder festgestellt, dass obligate Leistungsinhalte nicht ausreichend dokumentiert werden. Folge: Zumindest Beanstandungen, unter Umständen auch Streichungen der betroffenen GOP. Das muss nicht sein.
ICD-10-Code: Abgerechnete GOP und Verordnungen müssen kompatibel sein
Auf Abrechnungsunterlagen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und bei Krankenhausbehandlungen sind die Behandlungsdiagnosen verschlüsselt nach dem ICD-10 anzugeben. Bei Überweisungen, Krankenhauseinweisungen, in Arztbriefen und bei der Patientendokumentation muss bei den Diagnoseangaben Klartext...
Urologie: IGeL-Sprechstunden auf dem Praxisschild angeben?
Die Terminvergabe in Arztpraxen – gerade von Kassenpatienten im Vergleich zu Privatversicherten oder Selbstzahlern (IGeL) – wird in den Medien emotional und kontrovers erörtert. So geben Urologen IGeL-Sprechstunden korrekt auf dem Praxisschild an.
Dokumentation bei Psychosomatik wird in der Urologie stringenter geprüft
Mehr als die Hälfte der niedergelassenen Urologinnen und Urologen hat die Genehmigung zur Abrechnung von Leistungen der psychosomatischen Grundversorgung. Wegen der überproportional zunehmenden Abrechnungshäufigkeit der Gebührenordnungspositionen (GOP) 35100 und 35110 sehen sich die Kassenärztlichen...
Hinweise von KVen und Ärztekammern
Ob, wann und in welchem Umfang welche Leistungen als IGeL angeboten werden dürfen, wird kontrovers erörtert. Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) haben gemeinsam dazu Anweisungen erarbeitet und veröffentlicht.
B-Bild-Sonografien in der Gynäkologie
Teil 1
Gynäkologisch sind die Nrn. 410, 420 und 418 „Standardziffern“. Wir stellen die Abrechnungsmöglichkeiten vor.
Was ist bei Karzinompatientinnen zu beachten?
Speziell für die Betreuung von Karzinompatientinnen sieht der EBM für Gynäkologinnen und Gynäkologen die Gebührenordnungsposition (GOP) 08345 vor (191 Punkte/22,79 €). Ein Großteil der Gynäkologinnen und Gynäkologen hat außerdem die Genehmigung zur Abrechnung von Positionen der...
Leistungen, die im Vorfeld zu erbringen sind
Um sich beim Angebot individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) nicht angreifbar zu machen, sind diverse Vorgaben bei der Erbringung von IGeL zu beachten und zwar auch schon vor der eigentlichen Leistungserbringung.
Geriatrisches Basisassessment und Betreuung
Statt der Komplexleistungen der Nrn. 03360 und 03362 EBM sind in der GOÄ entsprechende Einzelleistungen heranzuziehen.
Details der Leistungsbeschreibungen richtig anwenden
In den Leistungsbeschreibungen der Gebührenordnungspositionen (GOP) des Kapitels 3 des EBM (Hausärztlicher Versorgungsbereich) und in anderen für Hausarztpraxen relevanten Kapiteln sind Vorgaben für die Abrechnung festgeschrieben, deren korrekte Auslegung häufig nicht ausreichend beachtet wird.
Minimaleingriffe: EBM-Ziffern 02300 und 10340
Im alltäglichen Sprachgebrauch wird unter einer Operation in der Regel verstanden, dass eine Ärztin oder ein Arzt mit einem mehr oder minder großen Schnitt Körpergewebe eröffnet. Bei der Anamneseerhebung geben Patientinnen und Patienten bei der Frage nach durchgeführten Operationen in der Regel...
Weiterhin Fragen zu IGeL
Bei der Erbringung und der Liquidation von IGeL sind Vorgaben zu beachten, bei deren Nichtbeachtung sich für die Zahlungspflichtigen eine Option ergeben könnte, die Begleichung der Liquidation von IGeL zu verweigern.
Fragen zu IGeL gibt es immer noch – 7 Antworten
Dem Angebot von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen stehen neben bestimmten politischen Kreisen insbesondere die gesetzlichen Krankenkassen kritisch gegenüber. Bei der Erbringung und der Liquidation von IGeL sind Vorgaben zu beachten, bei deren Nichtbeachtung sich für...
Auch bei Vergütungsobergrenzen: Alle erbrachten Leistungen abrechnen
Seit es Gebührenordnungen für die Abrechnung ärztlicher Leistungen gibt, existieren Vergütungsobergrenzen – so schon in der von Kaiser Friedrich Wilhelm 1815 erlassenen Taxe für Medizinalpersonen.
Nr. 60 GOÄ in der kinderärztlichen Praxis nicht vergessen
Auch Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte erbringen Konsile nach Nr. 60 GOÄ. Zur Abrechnung sind vor allem die Anmerkungen zu Nr. 60 zu berücksichtigen.
7 wirtschaftlich interessante IGeL für hausärztliche Praxen
Auch in hausärztlichen Praxen werden zunehmend IGeL angeboten. Werden bereits IGeL angeboten oder wird erwogen, IGeL zusätzlich in das Leistungsspektrum aufzunehmen, sollten die ggf. dafür notwendigen Investitionen genau analysiert werden, um zu ermitteln, ob mit dem beabsichtigten Angebot von IGeL...
Öfter erbracht als berechnet: Nr. 2
Auch wenn die Vergütung für die Nr. 2 GOÄ im Einzelfall gering ist, sollte nicht vergessen werden, diese oft „nebenher“ erbrachte Leistung auch zu berechnen.
Behandlung klimakterischer Beschwerden in der hausärztlichen Praxis
Besonders in Frauenzeitschriften erscheinen mehr oder weniger regelmäßig Beiträge dazu, dass klimakterische Beschwerden durch eine Hormonersatztherapie gelindert werden können. Auch in Hausarztpraxen werden Patientinnen vorstellig, die sich wegen klimakterischer Beschwerden beraten und behandeln...
Ohne Beanstandungen orthopädische IGeL erbringen und berechnen
Nehmen Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) auf Wunsch in Anspruch, resultiert daraus ein Vertragsverhältnis auf der Basis der Kostenerstattung mit Liquidation nach der GOÄ.
Rechnungsstellung bei Analogabrechnung in der Orthopädie
Wir setzen unsere Praxishinweise zur Analogabrechnung aus dem „Wirtschaftsmagazin für die orthopädische & rheumatologische Praxis“ aus der Ausgabe 5/2023 fort.
Nur mit handfesten Argumenten offerieren
Seit sich im Jahr 1998 der Begriff „Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)“ für Leistungen etabliert hatte, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen gehören, haben bestimmte politische Kreise und die Krankenkassen keine Gelegenheit ausgelassen, das Angebot von IGeL in...
Zeitvorgaben: Welche sind mit der Abrechnung anzugeben?
Für alle ärztlichen Leistungen ist für Prüfungen auf der Basis von Zeitprofilen in Anhang 3 des EBM eine Prüfzeit festgelegt. Einige Gebührenordnungspositionen (GOP) des EBM setzen eine Mindestzeit der Erbringung voraus, andere GOP sind nur zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten berechnungsfähig.
Zinkleim- und Tapeverbände können berechnet werden
In einigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) wurden und werden offenbar kontroverse Auffassungen hinsichtlich der Abrechnung von Zinkleim- bzw. Tapeverbänden vertreten.
Im Basis- oder Standardtarif Versicherte in der nervenärztlichen Praxis
Um nachträgliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, sollten Ärztinnen und Ärzte über einige Besonderheiten dieser Arten von privater Krankenversicherung informiert sein.
Vorgaben für das Praxisschild in der nervenärztlichen Praxis
Für die Behandlung bestimmter Patientinnen und Patienten kann es sinnvoll sein, gesonderte Sprechstunden einzurichten. Die Bekanntgabe besonderer Sprechstunden auf dem Praxisschild unterliegt definierten Vorgaben.
Eigenbluteinspritzung – eine Option in der hautärztlichen Praxis
Die Patientinnen und Patienten sind mehr und mehr aufgeschlossen gegenüber alternativen Behandlungsmethoden, insbesondere wenn dadurch die Einnahme von Medikamenten verringert oder vermieden werden kann.
Hyposensibilisierungsbehandlung
In der GOÄ können zur Hyposensibilisierungsbehandlung (Nr. 263) zusätzliche Leistungen berechnet werden. Es kann aber auch günstiger sein, auf die Berechnung der Nr. 263 zu verzichten.
Abrechnungsmodalitäten der Bereitschaftspauschale 01435
Die Berechnung der Bereitschaftspauschale mit der Gebührenordnungsposition (GOP) 01435 wird zunehmend im Rahmen von Abrechnungsprüfungen einschließlich der Dokumentation einbezogen, insbesondere bei überdurchschnittlicher Abrechnungshäufigkeit dieser GOP. Festgestellt wurde u. a., dass die...
Ein Update zu Corona-Tests und -Impfungen
Auch wenn sich das Leben weitgehend normalisiert hat, bewegen sich die Corona-Infektionszahlen wieder nach oben. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat Menschen mit Risikofaktoren zu Impfungen gegen COVID-19 aufgerufen. Daneben melden sich Patientinnen und Patienten wieder vermehrt in den...
Immer mehr Übergewichtige: Ernährungsberatung
Beratungen von Übergewichtigen gehören in Hausarztpraxen zum Praxisalltag. Die Nachfrage nach derartigen Beratungen hat deutlich zugenommen, nachdem der GLP1-Antagonist Semaglutid für die Behandlung adipöser Menschen zugelassen wurde und seitdem intensiv beworben wird.
Palliativmedizinische Betreuung in der hausärztlichen Praxis
In der GOÄ gibt es keine spezifisch palliativmedizinischen Gebührenpositionen wie im EBM. Wir stellen in diesem Zusammenhang typische Leistungen vor.
Dokumentation der Psychosomatik-Positionen wird verstärkt geprüft
Mehr als die Hälfte der Vertragsärztinnen und -ärzte des hausärztlichen Versorgungsbereichs hat die KV-Genehmigung zur Abrechnung der Gebührenordnungspositionen (GOP) der psychosomatischen Grundversorgung (35100 und 35110). Aufgrund der deutlichen Zunahme der Abrechnung dieser GOP prüfen die...
Lohnt sich das Angebot einer Samstagssprechstunde?
In Zeiten der allgemeinen Rundum-Erreichbarkeit mag sich manche Vertragsärztin und mancher Vertragsarzt fragen: Lohnt sich eigentlich eine Samstagssprechstunde und was kann ich zusätzlich abrechnen? Rechnet sich solch ein Angebot oder ist es lediglich ein Service für Patientinnen und Patienten, die...
Darmspülungen mit geringem Aufwand anbieten
Für komplementärmedizinisch interessierte Ärztinnen und Ärzte bietet die Colon-Hydro-Therapie eine interessante Ergänzung des IGeL-Spektrums. In urologischen Praxen sind zur Durchführung dieser Therapieform kaum zusätzliche Investitionen erforderlich.
Die „nähere Erläuterung“ in der urologischen Praxis
Wenn zur Begründung des Faktors eine „nähere Erläuterung“ gefordert wird, muss man sich davon den Ansatz höherer Faktoren nicht verleiden lassen. Den Aufwand dafür kann man gering halten.
3 Tipps bei Einweisungen zur stationären Behandlung
Werden Patientinnen oder Patienten zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser eingewiesen, sind bestimmte Vorgaben zu beachten.
Haben Sie die obligaten Leistungen vollständig dokumentiert?
Bei Abrechnungsprüfungen werden regelmäßig auch die Dokumentationen der abgerechneten Leistungen einbezogen. Gebührenordnungspositionen (GOP), bei denen die Erbringung der obligaten Leistungsinhalte nicht oder nicht vollständig dokumentiert ist, werden gestrichen.
7 Leistungen, die wirtschaftlich interessant sein können
In frauenärztlichen Praxen werden IGeL im Vergleich zu anderen Arztgruppen relativ umfangreich angeboten, überwiegend spezielle sonografische Untersuchungen als zusätzliche Vorsorgeleistungen.
Sicher in der Analogabrechnung – Teil 2
Wir setzen unsere Hinweise zur Analogabrechnung fort.
Krankenkassenwechsel: abrechnungstechnisch neuer Patient
Die unterschiedliche Höhe der Beitragssätze und der Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen kann für Versicherte Veranlassung sein, ihre Krankenkasse zu wechseln. Derzeit könnte das häufiger der Fall sein: Dem Vernehmen nach beabsichtigen die Krankassen, im Jahr 2024 die Zusatzbeiträge zu...
Was bei der Erbringung zu beachten ist
Über das Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen wird immer wieder kritisch berichtet, auch in der Laienpresse und in TV-Beiträgen. Mit dem IGeL-Monitor informieren die Krankenkassen ihre Versicherten mit nahezu ausnahmslos negativen Beurteilungen über die in den Praxen angebotenen IGeL.
Allergiediagnostik in der kinderärztlichen Praxis nach GOÄ abrechnen
In der GOÄ gibt es für die Allergiediagnostik keine Komplexe, sondern die Einzelleistungen sind berechenbar. Auch die Rahmenbedingungen der Abrechnung sind in der GOÄ anders.
Wechsel der Krankenkasse: Abrechnungstechnisch neuer Patient
Die unterschiedliche Höhe der Beitragssätze und der Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen kann für Versicherte Veranlassung sein, ihre Krankenkasse zu wechseln. Derzeit könnte das häufiger der Fall sein: Dem Vernehmen nach beabsichtigen die Krankenkassen die Zusatzbeiträge im Jahr 2024 zu...
Umsatzsteuer kann auch in der kinderärztlichen Praxis anfallen
Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte dürften in relativ seltenen Fällen betroffen sein. Aber dennoch: Bei Steuerprüfungen durch die Finanzbehörden könnte festgestellt werden, dass umsatzsteuerpflichtige Leistungen über die Freigrenzen hinaus liquidiert wurden. Bei dieser Arztgruppe weniger wegen...
Orthopädische DiGA und ePA
Einschließlich der vorläufig aufgenommenen Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) finden sich derzeit im DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) acht orthopädische DiGA. Diese sind auch für Privatpatientinnen und -patienten verordnungsfähig....
Sind Ihre ICD-10-Codes plausibel zu den Verordnungen?
Bei Prüfungen von Behandlungsunterlagen, bei denen auch die Dokumentation der abgerechneten Leistungen einbezogen wurde, stimmt die Codierung der Behandlungsdiagnosen nach dem ICD-10 häufig nicht mit den abgerechneten Gebührenordnungspositionen (GOP) und den getätigten Verordnungen überein.
Sprechstunden auf dem Praxisschild der Hausarztpraxis angeben?
Die Terminvergabe in Arztpraxen wird emotional und kontrovers erörtert, häufig verbunden mit Vorwürfen, Ärztinnen und Ärzte würden für GKV-Versicherte Termine mit langen Wartefristen anbieten. Privatversicherte sowie Patientinnen und Patienten, die Selbstzahlerleistungen in Anspruch nehmen, bekämen...
Einfache operative Möglichkeiten bei Hautveränderungen
Bemerkt jemand an sich eine sichtbare Hautveränderung wird meist zunächst die hausärztliche Praxis aufgesucht. Primär ist zu differenzieren, ob es sich lediglich um kosmetisch störende Veränderungen handelt, deren Beseitigung privat zu liquidieren ist, oder ob als Erkrankung einzustufende...
Infusionen nach der GOÄ berechnen
In der hausärztlichen Praxis kommen vor allem intravenöse Infusionen nach den Nrn. 271 und 272 zur Abrechnung, zusätzlich ggf. die Nr. 261.
6 Fragen zu IGeL in der orthopädischen Praxis
Werden bestimmte Vorgaben bei der Erbringung und Liquidation von IGeL nicht beachtet, können sich insbesondere für „kritische“ Patientinnen und Patienten Möglichkeiten ergeben, die Begleichung der Liquidation von IGeL zu verweigern.
Ängste als GKV- oder Selbstzahlerleistung behandeln?
In bestimmten Situationen, etwa bei einem starken Gewitter, Angst zu empfinden, ist normal. Viele Menschen haben unbegründet Angstzustände, die sich sogar in als Erkrankung einzustufende Phobien ausweiten können. Häufig wird der Leidensdruck so groß, dass die Lebensqualität negativ beeinflusst und...
Manchmal in der nervenärztlichen Praxis zu wenig beachtet: Nr. 4 GOÄ
Nr. 4 überschneidet sich inhaltlich mit einigen psychiatrischen Leistungen (s. Ausschlüsse neben Nr. 4). Nr. 4 ist aber auch bei somatischen Erkrankungen berechenbar. Die Nr. 835 GOÄ ist durch die Nr. 4 fast obsolet geworden.
Schizophrene Psychosen
Gemäß krankheitsbezogener Erhebungen erkranken 0,6 bis 1 % der Bevölkerung an einer schizophrenen Psychose, einer Schizophrenie – teilweise nur vorübergehend, unter Umständen aber auch lebenslang.
Digitale Rückenschmerz-Therapie – wie ist abzurechnen?
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) bilden einen neuen Leistungsbereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie können eine interessante Ergänzung der Versorgungsmöglichkeiten sein. Anhand eines konkreten Patientenfalls stellen wir mögliche Leistungen im Zusammenhang mit einer DiGA-Verordnung...
Wann IGeL-, wann GKV-Leistung?
Das Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen wird nach wie vor von den Krankenkassen und von bestimmten politischen Kreisen äußerst kritisch gesehen, gelegentlich werden IGeL sogar als „Abzocke“ bezeichnet.
Höherer Faktor bei den Nrn. 1 und 5
Leistungen nach den Nrn. 1 und 5 zählen zu den häufig berechneten Leistungen. Auch wenn sie nicht besonders hoch bewertet sind, lohnt es sich, die Steigerungsmöglichkeiten zu beachten.
Dermatologie: ICD-10-Codes mit korrektem Zusatzkennzeichen angeben
Hautärztinnen und -ärzte geben pro Fall und Quartal durchschnittlich drei Diagnosen mit ICD-10-Codes an. Überprüft wird nicht nur die korrekte Angabe der ICD-10-Codes und deren Übereinstimmung mit den abgerechneten EBM-Positionen, auch die korrekte Angabe der Zusatzkennzeichen wird geprüft.
Der Mitbesuch nach Nr. 51
Die Berechenbarkeit von Unzeitzuschlägen und des Wegegeldes unterscheiden sich bei der Nr. 51 erheblich vom Besuch nach Nr. 50 GOÄ.
Sexuelle Funktionsstörungen
Bei Männern treten Störungen der Funktionen der Sexualorgane häufiger auf als bei Frauen, bei Männern zumeist in Form der erektilen Dysfunktion (ED).
Tendenz zunehmend bei weißem Hautkrebs
Dem Oberbegriff „weißer Hautkrebs“ ordnen medizinische Laien aktinische Keratosen, Basaliome und Spinaliome zu. Ein Großteil der Patientinnen und Patienten in Hautarztpraxen ist mit diesen Diagnosen in Behandlung.
Umsatzsteuer kann anfallen
Bei Steuerprüfungen könnte festgestellt werden, dass umsatzsteuerpflichtige Leistungen über die Freigrenzen hinaus liquidiert wurden. Folge: Empfindliche Nachzahlungen.
Urologie: Vorgaben der Ärztekammern und KVen
Ob, wann und in welchem Umfang welche Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen mit Liquidation als Privatleistung angeboten werden dürfen, wird kontrovers erörtert. Die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) haben gemeinsam Anweisungen dazu...
Urologische DiGA und ePA
Auch für Privatpatientinnen und -patienten sind Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) verordnungsfähig, jedoch sind Verordnungsfähigkeit und die ärztliche Vergütung nicht so klar geregelt wie im GKV-Bereich. Gleiches gilt für das Befüllen der elektronischen Patientenakte (ePA).
Halten Sie Ihr Zeitkontingent im Auge
Bei der Erbringung und Abrechnung ärztlicher Leistungen wird häufig außer Acht gelassen, dass für (fast) jede ärztliche Leistung eine Zeitvorgabe festgelegt ist. Besonders für Urologiepraxen mit hohen Fallzahlen können sich dadurch Probleme ergeben.
Gynäkologie: Sicher in der Analogabrechnung
Erbringt man eine Leistung, die in der GOÄ nicht angeführt ist, darf man sie analog abrechnen. Das ist in der GOÄ begründetes Recht einer jeden Ärztin oder eines jeden Arztes, man muss jedoch die Vorgaben des § 6 Abs. 2 GOÄ einhalten.
Hormonersatztherapie und Behandlung psychosomatischer Alterationen im Klimakterium
Die mit einer gewissen Regelmäßigkeit – insbesondere in Frauenzeitschriften – erscheinenden entsprechenden Berichte bringen es mit sich, dass heute nahezu alle Frauen darüber informiert sind, dass klimakterische Beschwerden durch eine Hormonersatztherapie gelindert werden können. Bei den damit im...
Häufige Fragen zu IGeL in der frauenärztlichen Praxis
Bei der Erbringung und Liquidation von IGeL sind Vorgaben zu beachten, bei deren Nichtbeachtung sich für Patientinnen eine Option ergeben könnte, die Begleichung der Liquidation von IGeL zu verweigern.
Minderwertigkeitskomplexe in der Hausarztpraxis behandeln
Das zumeist lange Vertrauensverhältnis der Patientinnen und Patienten zu ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt bringt es mit sich, dass Probleme wie Minderwertigkeitskomplexe und mangelndes Selbstbewusstsein auch in Hausarztpraxen vorgebracht werden.
Nr. 15 GOÄ: Auch Kinderärztin und Kinderarzt koordinieren
Von Kinderärztinnen und -ärzten gemacht, aber nicht immer berechnet, ist die Koordination nach Nr. 15 GOÄ.
Für Kinderarztpraxen typische IGeL beachten
Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte erbringen im Vergleich zu anderen Arztgruppen nur in relativ begrenztem Umfang Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Häufig werden als IGeL zu berechnende Leistungen zwar erbracht aber nicht als IGeL liquidiert, sei es aus Unwissenheit oder weil man...
Adipositas bei Kindern und Jugendlichen mit zunehmender Tendenz
Adipositas wird auch bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger festgestellt. In die Betreuung übergewichtiger Kinder und insbesondere in eine gegebenenfalls erforderliche Behandlung sind in erster Linie kinder- und jugendärztliche Praxen eingebunden.
Leistungen bei Herzschwäche nur indirekt berechnungsfähig
Mehr als zwei Millionen Patientinnen und Patienten in Deutschland sind mit einer Herzinsuffizienz in ärztlicher Behandlung. Hausärztinnen und -ärzte sind regelmäßig in die Behandlung eingebunden. Was ist bei der Abrechnung zu beachten?
4 Praxishinweise zur Abrechnung in der orthopädischen Praxis
Die Krankenkassen und bestimmte politische Kreise stehen dem Angebot von IGeL in Vertragsarztpraxen nach wie vor kritisch gegenüber. IGeL werden sogar als „Abzocke“ bezeichnet. Wir geben Hinweise, wie IGeL zu erbringen und liquidieren sind.
Orthopädie: 3 Regeln der Analogabrechnung (Teil 1)
Erbringt man Leistungen, die in der GOÄ nicht angeführt sind, kann man sie trotzdem berechnen – nämlich analog.
Orthopädie: Berechnungsausschlüsse richtig anwenden
Seit es amtliche Gebührenordnungen gibt, gibt es gegenseitige Berechnungsausschlüsse von Gebührenordnungspositionen (GOP).
Nervenarzt: Diagnosen und Verordnungen müssen zu ICD-10-Codes passen
In den Abrechnungsunterlagen müssen die angegebenen ICD-10-Codes schlüssig zu den angegebenen Behandlungsdiagnosen und den abgerechneten Gebührenordnungspositionen (GOP) passen, ebenso zu den Verordnungen. Werden bei Plausibilitätsprüfungen Diskrepanzen festgestellt, kann es zu unangenehmen...
Umsatzsteuer kann in der nervenärztlichen Praxis anfallen
Fachärztinnen und -ärzte der Fachbereiche Nervenheilkunde, Neurologie und Psychiatrie dürften in relativ seltenen Fällen betroffen sein. Aber dennoch: Bei Steuerprüfungen könnte festgestellt werden, dass umsatzsteuerpflichtige Leistungen über die Freigrenzen hinaus liquidiert wurden. Mögliche...
Duplex-Sonografien „um die Ecke“ abrechnen
Ein systematischer Fehler in der GOÄ macht die Abrechnung von Duplex-Sonografien etwas kompliziert.
Bei Privatliquidation und im EBM gilt „Je Sitzung“ ubiquitär
Bei der Liquidation von IGeL ist die Abrechnungsbegrenzung „je Sitzung“ ebenso zu beachten wie bei Rechnungslegungen für Privatversicherte. Auch im EBM sind die Abrechnungsmöglichkeiten zahlreicher Gebührenordnungspositionen (GOP) durch den Terminus „je Sitzung“ begrenzt.
Hausbesuch durch MFA: Das ist nicht nur Nr. 52 GOÄ!
Neben der Nr. 52 GOÄ sind delegierte und ggf. auch persönlich durch die Ärztin oder den Arzt erbrachte Leistungen berechnungsfähig, ggf. auch der Zuschlag E.
Psoriasis: Behandlungsintensiv, im EBM unterrepräsentiert
In Mitteleuropa sind etwa zwei bis drei Prozent der Menschen von Psoriasis betroffen, in Deutschland somit etwa eine Million. Speziell berechnungsfähige Gebührenordnungspositionen (GOP) für die Behandlung von Psoriasis-Patientinnen und -Patienten hält der EBM nicht vor.
Eigenblutbehandlung zur Stärkung der Abwehrkraft
Zunehmend sind Patientinnen und Patienten aufgeschlossen gegenüber alternativen Behandlungsmethoden, insbesondere wenn dadurch die Einnahme von Medikamenten verringert oder vermieden werden kann.
Abrechnungstechnisch neuer Patient bei Krankenkassenwechsel
Die unterschiedliche Höhe der Beitragssätze und der Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen kann für Versicherte Veranlassung sein, ihre Krankenkasse zu wechseln. Wechseln gesetzlich Versicherte zu einer anderen Krankenkasse, sind bei der Abrechnung der erbrachten Leistungen und bei...
Patient erscheint nicht: vergeblich, aber nicht umsonst gewartet
Zur Berechnung eines Ausfallhonorars hat ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) die Position der Ärzteschaft gestärkt.
„Je Sitzung“ bei der IGeL-Abrechnung
Abrechnungsbegrenzungen wie „einmal im Behandlungsfall“ oder „einmal im Krankheitsfall“ sind für den EBM und die GOÄ und damit auch für die Abrechnung von IGeL klar definiert. Anders verhält es sich, wenn die Berechnung einer Gebührenordnungsposition durch „je Sitzung“ begrenzt ist: Weder in der GOÄ...
Bedeutung des „Arztfalls“, „Behandlungsfalls“ und „Krankheitsfalls“ für die Abrechnung
Für die Abrechnung der erbrachten Leistungen nach dem EBM spielt die Unterscheidung der Fallarten eine wichtige Rolle.
Verbände: Nur bei bestimmten Konstellationen berechnungsfähig
Mit den verschiedenen Änderungen des EBM wurden Verbände nahezu ausnahmslos den Quartalspauschalen, zugeordnet – für hausärztliche Praxen den Versichertenpauschalen – und sind nicht gesondert berechnungsfähig. In jeder Hausarztpraxis werden Verbände angelegt oder entfernt. Unter welchen Umständen...
Schröpftherapie – Eine alternative Behandlungsform
Alternative Behandlungsformen werden immer häufiger hinterfragt. Während vor nicht allzu langer Zeit Schröpftherapien in Hausarztpraxen vielfach angeboten und erbracht wurden, wird diese Behandlungsmethode heute relativ selten eingesetzt. Schröpftherapien wurden schon im Altertum angewendet. Im...
Patienten mit (Harnblasen-)Katheter
Bei Katheterisierungen und der Versorgung von Katheterträgern sind die Abrechnungsmöglichkeiten in der GOÄ sehr differenziert.
Urologie: Bei Kassenwechsel abrechnungstechnisch neuer Patient
Die unterschiedliche Höhe der Beitragssätze und der Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen kann für Versicherte ein Anlass sein, ihre Krankenkasse zu wechseln. Wechseln gesetzlich Versicherte zu einer anderen Krankenkasse, sind bei der Abrechnung der erbrachten Leistungen und bei Verordnungen...
Urologie: Besuch durch Medizinische Fachangestellte
In manchen Regionen ist der vom Honorar her unattraktive Besuch der Medizinischen Fachangestellten (MFA) durchaus häufig, insbesondere zur Versorgung von Heimbewohnerinnen und -bewohnern.
Beschneidung: GKV-Leistung oder IGeL?
Urologinnen und Urologen werden regelmäßig gebeten, Beschneidungen aus rituellen, religiösen oder vermeintlich hygienischen Gründen durchzuführen.
Abstriche nicht berechenbar, mit einer Ausnahme
Abstriche in der frauenärztlichen Praxis sind nicht extra berechnungsfähig, außer im Rahmen der Empfängnisregelung.
Besondere Sprechstunden für IGeL auf dem Praxisschild angeben?
In den Medien wird die Terminvergabe in Arztpraxen emotional und kontrovers erörtert, häufig verbunden mit dem Vorwurf, Ärztinnen und Ärzte würden Kassenpatienten Termine mit langen Wartefristen anbieten, Privatversicherte und Selbstzahler (IGeL) dagegen deutlich kurzfristigere.
DiGA und ePA bei privat versicherten Patientinnen
Bei privat versicherten Patientinnen ist die Verordnungsfähigkeit von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) nicht so wie im EBM klar geregelt, ebenso nicht die Vergütung. Gleiches gilt für das Befüllen der elektronischen Patientenakte (ePA).
Fallen bei Abrechnungsprüfungen immer wieder auf: Unvollständige Dokumentationen
Die fachtypischen Leistungen im hausärztlich kinderärztlichen Versorgungsbereich werden zum größeren Teil mit Quartalspauschalen, daneben aber auch mit einzelnen Gebührenordnungspositionen (GOP) abgerechnet. Bei Prüfungen der Dokumentation der abgerechneten GOP fällt häufig auf, dass die geforderten...
Kinder- und jugendärztliche Praxis: Den höheren Faktor in der Rechnung begründen
Die Informationen zum Ansatz eines höheren Faktors ergänzen wir mit Hinweisen zu den in der Rechnung anzuführenden Begründungen.
7 Vorgaben, die Sie bei der IGeL-Liquidation beachten sollten
Die gesetzlichen Krankenkassen wollen durch Umfragen festgestellt haben, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) mehr oder weniger regelmäßig pauschal liquidieren. Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte erbringen im Vergleich zu anderen Facharztgruppen...
Die Hautkrebsvorsorge in der GOÄ
Die richtige GOÄ-Abrechnung der Hautkrebsvorsorge ist zwischen Hautärzten, Patienten und Kostenträgern ein Dauerthema. HAUT zeigt eine Methode, die sich seit geraumer Zeit bewährt hat.
Zuschlagspositionen im Hausarztkapitel
Bei vielen Gebührenordnungspositionen (GOP) des EBM beginnt die Leistungsbeschreibung mit „Zuschlag zu“. Mal sind die Zuschläge unmittelbar zusammen mit den Grundpositionen zu berechnen, mal können Sie getrennt von diesen berechnet werden, einige werden von den KVen der Abrechnung automatisch...
Wegegeld und Reiseentschädigung in der GOÄ
Wegegeld bzw. Reiseentschädigung ist zu Besuchen nach den Nrn. 48, 50, 51 GOÄ und zur Leichenschau nach den Nrn. 100 bis 109 GOÄ berechenbar. Ausgenommen ist der „Helferinnenbesuch“ nach Nr. 52 GOÄ (keine Berechenbarkeit).
Menschen mit RLS und ADHS in der Hausarztpraxis
Häufiger bei Kindern aber auch bei Erwachsenen treten extrapyramidale Hyperkinesen auf, zumeist als Restless-Legs-Syndrom (RLS). Nach Schätzungen sind etwa 5–8 % der Bevölkerung in Deutschland betroffen. Betroffene suchen zumeist zunächst ihre Hausarztpraxis auf, um sich behandeln oder um sich zu...
Dokumentationsmängel vermeiden
Die fachtypischen Leistungen im hausärztlichen Versorgungsbereich werden überwiegend mit Quartalspauschalen abgerechnet. Dabei sollte man die Dokumentation nicht vergessen.
Leserfrage: Orthopädiepauschalen im EBM
Frage: „Im EBM-Tipp aus Ausgabe 5/2021 schreiben Sie, dass die Gebührenordnungsposition (GOP) 18330 einen Arzt-Patienten-Kontakt (APK) von dreien voraussetzt. Im EBM sind aber beim obligaten Leistungsinhalt die ersten drei Spiegelstriche durch „und/oder“ mit dem Spiegelstrich „mindestens 3 APK im...
Orthopädie: „Je Sitzung“ gilt auch bei der IGeL-Liquidation
Abrechnungsbegrenzungen wie „einmal im Behandlungsfall“ oder „einmal im Krankheitsfall“ sind für Liquidationen von IGeL nach der GOÄ und für Abrechnungen nach dem EBM klar definiert. Nicht definiert ist, wenn die Berechnung einer Gebührenordnungsposition (GOP) durch „je Sitzung“ begrenzt ist.
„Wirbelsäulennahe“ Injektionstherapien
Weil die GOÄ manche Leistungen als „paravertebral“ bezeichnet, gibt es zur „richtigen Ziffer“ immer wieder Nachfragen.
Orthopädie: Auch Miniatureingriffe sind Operationen
Auf die Frage nach durchgeführten Operationen bei der Erhebung der Anamnese werden in der Regel operative Eingriffe wie „Meniskusoperation“ oder „Operation eines Bandscheibenvorfalls“ angegeben. Im EBM ist die Definition „Operation“ deutlich weiter gefasst.
Neurologie: Wie grenze ich IGeL- von GKV-Leistungen ab?
In der täglichen Praxis stellt sich regelmäßig die Frage, mit welchen Kriterien die Grenzziehung zwischen GKV-Leistungen und IGeL anzuwenden ist und wie IGeL korrekt abzurechnen sind, um Reklamationen der Patientinnen und Patienten möglichst zu vermeiden.
Honorare für DiGA-Verordnung und ePA-Führung
Bei Privatpatientinnen- und patienten sind die Verordnung von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und die Führung der elektronischen Patientenakte (ePA) in der GOÄ nicht geregelt.
Depressionen mit steigender Tendenz
In den Abrechnungsunterlagen werden ICD-10-Codes für depressive Erkrankungen – im ICD-10 unter F32 und F33 verzeichnet – von Neurologinnen und Neurologen in 20 %, von Nervenärztinnen und -ärzten in 35 % und von Psychiaterinnen und Psychiatern in 70 % aller Fälle angegeben, mit steigender Tendenz.
Sechs häufige Fragen zu IGeL in der hautärztlichen Praxis
Bei der Erbringung und der Liquidation von IGeL sind Vorgaben zu beachten, bei deren Nichtbeachtung sich für Patientinnen und Patienten eine Option ergeben könnte, die Begleichung der Liquidation von IGeL zu verweigern.
Dermatologie: Welche Kosten sind berechnungsfähig, welche nicht?
Bei der Erbringung vertragsärztlicher Leistungen fallen Kosten an. Der überwiegende Anteil der Kosten ist mit der Berechnung der EBM-Positionen abgegolten. Daneben gibt es aber auch extra berechnungsfähige Kosten.
Der diabetische Fuß
Eine typische Folgeerkrankung bei Diabetes mellitus sind Nekrosen und Gangräne an den Füßen. Deren Behandlung ist eine Domäne angiologisch tätiger Ärztinnen und Ärzte. Schätzungen zufolge sind etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland Diabetiker, davon die meisten Typ-II-Diabetiker.
Fakten zum Faktor (Teil 2)
Unseren Beitrag in der vorigen Ausgabe 05/2023 von „der niedergelassene arzt“ ergänzen wir mit Hinweisen zu den in der Rechnung anzuführenden Begründungen.
3 Fallstricke bei IGeL
In jeder Praxis werden Privatversicherte behandelt, bei denen die Erstellung der Liquidation nach denselben Regeln vorzunehmen ist, wie bei Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Werden die verbindlichen Vorgaben bei der Erbringung und Liquidation von IGeL nicht beachtet, ergeben sich für die...
Onkologiepatienten in der Hausarztpraxis
Die spezialisierte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Karzinomerkrankungen wird in der Regel von Facharztkolleginnen und -kollegen oder in Krankenhäusern durchgeführt. Den Hausarztpraxen obliegt die meist aufwändige Interimsbetreuung.
Uhrzeiten der Leistungserbringung mit der Abrechnung angeben?
Für alle ärztlichen Leistungen ist für Prüfungen auf Basis von Zeitprofilen in Anhang 3 des EBM eine Prüfzeit festgelegt. Bestimmte Gebührenordnungspositionen (GOP) des EBM setzen eine Mindestzeit der Erbringung voraus, andere GOP sind nur zu festgelegten Tages- oder Nachtzeiten oder an Feiertagen...
Wie Behandlungen nach „kosmetischen“ IGeL abrechnen?
Insbesondere jüngere Menschen lassen sich zunehmend tätowieren oder an verschiedenen Körperstellen piercen. Damit stellt sich die Frage, ob und inwieweit damit zusammenhängende ärztliche Leistungen ebenfalls privat zu liquidieren oder zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen sind.
Urologie: Die Begründung beim Ansatz höherer Faktoren
Es ist Ihr aus der GOÄ selbst begründetes Recht, bei Leistungen, deren Durchführung „überdurchschnittlich“ war, einen höheren Faktor anzusetzen.* Wir geben Hinweise zu den in der Rechnung anzuführenden Begründungen.
Behandlungspflicht ohne Wenn und Aber?
Die Vergütung vertragsärztlicher Leistungen ist nach wie vor durch mengenbegrenzende Maßnahmen wie Praxisbudgets, Regelleistungsvolumen und so weiter quartalsbezogen begrenzt. Es ist nachvollziehbar, dass bei Erreichen der Vergütungsobergrenzen wenig Neigung besteht, zusätzliche Patientinnen...
Besenreiser im gynäkologischen Bereich
Sichtbare Teleangiektasien im Hautbereich werden als störend empfunden. Besonders Frauen möchten diesen kosmetischen Makel beseitigen lassen, vor allem in der warmen Jahreszeit, wenn wegen der luftigen Kleidung mehr Haut zu sehen ist. Auch Gynäkologinnen und Gynäkologen werden gelegentlich gebeten,...
Gynäkologie: Zuschläge A bis D (und K 1)
Zu den Nrn. 1, 3, 4 und 5 bis 8 gibt es in der GOÄ die „Unzeitzuschläge“ A bis D, dazu noch den gynäkologisch selten relevanten Zuschlag K 1.
Kosmetisch störende Besenreiser
Im Hautbereich sichtbare Teleangiektasien werden als störend empfunden. Vornehmlich Frauen möchten diesen kosmetischen Makel beseitigen lassen, besonders in der warmen Jahreszeit, wenn wegen der luftigen Kleidung mehr Haut zu sehen ist.
Fragen zu von der TSS oder von Hausarztpraxen vereinbarten Terminen
Zu Einzelheiten der seit dem 1. Januar 2023 geltenden Vergütungsregeln für kurzfristig von Hausarztpraxen oder der Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bei Ärztinnen und Ärzten des fachärztlichen Versorgungsbereichs vereinbarten Terminen haben sich Detailfragen ergeben.
Kinder- und Jugendmedizin: Ansatz eines höheren Faktors
Auch Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte müssen bei seit 1996 für die jeweilige Leistung unverändertem Honorar der Möglichkeit, ggf. einen höheren Faktor anzusetzen, höhere Aufmerksamkeit schenken. Dabei muss man sich aber an die von der GOÄ vorgegebenen Regeln halten.
Bei Codierung nach dem ICD-10 die Zusatzkennzeichen beachten
Gemäß 2.1 der allgemeinen Bestimmungen zum EBM beinhaltet die Vollständigkeit der Leistungserbringung abgerechneter Gebührenordnungspositionen (GOP) auch die Angabe der Behandlungsdiagnosen, codiert nach dem ICD-10 GM. Die zutreffenden ICD-10-Codes sind auf den Abrechnungsunterlagen und...
Bei IGeL Beanstandungen möglichst vermeiden
Nehmen Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) auf Wunsch in Anspruch, resultiert daraus ein Vertragsverhältnis auf der Basis der Kostenerstattung mit Liquidation nach der GOÄ.
Fakten zum Faktor (Teil 1)
Nach mehr als einem Vierteljahrhundert ausbleibender Honoraranpassung in der GOÄ ist es notwendig, mehr Leistungen mit einem höheren Steigerungsfaktor zu berechnen.
Gegenseitige Vertretungen: Was ist berechnungsfähig, was nicht?
Die Urlaubssaison naht, benachbarte hausärztlich tätige Kolleginnen und Kollegen vertreten oder lassen sich vertreten. Damit stellt sich die Frage, ob und ggf. wie die Vertretung die Gebührenordnungspositionen (GOP) des EBM ebenso abrechnen kann wie die originäre Hausarztpraxis.
7 häufige Fragen zu IGeL
Nach einschlägigen Schätzungen wird mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in deutschen Vertragsarztpraxen ein Honorarumsatz von etwa zwei Milliarden Euro erzielt. Die gesetzlichen Krankenkassen und bestimmte politische Kreise stehen dem Angebot von IGeL äußerst kritisch gegenüber, sogar von...
„No show-Patienten“ mit Ausfallhonorar vorbeugen
Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) herrscht zu Vereinbarungen eines Ausfallhonorars bei nicht zum Termin erscheinenden Patientinnen und Patienten mehr Klarheit.
Orthopädie: 6 Fragen zu Terminfällen
Seit dem 1. Januar 2023 werden die von Hausarztpraxen oder der Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bei Ärztinnen und Ärzten des fachärztlichen Versorgungsbereichs an kurzfristig vereinbarten Terminen erbrachten Leistungen deutlich höher vergütet.
6 Fragen zu Terminfällen
Seit dem 1. Januar 2023 werden die von Hausarztpraxen oder der Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bei Ärztinnen und Ärzten des fachärztlichen Versorgungsbereichs an kurzfristig vereinbarten Terminen erbrachten Leistungen deutlich höher vergütet.
Mit einer Abdingung gegen die Honorarentwertung
Die Honorare sind in der GOÄ seit 26 Jahren unverändert. Eine „Abweichende Honorarvereinbarung“ nach § 2 GOÄ (allgemein „Abdingung“ genannt) kann ein Weg sein, diesem Missstand zu begegnen.
Orthorexie: Wenn gesund essen krankhaft wird
Neben der Anorexie, zu der erste Fallberichte bereits Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlicht wurden, ist seit einiger Zeit eine extreme Form des gesundheitsbewussten Ernährungsverhaltens zu beobachten: Die Orthorexie.
6 Fragen zu Terminfällen
Seit dem 1. Januar 2023 werden die von Hausarztpraxen oder der Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bei Ärztinnen und Ärzten des fachärztlichen Versorgungsbereichs an kurzfristig vereinbarten Terminen erbrachten Leistungen deutlich höher vergütet.
Nr. 2440 analog bei Lasertherapie nicht ohne Zuschlag!
In einem GOÄ-Ratgeber wird die Berechnung des Zuschlags Nr. 444 GOÄ bei Analogabrechnung der Lasertherapie mit der Nr. 2440 analog abgelehnt. Doch: Lassen Sie sich nicht beirren.
Häufige Probleme bei IGeL-Behandlungen
Jede Ärztin bzw. jeder Arzt behandelt Privatversicherte, bei denen die Erstellung der Liquidation nach denselben Regeln vorzunehmen ist wie bei Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Werden die verbindlichen Vorgaben bei der Erbringung und Liquidation von IGeL nicht beachtet, ergeben sich für...
Leserfrage zum IGeL-Angebot in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis
Frage: „Wir beabsichtigen, stärker Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) anzubieten. Wir sind eine diabetologische Schwerpunktpraxis und möchten in diesem Bereich Selbstzahlerleistungen anbieten. Könnten Sie uns eine Übersicht geben, welche Selbstzahlerleistungen im diabetologischen Bereich...
Behandlungen vor und nach IGeL: Wie abrechnen?
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), insbesondere kosmetische Leistungen, werden immer häufiger nachgefragt und erbracht. Strittig ist immer wieder, ob Vor- und Nachbehandlungen bei IGeL ebenfalls als IGeL oder nach dem EBM zu Lasten der GKV zu liquidieren sind.
Mit einer Honorarvereinbarung zum angemessenen Honorar
Angesichts der überfälligen, aber ausbleibenden Honoraranpassung in der GOÄ erwägen immer mehr Ärztinnen und Ärzte, mit ihren Patientinnen und Patienten Honorarvereinbarungen abzuschließen. Dabei gibt es ein paar „Spielregeln“.
Terminvereinbarungen mit Facharztpraxen: 7 Detailfragen
Nach der Veröffentlichung der geänderten Modalitäten bei Terminvereinbarungen mit Fachärztinnen und -ärzten durch die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) haben sich einige Fragen ergeben.
So vermeiden Sie Beanstandungen in der Hautarztpraxis
Werden von Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) auf Wunsch in Anspruch genommen, resultiert daraus ein Vertragsverhältnis auf der Basis der Kostenerstattung mit Liquidation nach der GOÄ.
Bessere Vergütung bei kurzfristigen Terminvermittlungen
Für Terminvermittlungen durch die Terminservicestellen (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) oder durch die Hausarztpraxis werden seit dem 1. Januar 2023 in Abhängigkeit von der Länge der Frist bis zum Behandlungstermin höhere Zuschläge auf die Grundpauschalen gezahlt. Alle Leistungen im...
6 häufige Erstattungsprobleme in der Urologie
Immer wieder kommt es im ärztlichen Praxisalltag zu Situationen, dass abgerechnete Leistungen von den Krankenversicherern moniert und den Patientinnen und Patienten nicht erstattet werden. Dem lässt sich vorbeugen.
Urologie: Beanstandungen, die Sie vermeiden sollten
Nehmen Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen IGeL auf Wunsch in Anspruch, resultiert daraus ein Vertragsverhältnis auf der Basis der Kostenerstattung mit Liquidation nach der GOÄ.
Urologie: Konsil nach Nr. 60
Zur Berechnung eines Konsils nach der Nr. 60 GOÄ sind vor allem deren Anmerkungen zu berücksichtigen.
Urologie: 6 häufige Probleme bei Terminfällen
Seit dem 1. Januar 2023 erhalten Ärztinnen und Ärzte des fachärztlichen Versorgungsbereichs eine höhere Vergütung für Leistungen, die an kurzfristig vereinbarten Terminen erbracht werden und durch Hausärztinnen und -ärzte oder durch die Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigungen...
Bei Nachbehandlungen als IGeL an den ICD-10-Code U69.10 denken
Kosmetische Operationen sind im Trend. Damit stellt sich die Frage, ob und wie Leistungen im Zusammenhang mit kosmetischen Interventionen in der frauenärztlichen Praxis abgerechnet werden.
So vereinbaren Sie ein Ausfallhonorar
Ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) gibt Hinweise zu den Voraussetzungen, unter denen terminsäumigen Patientinnen ein Ausfallhonorar berechnet werden kann.
Gynäkologie: 6 häufige Probleme bei Terminfällen
Seit dem 1. Januar 2023 erhalten Ärztinnen und Ärzte des fachärztlichen Versorgungsbereichs eine höhere Vergütung für Leistungen, die an kurzfristig vereinbarten Terminen erbracht werden und durch Hausärztinnen und -ärzte oder durch die Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigungen...
Atteste in der Kinderarztpraxis sind fast immer IGeL
Immer häufiger werden niedergelassene Kinder- sowie Jugendärztinnen und -ärzte, um das Ausstellen von Bescheinigungen und Attesten gebeten. Dabei gibt es ein paar Punkte zu beachten.
Terminvereinbarungen mit Facharztpraxen: 7 Detailfragen
Nach der Veröffentlichung der geänderten Modalitäten bei Terminvereinbarungen mit Fachärztinnen und -ärzten durch die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) haben sich einige Fragen ergeben.
Abrechnung von Mitbesuchen nach der Nr. 51 GOÄ
Auch zu Nr. 51 GOÄ sind Zuschläge und Wegegeld berechnungsfähig, allerdings etwas anders als zum Hausbesuch nach der Nr. 50.
Akupunktur in der Hausarztpraxis
Vor mehr als 15 Jahren wurden Akupunkturbehandlungen als vertragsärztliche Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in den EBM aufgenommen, allerdings nur für solche Indikationen, die in Hausarztpraxen relativ selten mit Akupunktur behandelt werden. Damit ist klar: Bei den meisten...
Verbände nach Nr. 200 GOÄ optimal abrechnen
In der hausärztlichen Praxis ist der häufigste Verband der nach Nr. 200 GOÄ.
Neuerungen bei der Terminvereinbarung für Hausärzte
Hausärztinnen und Hausärzte erhalten eine bessere Vergütung für die Vereinbarung dringender Termine bei Ärztinnen und Ärzten der fachärztlichen Versorgung sowie bei der Annahme von Terminen durch die Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV).
Akupunktur bei Privatversicherten
Im Gegensatz zum GKV-Bereich ist die Abrechnung der Akupunkturbehandlung bei Privatpatientinnen und -patienten nicht auf bestimmte Indikationen beschränkt.
Wirtschaftlich interessante IGeL ohne wesentliche Investitionen
Orthopädinnen und Orthopäden bieten eine Reihe von Leistungen außerhalb der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) als individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) an. Nachfolgend geben wir Hinweise zu Selbstzahlerleistungen, die ohne wesentlichen Investitionsaufwand erbracht werden...
Voraussetzungen für ein Ausfallhonorar in der nervenärztlichen Praxis
Soll einem „No-show-Patienten“ ein Ausfallhonorar berechnet werden können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.
Bei kurzfristiger Terminvergabe Praxis bessere Vergütung für Nervenärzte
Seit dem 1. Januar 2023 werden für Terminvermittlungen durch die Terminservicestellen (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) in Abhängigkeit von der Länge der Frist bis zum Behandlungstermin höhere Zuschläge auf die Grundpauschalen vergütet, ebenso bei Terminvermittlungen durch die...
Bessere Vergütung für Hautärzte bei kurzfristiger Terminvergabe
Seit dem 1. Januar 2023 werden für Terminvermittlungen durch die Terminservicestellen (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in Abhängigkeit von der Länge der Frist bis zum Behandlungstermin höhere Zuschläge auf die dermatologische Grundpauschale gezahlt, ebenso bei Terminvermittlungen...
Erörterungen in der Hautarztpraxis
Abrechnungsstatistiken zeigen, dass die Nr. 34 GOÄ (Erörterung) von Hautärztinnen und -ärzten relativ selten berechnet wird. Das mag am Zeitaufwand (mindestens 20 Minuten) liegen, aber auch an den schlechten Erfahrungen mit Widersprüchen von Kostenträgern.
Grundsätze bei der Liquidation in der Hautarztpraxis
Das Angebot und die Erbringung von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen wird von den Krankenkassen und bestimmten politischen Kreisen nach wie vor kritisch beobachtet, gelegentlich werden IGeL auch als Abzocke bezeichnet.
Versicherte im Standard- und Basistarif der PKV
Auch Patientinnen und Patienten in diesen „Sozialtarifen“ sind Privatversicherte. Um späteren Problemen vorzubeugen, empfiehlt es sich aber, einige Besonderheiten in der Abrechnung zu beachten.
Sechs häufige Fragen zu IGeL in der Hausarztpraxis
Dem Angebot von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in Vertragsarztpraxen stehen neben bestimmten politischen Kreisen insbesondere die Gesetzlichen Krankenkassen kritisch gegenüber. Bei der Erbringung und besonders bei der Liquidation von IGeL sind Vorgaben zu beachten, bei deren...
Definition des Krankheitsfalls
Auf den ersten Blick scheint die Definition des Krankheitsfalls im Bundesmantelvertrag (BMV) eindeutig. Dass dem offensichtlich nicht so ist, zeigt die teils kontroverse Auslegung, auch in einigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen).
Als IGeL zu berechnende Leistungen
Während bei vielen Leistungen nicht eindeutig festgelegt ist, ob sie als IGeL liquidiert werden können, beispielsweise Nachbehandlungen nach kosmetischen Eingriffen, sind bestimmte Leistungen aufgrund von Gerichtsurteilen oder durch die Bewertung im IGeL-Monitor immer als IGeL zu berechnen. Von...
Zeitvorgaben im EBM: Welche sind anzugeben?
Für alle ärztlichen Leistungen sind für Prüfungen auf der Basis von Zeitprofilen in Anhang 3 des EBM Prüfzeiten festgelegt. Einige Gebührenordnungspositionen (GOP) des EBM setzen eine Mindestzeit der Erbringung voraus, andere GOP wiederum sind nur zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten...
Abrechnung von IGeL über den Höchstsatz der GOÄ
Auch bei Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten stellt sich – wenn auch nicht so häufig wie bei anderen Arztgruppen – die Frage, ob, wann und wie der nach der GOÄ höchstmögliche Steigerungsfaktor überschritten werden kann.
Pädiatrie: Seit Januar Änderungen bei kurzfristiger Terminvereinbarung
Seit Jahresbeginn erhalten hausärztlich tätige Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte eine bessere Vergütung für die Vereinbarung von dringenden Terminen bei Ärztinnen und Ärzten der fachärztlichen Versorgung. Der Praxisalltag bringt es mit sich, dass Kinder oder Jugendliche zu abklärenden...
Ärztliche Berichte für private Versicherungen
Wenn für ein Kind eine private, gesundheitsbezogene Versicherung (z.B. eine Unfallversicherung) abgeschlossen werden soll oder in einer solchen Versicherung ein Schaden zu bearbeiten ist, fordern die Versicherungen häufig einen „ärztlichen Bericht“ an. Das Honorar dafür kann man mit der Versicherung...
Honorarvereinbarung als Mittel zum „Inflationsausgleich“?
Eine Honorarvereinbarung („Abdingung“) kann helfen, der Entwertung der GOÄ-Honorare entgegenzuwirken.
DiGA und ePA bei Privatversicherten
Im EBM-Bereich sind die Verordnungsfähigkeit und die ärztliche Vergütung für Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) klar geregelt. Gleiches gilt für das Befüllen der elektronischen Patientenakte (ePA). In der GOÄ sieht das anders aus.
Praxishinweise zur Abrechnungsbeschränkung „je Sitzung“
Bei der Liquidation von IGeL ist die Abrechnungsbestimmung „je Sitzung“ ebenso zu beachten wie bei der Liquidation von Privatpatientinnen und -patienten und auch bei der Kassenabrechnung.
Gebührenordnungspositionen für spezielle Hausbesuche
Hausbesuche nach den Gebührenordnungspositionen (GOP) 01411, 01412, 01413 und 01415 beinhalten Abrechnungsvoraussetzungen, die häufig nicht korrekt ausgelegt werden. Während die Abrechnungsmodalitäten von „Routinebesuchen“ nach GOP 01410 keine Probleme bereiten, sind bei Besuchen nach den GOP...
Honorarvereinbarung und Minderungspflicht
In der Ausgabe 6/2022 hatten wir über die Möglichkeit einer Honorarvereinbarung nach § 2 der GOÄ informiert. Dazu gab es Fragen.
Umsatzsteuer kann in der Hautarztpraxis anfallen
Einige Hautärztinnen und Hautärzte erlebten eine unangenehme Überraschung: Bei Steuerprüfungen durch die Finanzbehörden wurde festgestellt, dass umsatzsteuerpflichtige Leistungen über die Freigrenzen hinaus liquidiert wurden. Die Folge: Empfindliche Nachzahlungen.
Dokumentation von kurativen neben präventiven Leistungen
Neben Früherkennungsuntersuchungen rechnen Hautärztinnen und Hautärzte regelmäßig die Grundpauschalen 10210 bis 10212 neben der Gebührenordnungsposition (GOP) 01745 für das Hautkrebsscreening ab, wenn in dem betreffenden Quartal nur ein Arzt-Patienten-Kontakt (APK) stattfindet. Die Berechtigung zur...
Injektionen zur Schmerztherapie im Bereich der Wirbelsäule
Schmerztherapeutische Injektionen im Bereich der Wirbelsäule können gegebenenfalls mit GOÄ-Positionen aus dem Anästhesie-Abschnitt der GOÄ und entsprechenden Zuschlägen berechnet werden.
In unserer Rubrik Abrechnungsservice finden Sie Antworten unserer Expertinnen und Experten auf individuelle Leserfragen rund um die Kassen- und Privatabrechnung sowie IGeL in der Arztpraxis.
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Der Abrechnungsservice für niedergelassene Ärzte ist ein Leserservice der Wirtschaftsmagazine. Bitte beachten Sie, dass die hier wiedergegebenen Einschätzungen keine Rechtsberatung darstellen kann. Ausgewählte Fragen und Antworten werden bei uns anonym veröffentlicht, da sie auch anderen Leserinnen und Lesern Unterstützung bieten können.