Alle Beiträge zu Recht in der ärztlichen Praxis
Darf Kollegin in Whats-App-Gruppe Details zu meiner Gesundheit posten?
Darf eine Kollegin meine Diagnose und Laborergebnisse einfach in einer WhatsApp-Gruppe teilen und abfällig kommentieren? Ein Urteil des Arbeitsgerichts Siegburg zeigt: Gesundheitsdaten sind besonders geschützt – auch in Chatgruppen, in denen neben beruflichen auch private Themen besprochen werden.
Aufgezeichnet und trotzdem sicher?
Durch den Einsatz von KI und virtuellen Anruf-Bots betreten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte neues Terrain. Einige Tipps für den rechtskonformen Umgang mit Telefonaten im Gesundheitsumfeld.
KI unterstützt – Verantwortung bleibt
Noch wird KI im medizinischen Alltag eher punktuell und zurückhaltend eingesetzt, aber dies wird sich absehbar ändern. Bevor Praxen sich an die Umsetzung und Einführung machen, lohnt es, einen Blick auf den rechtlichen Rahmen zu werfen. Um auf der sicheren Seite zu sein – und dem Schutzbedürfnis der...
Neuer Gesetzesentwurf zur Sterbehilfe
Juristinnen und Juristen mehrerer Universitäten wollen die gesetzlichen Lücken zur Sterbehilfe in Deutschland schließen und legen einen neuen Gesetzesentwurf vor. Der Entwurf soll Betroffenen und medizinischem Personal Orientierung bieten.
Hätte ich mehr über Behandlungsalternativen informieren müssen?
Nicht jede konservative Behandlungsmöglichkeit muss vor einer Operation als Alternative aufgezeigt werden – entscheidend ist, ob sie eine echte Behandlungsalternative darstellt.
Muss ich eine falsche Note in einem Bewertungsportal hinnehmen?
Ein Bewertungsportal kann sich nicht ohne Weiteres auf ein Geschäftsgeheimnis berufen, wenn der ausgewiesene „Gesamteindruck“ eines Arztes nicht dem Durchschnitt der Einzelbewertungen entspricht.
Der Praxisverkauf – Was lange währt, … kann teuer werden!
In den kommenden Jahren werden tausende Ärztinnen und Ärzte ihre Praxis an die jüngere Generation abgeben wollen. Die Suche nach Nachfolgern wird nicht leicht. Aber selbst, wenn Kandidaten gefunden sind, lauern Fallstricke. Zum Beispiel potenziell lang andauernde Nachbesetzungsverfahren. Es droht...
Regress wegen Verordnung für zwischenzeitlich verstorbenen Patienten rechtens?
Ein Regress kann auch dann rechtmäßig sein, wenn eine Verordnung nach dem Tod eines Patienten ausgestellt wurde und der behandelnde Arzt hiervon keine Kenntnis hatte.
Steigerungssätze bei nicht erkanntem PKV-Basistarifpatienten möglich?
Unterbleibt der Hinweis auf einen PKV-Basistarif, berechtigt dies nach einem aktuellen Urteil nicht zur Abrechnung mit den üblichen GOÄ-Steigerungssätzen.
Behandeln, erklären, posten: Der Arzt als Creator
Die Nutzung sozialer Medien durch Ärztinnen und Ärzte hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Instagram, TikTok oder YouTube dienen längst nicht mehr nur der allgemeinen Kommunikation, sondern werden zunehmend zur beruflichen Selbstdarstellung, Patienteninformation und vereinzelt auch...
Muss ich Lohn trotz Krankmeldungen nach Kündigung fortzahlen?
Fallen Kündigung und Krankschreibung zeitlich zusammen, kann der Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung entfallen.
Honorarkürzung wegen nicht genehmigter WBA rechtens?
Ohne vorherige Genehmigung beschäftigte Weiterbildungsassistenten können Honorarrückforderungen nach sich ziehen – auch wenn die Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt waren.
Was hat die KV mit meiner Berufshaftpflicht zu tun?
Ein Ruhen der Zulassung wegen fehlenden Haftpflichtversicherungsnachweises setzt voraus, dass der Zulassungsausschuss den Arzt zuvor selbst zur Vorlage aufgefordert hat.
Verlängert eine verlängerte Nachbesetzungsfrist auch die Vertretungserlaubnis?
Die Verlängerung einer Nachbesetzungsfrist bedeutet nicht automatisch, dass auch ein Vertreter über die gesetzlich zulässige Dauer hinaus beschäftigt werden darf.
Minderjährige Kinder: Recht auf Akteneinsicht?!
Worauf Ärztinnen und Ärzte bei der Herausgabe von Patientendaten minderjähriger Kinder an ihre Eltern achten sollten. Ein Blick auf die Rechtsprechung.
Wann ist Verzicht auf Risikoaufklärung wirksam?
Auch ohne ausführliche Risikoaufklärung kann eine Einwilligung wirksam sein – vorausgesetzt, der Patient verzichtet ausdrücklich darauf und weiß im Wesentlichen, worin der Eingriff besteht.
KI-gestützte Triage in der Dermatologie
Online-Terminportale, Foto-Uploads und automatische Dringlichkeitsscores sortieren dermatologische Anfragen zunehmend vor. Das entlastet Gesundheitseinrichtungen, kann aber bei Fehleinstufungen schwerwiegende Schäden verursachen. Unklare Zuständigkeiten, fehlende Dokumentation oder mangelnde...
Zulassungsentzug wegen Delikten in der Vergangenheit
Frühere Verfehlungen können auch lange nach ihrer Begehung gravierende berufsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen – selbst dann, wenn sie noch vor der vertragsärztlichen Zulassung lagen.
Kündigungsschutz vor Teilabschnitten einer Elternzeit
Wer Elternzeit in mehrere Abschnitte aufteilt, kann unter Umständen wiederholt in den Genuss des besonderen Kündigungsschutzes kommen – mit weitreichenden Folgen für die Kündigungsmöglichkeiten des Arbeitgebers.
Arbeitsunfähigkeit und Entgeltfortzahlung – was zählt die ärztliche Bescheinigung (noch)?
Nicht bei jeder vorgelegten AU muss der Arbeitgeber automatisch den Lohn fortzahlen. Dieser Rechtsbeitrag zeigt anhand von aktuellen Praxisbeispielen, was passiert, wenn die Arbeitsunfähigkeit selbst verschuldet ist und wann der Beweiswert der Bescheinigung als “erschüttert” gilt.
Physician Assistants (PA) – eine rechtliche Betrachtung zur Delegation von ärztlichen Aufgaben
Das ärztliche Handeln ist grundsätzlich durch die Pflicht zur persönlichen Leistungserbringung geprägt. Die Einbindung von Physician Assistants (PA) in die medizinische Versorgung gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung, auch im ambulanten Bereich. Dies wirft die Frage auf, welche ärztlichen...
Kündigung wegen "gekaufter AU" ohne Arztkontakt?
Ein Mitarbeiterin legt eine Online-Krankschreibung vor, die ohne Arztkontakt und gegen Gebühr ausgestellt wurde. Rechtsanwalt Sven Rothfuss zeigt anhand eines aktuellen Urteils, welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen möglich sind.
Umsatzbeteiligung bei Urlaub und Krankheit?
Muss eine zusätzliche Vergütung abhängig von dem durch die Mitarbeiter generierten Umsatz auch für Urlaubs- und Krankheitstagen berechnet werden? Rechtsanwalt Sven Rothfuss gibt Antwort.
Gelegenheit macht Diebe – Diebstahl durch Patienten und Mitarbeitende
Diebstähle oder sogar Einbruchsdiebstähle in ärztlichen Praxen sind kein Randphänomen. Bargeld in der Praxis-Kasse stellt nach wie vor ein attraktives Ziel für Täter dar.