Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung: Frauen können informiert entscheiden

Seit Januar gibt es ein organisiertes Programm zur Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung. Mit dem Einladungsschreiben erhalten die Frauen eine Entscheidungshilfe in Form einer Broschüre, die vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) entwickelt wurde und Vor- und Nachteile der Untersuchung erläutert.

Mit Jahresbeginn 2020 startete in Deutschland ein organisiertes Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Grundlage dafür war ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses. Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren bekommen nun alle fünf Jahre ein Einladungsschreiben ihrer Krankenkasse, das auf das Angebot aufmerksam macht. Mit dem Einladungsschreiben erhalten die Frauen auch eine Entscheidungshilfe in Form einer Broschüre. Diese informiert über Vor- und Nachteile der Untersuchung und soll so die Entscheidung erleichtern, ob eine Frau teilnimmt oder nicht.

Wegen des altersspezifisch unterschiedlichen Früherkennungs-Angebots erarbeitete das IQWiG zwei Entscheidungshilfen: eine für 20- bis 34-Jährige und eine für über 35-Jährige. Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts dabei vorgegangen sind, erläutern sie in der aktuellen Ausgabe des Journals „Das Gesundheitswesen”.

Originalpublikation 

Schröer-Günther M, Fechtelpeter D, Zschorlich B, Wegmann M, Keller S, Schürmann C, Lampert U, Seidl A, Janßen I, Koch K. Entwicklung von Entscheidungshilfen für das organisierte Zervixkarzinom-Screening in Deutschland. DOI: 10.1055/a-1028-7283

Weitere Informationen und die Entscheidungshilfen zum Download unter

https://www.gesundheitsinformation.de/gebaermutterhalskrebs-frueherkennung-und-vorsorge.2109.de.html?part=frueherkennung-ts

Quelle: IQWiG

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